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Tagung „Idensen 3“

Der VDS erzielt in der Öffentlichkeit eine große Wirkung: Die Bahn wird künftig Deutsch werben, Verkehrsminister Ramsauer achtet in seinem Ministerium auf gutes Deutsch, in Schulen und in der Politik sorgt die Rolle der deutschen Sprache für lebhafte Diskussionen. Damit hat der VDS gewichtigen Einfluss auf die Sprachentwicklung, kann die Stellung des Deutschen in unserer Gesellschaft verbessern und Fehlentwicklungen ausgleichen. Um die künftigen Arbeitsschwerpunkte des größten deutschen Sprach- und Kulturvereins, über seine inhaltlichen Leitlinien und über sein Auftreten in der Öffentlichkeit zu diskutieren, trafen sich über 40 Vereinsmitglieder zur dritten VDS-Strategietagung „Idensen III“ im April in Paderborn. Die Themen, die Ergebnisse und die Protokolle der Arbeitsgruppen der zweitägigen Veranstaltung und einige Fotos sind hier dokumentiert.

Hier finden Sie das Veranstaltungsprogramm und nachfolgend die Protokolle aus den Arbeitsgruppen:

 

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Medienecho

Über „unsere große Hure Duden“ beschwerte sich Hermann Schreiber im Hamburger Abendblatt. Er kritisierte, dass vom Duden alles, was im Sprachgebrauch auftauche, nach gewisser Zeit übernommen werde. Dabei schloss er in seine Kritik auch die meisten Sprachwissenschaftler mit ein, die behaupteten, dass Sprache nur beobachtet werden müsse und es keine Normen geben dürfe. Positiv erwähnt er den Einsatz der „unerschrockenen Deutschsprecher“ des Vereins Deutsche Sprache. („Unsere große Hure Duden“, Hamburger Abendblatt vom 27.03.2010)

 

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Stiftung Deutsche Sprache

stiftungdsDie Stiftung Deutsche Sprache ergänzt die Vereinsarbeit. Sie wurde 2001 aus der Überzeugung ge­gründet, dass die deutsche Sprache ein Gemeingut von hohem Wert ist, das der bewussten Förderung und Entwicklung bedarf. Die Stiftung fördert die Erhaltung, Pflege und Weiterentwicklung dieser Sprache. Sie ist weltanschaulich neutral, politisch unabhängig und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke.

Sprüche

„Sie müssen sich doch nur ansehen, wer dieses Geschwafel in unserem Lande eigentlich verzapft. ... Das sind Leute, die glauben, ihre Halbbildung könnten sie dadurch steigern, daß sie sich, weil es als schick gilt, plötzlich nicht mehr in Deutsch ausdrücken.“

Helmut Schäfer (FDP), Staatsminister im Auswärtigen Amt, auf einer Podiumsdiskussion in Hannover, 24.10.1999.