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Reden und Widerreden - Argumente zur deutschen Sprache

Vorbemerkung

Menschen, die sich heute für die Zukunft der deutschen Sprache und die weltweite Sprachenvielfalt einsetzen, werden in Gesprächen mit Freunden, Kollegen, Bekannten, Verwandten und Passanten auf Vorurteile und Klischees treffen. Sie sollten sich mit Argumenten wappnen, um diese Vorurteile zu entkräften.


Dieses Buch hilft ihnen dabei. Es enthält die gängigen Einwände gegen eine zukunftsgerichtete Sprachpflege und bietet gut durchdachte und treffende Erwiderungen.


Alle 53 ( = LIII) Vorurteile begegneten uns als Standbetreuern und Flugblattverteilern des VDS, bei wissenschaftlichen Diskussionen, im Verlauf von Gesprächen mit Freunden und Nachbarn oder vielen anderen Anlässen während der letzten Jahre in dem hier wiedergegebenen, mehr oder weniger authentischen Wortlaut.


Den drei Hauptgruppen A – C wurden in Gestalt der innerhalb dieser Gruppen anzutreffenden pauschalen Einzelurteile drei bis fünf Untergruppen A.1 – C.5 zugewiesen. Die Bezeichnungen dieser insgesamt zwölf Untergruppen enden jeweils mit „...denn“ und leiten so zu den eigentlichen Widerreden I – LIII. über. Pro Untergruppe sind dies mindestens zwei, meist jedoch mehr (bis zu zehn) Widerreden (s.Inhaltsverzeichnis).


Widerreden aus unterschiedlichen Untergruppen, deren Argumente sich dennoch berühren, sind durch entsprechende Querverweise gekennzeichnet.


Wir, die Herausgeber, sind keine Sprachwissenschaftler. Wir erheben mit diesem, für sprachpolitische Zwecke gedachten Argumente-Brevier keinen sprachwissenschaftlichen Anspruch. Wir hoffen jedoch, wenigstens nicht in unauflösbare Widersprüche zu sprachwissenschaftlichen Aussagen und Prognosen geraten zu sein.

Wir danken den Mitstreitern Dieter Föhr und Kurt Gawlitta für wichtige inhaltliche Einzelbeiträge und redaktionelle Hinweise.


Blankensee und Göttingen, im August 2005