Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Gleichstellungsbeauftragte

Drucken

Der Verein Deutsche Spache e.V. hat gegen die Gleichstellungsbeautragte des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Kristin Rose-Möhring, eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingelegt. Anlass dafür ist der Vorschlag, den Text der deutschen Nationalhymne zu verändern, den Frau Rose-Möhring als Gleichstellungsbeauftragte des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend öffentlich gemacht hat. So will sie „brüderlich“ durch „couragiert“ und „Vaterland“ durch „Heimatland“ ersetzen.

Diesen Vorschlag hatte Frau Rose-Möhriing per Hauspost an die Mitarbeiter des Familienministeriums verschickt und damit öffentliche Ressourcen für die Verbreitung ihrer privaten Ansichten genutzt. Damit, so der Verein Deutsche Sprache, überschreite Frau Rose-Möhring beträchtlich ihre Kompetenzen, verwende Steuergelder für private Zwecke und greife in Angelegenheiten ein, die mit ihrem Amt als Gleichstellungsbeauftragte nichts zu tun hätten. Der Verein Deutsche Sprache sieht darin eine Verletzung ihrer Dienstpflichten.