VDS-Regionalseiten

regionen 
VDS-Regionalseiten


VDS im Ausland

Der Einsatz für die deutsche Sprache eint Menschen auf der ganzen Welt. Rund 20.000 Mit­glieder des VDS leben außer­halb der deutschen Landes­grenzen oder sind keine Staats­bürger der Bundes­republik.

Suche auf der VDS-Seite

Abonnement

feed-image Nachrichten

VDS bei:

facebook
YouTube
twitter-logo
xing-logo
EDB

Lesezeichen

kultuerlich_logo

logo-vds-aka-100

Bekannte VDS-Mitglieder

sprechblase_selten.jpg

Alle auf einen Blick

vds-unterstuetzen

Anglizismenindex

Der VDS-Anglizismen-INDEX ist das ständig aktualisierte Nachschlagewerk für Anglizismen in der deutschen Allgemeinsprache. Es gibt ihn als Netzausgabe und als Buch.

Nachrichten

VDS-Infobrief Nr. 324
und 2016


Archiv: 2010 2011 2012 2013
2014 2015

VDS-Infobrief per E-Post:
Bestellung

Gedrucktes

Literatur zu den Themen des VDS, von VDS-Mitgliedern und aus dem Programm des IFB Verlags Deutsche Sprache

Einleitung
IFB Verlag Deutsche Sprache
Buchbesprechungen



Freitag, 26. August 2016

VDS-Infobrief 324: Es war einmal: Der Hamsterkauf

einkaufswagenSeit der Empfehlung der Bundesregierung, für den Ernstfall einen Lebensmittelvorrat für zehn Tage zu lagern, ist das Wort in aller Munde – der Hamsterkauf. Über die Geschichte dieses Begriffs hat Matthias Heine für die WELT recherchiert. Der Name selbst kommt, wie sollte es anders sein, von dem Tier, dem es möglich ist, in seinen großen Backentaschen Vorräte anzulegen. Die Handlung des Hamsterns tritt seit dem frühen 19. Jahrhundert im deutschen Sprachgebrauch auf und bezog sich seitdem auf das Anhäufen von Schätzen. Damals jedoch war der Begriff negativ konnotiert und galt als ein typisches Merkmal für Juden. Im Ersten Welt­krieg kam es sogar zu regelrechten Razzien gegen „Hamsterer“, die in Zeiten der Nahrungs­knappheit den Hass der übrigen Bevölkerung gegen sich entfachten. „Jetzt hieß hamstern das dem Volksinteresse zuwider­laufende, das unsittliche und verbotene Aufspeichern von Vorräten, die an eine Vielzahl hätten verteilt werden sollen“, schrieb der Philologe Victor Klemperer 1917 – eine Haltung, die noch den Zweiten Weltkrieg über­dauerte. Nach dem Krieg wird das Wort eher ungebräuchlich.Jetzt ist der Begriff aber wieder da und mit ihm viel Ratlosigkeit. Spöttischen Fragen wie „Was soll ich denn bei einer Katastrophe mit Hamstern“, steht nun ein Zitat des Schriftstellers und Anarchisten Erich Mühsam gegenüber, der 1916 schrieb: „Ich begrüße die ,Hamsterei' als ein Mittel zur Beschleunigung der Katastrophe“. (Foto: ©  pixabay / CC0 / Michael Gaida)

mehr ...

 

 

Freitag, 19. August 2016

VDS-Infobrief 323: Lieben in zwei Sprachen

paar
Pixabay / CC0 / Andi_Graf

Was bedeutet es, Liebe nicht in der eigenen Muttersprache ausdrücken zu können? Mit dieser Frage hat sich das Internet-Magazin bento ausein­ander­gesetzt und ein junges Paar zum Gespräch geladen. Sie ist Peruanerin, er ist Niederländer – und Englisch die Sprache ihrer Liebe. „Wären wir selbstsüchtig oder rücksichtslos, würde unsere Beziehung nicht funktionieren“, sagt Marcel und offenbart so das grundlegende Konflikt­potential, das ohne eine gemeinsame Mutter­sprache besteht. „Es ist einfach schwer, spontan zu sein, wenn du nicht in deiner Muttersprache sprichst“, findet Marcel. Kompromisse, sprachlich wie auch sozial, sind ein wesentlicher Bestandteil ihrer Beziehung. Das gemeinsame Leben in Lima und Marcels mangelhafte Spanischkenntnisse tragen zusätzlich zu seiner Abhängigkeit von Sofía bei. Dennoch seien interkulturelle Beziehungen oft stärker, erklärt Ingrid Piller, Professorin für Angewandte Sprach­wissen­schaften an der Macquire University Sydney. Sie gingen mehr aufeinander ein, die gemeinsame neue, private Sprache und Identität schweiße das Paar enger aneinander. Dennoch leide vor allem der Humor unter einer solchen Situation. „Es kann sehr lange dauern, bis man wieder die humorvolle Person ist, die man in seiner Muttersprache war“, betont Piller.

mehr ...


 

Hier können Sie den Wahlzettel für den Sprachpanscher 2016 herunterladen: pdf

 

 

 

Neu auf unseren Seiten:

Redner gesucht; Foto: "Italienerin" simonthon/photocase.com (ID 5425629)buttonkarikaturen3d

buttonkws 3dbuttonargumentation 3d

 

Medienecho

Für Nuhr ist der Kulturpreis Deutsche Sprache eine seiner wichtigsten Auszeichnungen. „Andere Preise habe ich bekommen, weil ich lustig bin, diesen, weil ich ernst genommen werde“, sagte der Preisträger.  Dabei sei die Sprache für ihn von besonderer Bedeutung. „Schließlich gibt es bei meinem Bühnenprogramm keinen Tanz und keine Pyrotechnik - es geht nur um die Worte.“ (Tagesspiegel, 25.10.2014)

 

Mitglied werden

vds-logo-kleinMachen Sie mit! Im Verein Deutsche Sprache e. V. tun Sie etwas für die Zukunft des Deutschen als Kultur­sprache. Jeder ist willkommen; inzwischen sind es mehr als 36.000 Menschen, die weltweit im VDS in über 120 Ländern die deutsche Sprache fördern. Sie können den VDS als stilles Mitglied unterstützen oder die Vereinsarbeit aktiv mitgestalten. Hier (PDF-Datei) finden Sie den Antrag auf Mitglied­schaft. Am besten gleich ausfüllen und mit gelber Post oder per Fax an die Vereinszentrale zurück­. Weitere Informationen finden Sie hier: Mitglied werden.

Stiftung Deutsche Sprache

stiftungdsDie Stiftung Deutsche Sprache ergänzt die Vereinsarbeit. Sie wurde 2001 ge­gründet, ist weltanschaulich neutral, politisch unabhängig und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke.

Sprüche

„Mich hat es gestört, dass es keine ordentlichen deutschen Texte gab. Ich dachte, das muss doch gehen. Dass ich Trommler war, kam mir sehr zugute. Ich hab mir die Sprache zurechtgetrommelt. Ich konnte gut Wörter dehnen wie Kaugummi, sie schleudern, zerbeißen, konnte rhythmisch auch die ersten Rap-Dinger anlegen: 'Käthe Dorsch wohnt in Kiel', das war schon Ende der Siebziger.“

Udo Lindenberg, DB mobil 5/2016