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VDS-Infobrief 49. Woche

Presseschau vom 5. bis 11. Dezember 2012

 

Wissenschaftssprache

Die „Zeit“ berichtete über erste Erfolge in der Wissenschaft aufgrund der Forderung von „Adawis“ (Arbeitskreis Deutsch als Wissenschaftssprache e.V.), Deutsch als Wissenschaftssprache vor allem im Inland nicht aufzugeben und damit für die Vermittlung ganzer Wissensgebiete unbrauchbar zu machen. So haben sich der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Alexander-von-Humboldt-Stiftung und Hochschulrektorenkonferenz verpflichtet, sich verstärkt für die Pflege des Deutschen einzusetzen. Trotzdem sei auf nationalen Konferenzen weiterhin die Tagungssprache Englisch, selbst wenn die Teilnehmer durchweg deutschsprachig sind, beklagten die Aktivisten. Und in internationalen Studiengängen und Graduiertenschulen der Unis gebe es die geforderten obligatorischen Deutschkurse noch nicht. Auf Initiative der Volkswagen-Stiftung erschien „Deutsch in der Wissenschaft“, um Wissenschaftler und Politiker miteinander ins Gespräch zu bringen (siehe auch Infobrief 48.Woche/2012). Englisch sei wichtig als internationale Verständigungssprache, das Wissenschaftsenglisch, das Nicht-Muttersprachler sprechen, sei jedoch beschränkt; der Berliner Sprachwissenschaftler Jürgen Trabant nennt es „Globalesisch“. (www.zeit.de)

 

Iglu“-Studie zur Lesekompetenz

Am Dienstag (11.12.) wurden in Berlin die Ergebnisse der internationalen Grundschulstudie „Iglu“ vorgestellt. „Deutschlands Grundschüler sind international auf einem sehr guten Stand“, sagte Studienleiter Wilfried Bos. Iglu (Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung) prüfte die Lesekompetenz von Viertklässlern in über 50 Ländern, in Deutschland nahmen 4.241 Schüler aus 198 Schulen teil. Im internationalen Vergleich liegen die deutschen Schüler im oberen Drittel. Der „Tagesspiegel“ fasste zusammen: „Im Lesen liegen die deutschen Grundschüler deutlich über den Mittelwerten für den internationalen und den EU-weiten Vergleich. Trotz der vermehrten Lust aufs Lesen haben sich die deutschen Viertklässler gegenüber früheren Iglu-Studien aber nicht weiter verbessert. Im Vergleich zu 2006 sank der Mittelwert um sieben Punkte, die Leistungen entsprechen jetzt wieder ‚in etwa dem Leistungsniveau von 2001‘. Andere Staaten haben zugelegt, darunter die USA, die 2006 hinter Deutschland standen.“ Wenig verändert habe sich die Zahl der Leistungsschwachen und -starken: 15,4 Prozent der Schüler erreichten nicht die Fähigkeiten, um ohne Probleme in der Sekundarstufe I gut mitzukommen. Nur 9,5 Prozent erreichten die höchste Kompetenzstufe im Test. Bos erklärte: „Das veranlasst einen zur Sorge. Wir vergeuden unsere Talente.“ Die „Zeit“ kommentierte: „Die Grundschulstudie (zwingt) neu zum Nachdenken. Das Signal an die Bildungspolitik lautet: Volle Konzentration auf die Qualität des Unterrichts, alles zur Unterstützung der Lehrer!“ Überdurchschnittlich hängt in Deutschland der Schulerfolg von der sozialen Herkunft ab; demnach erhalten Schüler mit identischen Testergebnissen zum Teil sehr unterschiedliche Noten. Migranten und Arbeiterkinder haben geringere Chancen, eine Empfehlung für das Gymnasium zu erhalten. (www.tagesspiegel.de, www.zeit.de, www.zeit.de/kommentar, www.focus.de, www.focus.de/schule, www.sueddeutsche.de)

 

Zu wenig Deutsch im Bundestag

Bundestagsabgeordneten Marco Bülow (SPD) kritisierte, dass Bundesminister Schäuble zur Abstimmung des Bundestags zu den Griechenlandhilfen nicht ausreichend und nicht umfassend auf Deutsch Informationen verteilte: „Von Bundesminister Schäuble wurde dazu lediglich ein zweiseitiges englisches Papier vorgelegt. Mit Hilfe dieses Papiers sollten wir uns in der SPD-Bundestagsfraktion als Bundestagsabgeordnete eine Meinung bilden. Mehr als ein schlechter Witz. Bundesminister Schäuble schickte uns danach in mehreren Mails Texte zu der Thematik - die meisten davon in Englisch. Am Mittwoch habe ich zwei deutsch übersetzte Texte erhalten, die 83 Seiten bzw.153 Seiten lang waren. Es ist unmöglich, diese Texte in dieser Woche in der gebotenen Sorgfalt durchzuarbeiten, geschweige denn darüber zu diskutieren und zu einer angemessenen Entscheidung zu kommen. Hier geht es schließlich nicht um Nebensächlichkeiten.“ (theintelligence.de)

 

Sprachwandel

Die Zeitschrift „Geo“ hatte in ihrer Novemberausgabe Sprachwandel als Titelthema. Geo-Chefredakteur Peter-Matthias Gaede betrachtete in seinem Vorwort die Debatten um den Sprachverfall differenziert; einerseits lebe Sprache in ihrer Zeit, das Deutsche habe viele fremde Wörter aufgenommen und oft erfuhren Wörter einen Bedeutungswandel. „Und wer Wandel nur als Verfall erlebt, wird blind für die Evolution einer Sprache. Andererseits: Wenn Sprache Träger der Identität einer Gemeinschaft ist, dann ist es legitim, bei sprachlicher Armut auch Schmerzen zu empfinden, so wenig die einschlägige Wissenschaft eine ästhetische Wertung von Sprache für zulässig hält.“ Der Leitartikel „Was reden wir denn da?“ behandelte Sprachentwicklung unter Berücksichtigung von Dialekten, Fachjargon und Umgangssprache und stellte Forschungsergebnisse und Projekte vor. (www.geo.de)

 

Wolf Schneider

Journalist und VDS-Mitglied Wolf Schneider unterrichtete 33 Jahre lang Journalisten in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Am Mittwoch gab er am Kuratorium für Journalistenausbildung (KfJ) in Salzburg seine Abschiedsvorstellung. Schneider riet den Nachwuchsjournalisten: „Plagt euch, bildet euch, geniert euch eurer Sensationen und beerdigt alle hohlen Reden.“ Schneider setzte sich mit 28 Ratgebern und Sachbüchern für einen guten Stil, für „Sätze ohne Schwabbelfett“, ein. Denn „gelesen zu werden, bloß weil man etwas geschrieben hat, war statistisch gesehen schon immer die Ausnahme“. Schneider war Korrespondent der „Süddeutschen Zeitung“, Verlagsleiter des „Stern“ und Chefredakteur der „Welt“. 1979 wurde er Leiter der damals neu gegründeten Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Schneider ist Honorarprofessor der Universität Salzburg und Träger des Henri-Nannen-Preises für sein Lebenswerk. (www.horizont.at)

Die Evangelische Nachrichtenagentur „idea“ sprach mit Wolf Schneider über Theologensprache. Schneider erklärte, nur wenige sprächen „normales Deutsch“. Dazu zähle die Botschafterin der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann (Berlin). Hingegen pflege der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), ein „typisches Akademiker-Deutsch“. Beschlüsse der EKD-Synode seien im „Bürokratenjargon“ verfasst. Das sei „das äußerste Gegenteil von Luther“. Schneider: „Mit einer solchen Sprache beschleunigt die evangelische Kirche ihren Niedergang.“ Wer ein breites Publikum erreichen und zugleich anspruchsvoll schreiben wolle, sollte sich an Martin Luther (1483-1546) orientieren. Der Reformator und Bibelübersetzer sei ein „Großmeister“ der deutschen Sprache: „Er hat eine Sprache gefunden, die den kleinen Mann beeindruckt und zugleich die Professoren nicht unterfordert. So zu schreiben, ist eine ganz seltene Kunst.“ Laut Schneider befinde sich die deutsche Sprache im Niedergang. Ihn ärgere, dass deutsche Unternehmen und Behörden unsinnige Anglizismen verwenden. Schlechtes Englisch ersetze gutes Deutsch. (www.idea.de)

 

„Deutsch“ und „deutsch“

Das „Hamburger Abendblatt“ geht in seiner „Deutschstunde“ der Frage nach, wann das Wort „deutsch“ groß und klein geschrieben wird. Ist „deutsch“ Bestandteil eines Eigennamens, schreibt man es groß, z.B. „Zweites Deutsches Fernsehen“ oder „Tag der Deutschen Einheit“, das Schulfach Deutsch wird groß geschrieben, ebenso nach den Präpositionen „auf“ und „in“: „auf Deutsch“. Als Adjektiv (Eigenschaftswort) schreibt man es klein, z.B. „ein deutscherDichter“ oder „die deutsche Einheit“. Deutsch sprechend kann klein oder groß geschrieben werden; der Unterschied ist, ob die Sprache gerade verwendet wird („eine deutsch sprechende Französin, (…) benutzt gerade unsere deutsche Sprache“) oder Kenntnisse hat und sie gerade nicht verwendet: „Wenn wir auf eine Deutsch sprechendeFranzösin treffen, [...] handelt es sich um eine Besucherin aus Paris, die die deutsche Sprache beherrscht, aber trotzdem französisch spricht.“ (www.abendblatt.de)

 

Türkisch auf dem Schulhof

Die „Deutsch Türkischen Nachrichten“ berichteten über einen Eklat an einem Gymnasium in Ahlen im westfälischen Münsterland aufgrund eines Briefs an die Eltern der Klasse 6d. Darin wurden die Schüler aufgefordert, auch in den Pausen auf den Fluren oder auf dem Schulhof deutsch anstatt türkisch zu sprechen. Verstöße dagegen sollten sie dem Schulleiter melden. Daraufhin wandten sich Eltern türkischstämmiger Schüler mit dem Verweis auf die Rechtswidrigkeit an den Türkischen Elternverein in Ahlen, dessen Vertreter Serhat Ulusoy versicherte, dass die Unterrichtssprache Deutsch sei, auf dem Pausenhof oder in den Schulfluren eine solche Regelung nicht durchgesetzt werden könne. Rektor Knepper erklärte, man müsse eine gemeinsame Sprache finden, ob im Pausenhof oder im Schulunterricht und die sei nun mal Deutsch. In dem Brief argumentierte die Schule, die Schüler seien auch in der Schule, um Deutsch zu lernen. Je häufiger sie die deutsche Sprache anwendeten, umso besser lernten sie diese. Missverständnisse würden verringert und Lehrer könnten bei sich anbahnenden Konflikten eingreifen, wenn sie die Sprache verstehen. (www.turkishpress.de)

 

Mehr Deutschunterricht

Nach einer Umfrage des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) unter mehr als 1.000 Gymnasiallehrern forderte der bpv zusammen mit der mit der Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern (LEV) den verpflichtenden Englischunterrichts an Grundschulen abzuschaffen und im Gegenzug die Anzahl der Deutschstunden zu erhöhen. Dieser Forderung schloss sich der Integrationsbeauftragte der Staatsregierung, Martin Neumeyer (CSU), an. „Die deutsche Sprache ist einer der Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Sie ist nicht nur Kommunikationsmittel, sondern auch Kulturgut“, erklärte Neumeyer. „Wem, wenn nicht unseren Kindern, sollten wir unsere Sprache hinreichend vermitteln?“, fragte er und warnte vor einem „Verlust der eigenen Muttersprache“. In der Umfrage meinten nur 10 Prozent der Englischlehrer, dass sich die Einführung von Grundschulenglisch positiv auf den gymnasialen Englischunterricht auswirkte, die große Mehrheit sieht keinen Qualitätsgewinn. Rund 85 Prozent der befragten Deutschlehrer stellten abnehmende Rechtschreibleistungen bei den Übertrittsschülern in den letzten Jahren fest, was auch eine Folge des wegen der Einführung von Englisch gekürzten Deutschunterrichts an der Grundschule sein könnte. 60 Prozent von ihnen erklärten, dass sich die Einführung neuer Rechtschreiblehrmethoden („Lesen durch Schreiben“) an der Grundschule negativ auf die Rechtschreibkompetenz der Schüler ausgewirkt habe. Ebenfalls unzufrieden waren die Teilnehmer mit der Qualität des Englischunterrichts an den Grundschulen. (www.bpv.de, www.oberpfalznetz.de)

 

Märchen

Tagung

Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm gelten als weltweit wohl berühmteste Märchensammlung des frühen 19. Jahrhunderts. Im Rahmen des Jubiläums am 20. Dezember veranstaltet die Universität Kassel den Kongress „Märchen, Mythen und Moderne: 200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm“, in dem die Märchenforschung eine zentrale Rolle spielt. Hier geht es zum Tagungsprogramm. (idw-online.de)

Ausstellung

Die Philipps-Universität Marburg dokumentiert in ihrer Ausstellung „Echt hessisch? Land Leben Märchen“ Alltagskultur mit Hilfe der Grimmschen Märchen. „Unsere Studierenden [...] haben sich [...] mit der Thematik auseinandergesetzt, dass die Grimmschen Märchen weder ‚stockhessisch‘ noch ‚urdeutsch‘, sondern europäisch sind“, erklärte die Marburger Ausstellungskuratorin Christina Schlag, die zusammen mit Professor Dr. Harm-Peer Zimmermann vom Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich das Projekt als Grundlage für die Ausstellung betreute. „Wie nebenbei geben die Märchen Auskunft über das Leben und den Alltag im 19. Jahrhundert sowie die damaligen Wert- und Moralvorstellungen“, fügte Zimmermann hinzu. Die Ausstellung wird bis zum 31.12.2014 zu sehen sein. (idw-online.de)

Lesungen

Im Bochumer Schauspielhaus lesen Schauspieler des Ensembles und Gäste an den nächsten Adventssonntagen im Theater Unten aus ihren Lieblingsmärchen- und Geschichten. 16. Dezember, 15.00 Uhr: „Zwerg Nase“ von Wilhelm Hauff (ab 5 Jahren), 23. Dezember, 16.00 Uhr: „Das große Aufräumen von Katthult“ aus „Michel muss mehr Männchen machen“ von Astrid Lindgren (ab 5 Jahren). Der Eintritt ist frei, Zählkarten sind an der Theaterkasse erhältlich. (www.schauspielhausbochum.de)

 

Sprachatlas und Dialekt-Wissensspiel

Über zwei Jahre haben Forscher der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt im Dialektprojekt „Sprache im Fluss“ Sprachdaten in elf Gemeinden in der Altmühl-Jura-Region in der Nähe von Regensburg gesammelt. Die Sprachdaten aus Gesprächen mit älteren Dialektsprechern, Kindergartenkindern, Erzieherinnen, Schülern und Lehrern stellt der Lehrstuhl für Deutschdidaktik nun im „Sprachatlas Altmühl-Jura“ im Internet bereit. Das Besondere: Man kann eine Altersauswahl treffen und somit gezielt den Sprachstand der jüngeren, mittleren und älteren Generation abrufen. (sprachatlas.ku.de)

Zusätzlich gibt es ein Dialekt-Wissensspiel auf der Seite www.sprache-im-fluss.de und der der Dietfurter Schülerzeitung wadlbeisseronline.wordpress.com. Wer das Lösungswort bis zum 14. Dezember an sprachatlas@ku.de oder KU Eichstätt, Lehrstuhl Deutschdidaktik/Dr. Monika Raml, Universitätsallee 1, Postfach 44, 85072 Eichstätt schickt, kann einen von drei Textbänden „Sprache im Fluss“ gewinnen. (idw-online.de, www.altmuehl-jura.de)

 


Der Verein Deutsche Sprache im Internet: vds-ev.de, facebook.com
Das Haus der deutschen Sprache im Internet: www.hausderdeutschensprache.eu, facebook.com

Dies ist der VDS-Infobrief. Er enthält die Neuigkeiten und Nachrichten über die deutsche Sprache der vergangenen Woche. Wir sichten die Presse, Aussagen von Politikern, Wissenschaftlern und Persönlichkeiten, die in den Schlagzeilen stehen. Für eine bessere Übersicht fassen wir die Neuigkeiten zusammen. Handelt es sich um Meldungen aus dem Internet, sind die dazugehörigen Verweise angegeben.

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Medienecho

Für Nuhr ist der Kulturpreis Deutsche Sprache eine seiner wichtigsten Auszeichnungen. „Andere Preise habe ich bekommen, weil ich lustig bin, diesen, weil ich ernst genommen werde“, sagte der Preisträger.  Dabei sei die Sprache für ihn von besonderer Bedeutung. „Schließlich gibt es bei meinem Bühnenprogramm keinen Tanz und keine Pyrotechnik - es geht nur um die Worte.“ (Tagesspiegel, 25.10.2014)

 

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stiftungdsDie Stiftung Deutsche Sprache ergänzt die Vereinsarbeit. Sie wurde 2001 ge­gründet, ist weltanschaulich neutral, politisch unabhängig und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke.

Sprüche

„Ich glaube, die Deutschen sind nicht stolz genug auf ihre Sprache. An Heideggers Aus­spruch, nur Deutsch und Griechisch seien fürs Philosophieren geeignet, ist vielleicht doch ir­gendwas dran. Ich glaube jedenfalls nicht, dass es ein Zufall ist, dass es in der Vergangenheit so viele deutsche Denker und Komponisten gab. Oder in der Gegenwart, dass die Deutschen so einzigartig gute Maschinen und Motoren bauen. Die Komplexität ihrer Sprache bereitet sie genau darauf vor."

Yngve Slyngstad, Chef des Norwegischen Staatsfonds in: Frankfurter Allgemeine Sonntags­zeitung, 7. Februar 2016, S. 40.