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Lehrer-Welsch-Sprachpreis

Die Regionalgruppe Köln unter Leitung von Dietmar Kinder verleiht seit 2004 den Lehrer-Welsch-Sprachpreis. In Erinnerung an den Kölner Lehrer Heinrich Welsch (1848-1935) ehrt der VDS damit Menschen, die Kölsch und die deutsche Sprache lebendig erhalten. Erster Preisträger war der damalige Zugleiter Alexander von Chiari, der im Rosenmontagszugmotto 2005 das englische Wort „Kids“ nach Protesten durch das kölsche Wort „Pänz“ ersetzt hatte.

Weitere Preisträger:

  • 2005: Andreas Henseler, Geschäftsführer des Kölner Wissenschaftsmuseums Odysseum und ehemaliger Schuldezernent der Stadt Köln für seinen Einsatz, dass vom Namen den Preis dafür, dass das Odysseum nicht „Cologne Science Center“ genannt wurde.
  • 2006: Die Gruppe Wise Guys für ihr Lied „Denglisch“
  • 2007: Peter Herbolzheimer für seinen Einsatz für die deutsche Sprache auch im Jazzbereich
  • 2008: Krätzchensänger Ludwig Sebus für die Verbreitung und Weitergabe des Kölschen mit seinen Liedern
  • 2009: Die Sendung mit der Maus, da sie bei der Wissensvermittlung für junge Menschen auf unnötige Anglizismen verzichtet.
  • 2010: Die Mundartband „De Höhner“, da sie mit ihren Liedern den kölschen Dialekt in Deutschland bekannt und beliebt gemacht haben.
  • 2011: der Heimatverein Alt-Köln von 1902 für die Pflege des Kölschen
  • 2012: der Kölner Sender center.tv für seine Verbundenheit mit der kölschen Lebensart und Sprache
  • 2013: Wolfgang Bosbach „[...] will die deutsche Sprache im Grundgesetz verankern nicht als Ausgrenzung fremdsprachiger Menschen, sondern als Einladung, sich mit der Sprache auseinanderzusetzen" (Reinhard Louis in seiner Laudatio)
  • 2014: „Akademie för uns kölsche Sproch" für ihre Verdienste um den Erhalt und die Förderung einer lebendigen und zeitgemäßen kölschen Sprache
 

Medienecho

Für Nuhr ist der Kulturpreis Deutsche Sprache eine seiner wichtigsten Auszeichnungen. „Andere Preise habe ich bekommen, weil ich lustig bin, diesen, weil ich ernst genommen werde“, sagte der Preisträger.  Dabei sei die Sprache für ihn von besonderer Bedeutung. „Schließlich gibt es bei meinem Bühnenprogramm keinen Tanz und keine Pyrotechnik - es geht nur um die Worte.“ (Tagesspiegel, 25.10.2014)

 

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Sprüche

Schrecklich, diese „fremdbestimmte Dauer-Beschallung” – vor allem wenn aus den Boxen einer dieser „Gute-Laune-Sender” töne. „Dieser ganze Mainstream-Rock-Faschismus macht mich krank!” Wer das Formatradio erfunden habe, gehöre „gevierteilt – und seine Eingeweide sollten von Geiern gefressen werden!” Da bricht der aufgestaute Frust zahlloser Tournee-Reise-Stunden vor dem Autoradio durch. Auf die Radiomacher, die „unsere Gesellschaft in die Knie zwingen wollen: Diese Nervsäcke in den Gute-Laune-Radios vergehen sich an der Geschmacksbildung – das ist die Hölle. Ganz bitter!”

Götz Alsmann
(derwesten.de, 5.11.2014)