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VDS-Infobrief 49. Woche

Presseschau vom 3. bis 9. Dezember 2014

Debatte um Deutschvorgabe

Die CSU forderte in einem Leitantragsentwurf zum CSU-Parteitag, dass Migranten nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch daheim in ihren Familien Deutsch sprechen sollen. Der Vorsitzende des Bundestagsinnenausschusses, Wolfgang Bosbach, unterstütze die angekündigte Sprachvorgabe und sagte der „Bild am Sonntag: „Für gute Integrationschancen sind Sprachkenntnisse von überragender Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, dass mit Kindern auch zu Hause Deutsch gesprochen wird“.

Dafür erntete die CSU Kritik und Spott. Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärte vor Beginn des CDU-Parteitags am Dienstag in Köln: „Gute Deutschkenntnisse gehören zur Integration dazu. Allerdings ist es auch kein Fehler, wenn Kinder zum Beispiel zweisprachig aufwachsen und dann eine Fremdsprache weniger lernen müssen. Ich halte das insgesamt für einen Vorteil.“ Die CSU schwächte im Verlauf der Debatte ihre Forderung ab. In dem Leitantrag heißt es nun: „Wer dauerhaft hier leben will, soll motiviert werden, im täglichen Leben deutsch zu sprechen.“ CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer erklärte nach einer CSU-Vorstandssitzung in München: „Das ist eine Klarstellung für alle, die den Satz missverstehen wollten.“ Die Grundausrichtung bleibe unverändert. Von Pflicht, Gängelung oder Kontrolle sei nie die Rede gewesen. Staatsrechtsprofessor Joachim Wieland sagte der Deutschen Presse-Agentur, eine „verbindliche Rechtspflicht“ für Migranten, in der Familie Deutsch zu sprechen, wäre verfassungsrechtlich nicht zulässig. Die Sprachwissenschaftlerin Rosemarie Tracy erklärte der dpa, dass Eltern „bereits selbst sehr gut Deutsch können“ müssten, um es ihren Kindern beizubringen und für die intensive Kommunikation in einer Familie kein rudimentäres Deutsch reiche.

Hier geht es zu einer Umfrage des Bayerischen Rundfunks zu diesem Thema.

Die „Süddeutsche“ klärte auf, dass in dem Leitantrag das Wort „deutsch“ groß geschrieben werden müsse, denn die Kleinschreibung antworte auf die Frage: Wie spricht man? Die Großschreibung antworte dagegen auf die Frage: Was spricht man?

(br.de, welt.de, focus.de, der-postillon.com, ruhrnachrichten.de, tagesspiegel.de, jetzt.sueddeutsche.de, spiegel.de, sueddeutsche.de, idw-online.de)

 

Streit um Latinumspflicht

Die „Süddeutsche“ berichtete, dass Nordrhein-Westfalen den Nachweis von Lateinkenntnissen für alle Sprachlehrer – mit Ausnahme der Lateinlehrer – abschaffen und für Lehrer in Geschichte und Philosophie abmildern wolle. Darüber ist ein Streit entbrannt. Seit der Bologna-Reform haben viele Universitäten die Latinumspflicht für Bachelorstudiengänge in Germanistik, Geschichte und anderen Geisteswissenschaften gestrichen. Bisher hat sich keine allgemeingültige Nachweisform durchgesetzt. Die Gegner der Latinumspflicht berufen sich auf Aussagen einer Expertengruppe im Auftrag von Schulministerin Sylvia Löhrmann, nach der Latein im Lehramt zwar „hilfreich“, aber „nicht unbedingt nötig“ sei. Eine Petition des Allgemeinen Studierendenausschusses der Ruhr-Universität Bochum, die sich für eine Abschaffung des Latinums für Lehramtsstudierende einsetzt, fand über 9.200 Unterstützer. Für den Nachweis des Latinums sprach sich u.a. der Altphilologenverband aus, denn mit dem Streichen des Lateinischen für die Lehrämter verabschiede sich die rot-grüne Koalition in Düsseldorf „von einer über 1000-jährigen Bildungstradition in unserem Land“.Wenn „qualitative Anforderungen und sogar das Menschenbild vom Zeitgeist abhängig gemacht werden“, herrsche am Ende „die reine Willkür“. Die CDU im Landtag fragte: Wisse die Ministerin denn nicht, dass man durch Latein das Denken lerne? Löhrmann erwiderte, man könne auch auf Deutsch denken lernen. Die „Süddeutsche“ hat hier eine Seite zur Diskussion über die geplante Abschaffung eingerichtet. (sueddeutsche.de)

 

Österreichs Wörter des Jahres 2014

Die Forschungsstelle für Österreichisches Deutsch an der Universität Graz hat den von Österreichs Verteidigungsminister Gerald Klug geprägten Begriff „situationselastisch“ zum Wort des Jahres gewählt. Klug verwendete das inzwischen geflügelte Wort, um das mögliche Fernbleiben von Kanzler und Vizekanzler bei künftigen Pressefoyers zu erklären. Die Jury begründete ihre Wahl: „Populär wurde der Begriff nicht zuletzt aufgrund seiner prägnanten Unverbindlichkeit, die verschiedene ironische Verwendungen ermöglicht“. Unwort des Jahres 2014 wurde aufgrund seiner rassistischen und stark abwertenden Bedeutung der Ausdruck „Negerkonglomerat“, womit der ehemalige FPÖ-EU-Spitzenkandidat Andreas Mölzer in einer Europawahlkampfrede die Europäische Union und ein seiner Meinung nach zunehmendes Chaos in der EU bezeichnete. Das österreichische Jugendwort des Jahres wurde „Selfie“ (=Selbstdarstellungsfoto). Der Spruch des Jahres „Jetzt hat uns die den Schaas gwonnen“ kam von Radiomoderator Andi Knoll als Conchita Wurst den „Eurovision Song Contest“ gewann und damit die nächste Austragung nach Österreich holte. (orf.at)

 

Rechtschreibchaos im Internet

Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, erläuterte, der Sprachgebrauch in den neuen Medien, mit Satzfragmenten und Abkürzungen, sei unproblematisch (siehe Infobrief 48. Woche/2014). Dagegen warnte Sprachwissenschaftler und VDS-Geschäftsführer Holger Klatte: „Diese neue Mediensprache betrifft einen großen Teil der Gesellschaft und hat so auch großen Einfluss auf unsere Sprache“. Gerade in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet mit sozial problematischen Strukturen komme das Standarddeutsch mehr und mehr unter die Räder. Auch im Unterricht werde das Deutsch immer mehr verwässert und das sogenannte „Kiez-Deutsch“ werde selbst von Lehrern übernommen. Es entstehe auch ein massives Generationenproblem, wenn immer mehr Menschen gar nicht mehr verstünden, wovon die Rede sei. Vor allem für Ältere würden viele Bereiche des täglichen Lebens durch die neuen Medien und deren Sprache immer undurchsichtiger. „Es findet eine Entwertung der deutschen Standardsprache von zwei Seiten statt: Internet und Denglisch“, sagte Klatte. Sprachwissenschaftler Peter Schlobinski meinte, dass die digitale Kommunikation Sprachgewandtheit fördern könne und z. B. Texte dem Medium angepasst werden müssten. (dattelner-morgenpost.de)

Das „Hohenloher Tagblatt“ fragte in einer Leserumfrage, ob das Internet „unser Deutsch verhunzt“. Die Mehrheit (77 Prozent) stimmte für Ja, denn Jugendliche eigneten sich im Internet leicht falsche Rechtschreibung und falsche Grammatik an. 17 Prozent stimmten für „Nein“. Ihnen sei die Rechtschreibung nicht so wichtig, da es ihnen beim Schreiben im Internet auf Schnelligkeit ankomme. Insgesamt stimmten 173 Leser ab. (swp.de)

 

Kritik an geschlechtergerechter Sprache

Robin Alexander stellt in der „Welt“ vor, dass sich der „Kampf um eine gerechte Sprache“ verschärft habe und die Diskussion darüber verrohe. Die Gegner nutzten den „Jargon der rechten US-Talkradios und der russischen Staatsmedien“ und auch die Verfechter der geschlechtergerechten Sprache würdigten herab und wollten vernichten. In Deutschland seien die „Anlässe der Debatte nichtig“, wie zuletzt die Bitte einer Professorin, mit „Profxx“ angesprochen zu werden, davor die Änderung des „Negerkönigs“ in „Pippi Langstrumpf“. In den USA sei die Situation anders. Dort sei die politische Korrektheit „längst zur Etikette geronnen“, die jede öffentliche Debatte schwieriger mache. Zugleich beeinflusse sie das Nachdenken über den „Zusammenhang von Rasse, Armut, Ernährung und Lebenserwartung“. Der US-amerikanische Schriftsteller und Journalist George Packer setzte die wachsende soziale Ungleichheit in den USA in einen direkten Zusammenhang mit dem Siegeszug der politischen Korrektheit. Auch Autor David Foster Wallace sieht in der aufgesetzten politischen Korrektheit ein Hindernis zur politischen Aktion: „Der strenge Code egalitärer Euphemismen dient dazu, genau die Art von schmerzhaftem, unschönem und manchmal beleidigendem Diskurs zu unterdrücken, der in pluralistischen Demokratien zu wirklichen politischen Veränderungen führt.“ Die Welt resümiert, dass politische Korrektheit darauf aus sei, die Tugend auszustellen und ein einen „Distinktionsgewinn“ zu erzielen. (welt.de)

 

Goethe-Institute erhalten mehr Fördergelder

Das „MiGAZIN“ berichtete, dass die Auslandsniederlassungen der Goethe-Institute immer mehr Zuwachs bekommen. Im vergangenen Jahr besuchten rund 220.550 Sprachkursteilnehmer das Institut im Ausland. In Indien beispielsweise war der Zuwachs mit 14 Prozent am höchsten. Um auch Länder wie Syrien, die vom Bürgerkrieg betroffen sind, in Sachen Bildung und Entwicklung zu unterstützen, wurden Pilotprojekte in den Nachbarländern Syriens und der Türkei eingerichtet. Vorleseprojekte für Kinder gibt es bereits im Flüchtlingslager Saatarti in Jordanien. Auch Deutschunterricht in der Türkei für jene, die auf ihre Einreisegenehmigung nach Deutschland warten oder Betreuung für traumatisierte Kinder sollen im nächsten Jahr verstärkt werden, so Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts. Das Auswärtige Amt will seinen Zuschuss für das Goethe-Institut auf 215,6 Millionen Euro aufstocken. Die Einrichtung eines Verbindungsbüros im kongolesischen Kinshasa und die Umwandlung eines Goethe-Zentrums in Windhuk, Namibia, in ein Goethe-Institut könnten hierbei von den zusätzlichen Mitteln profitieren. (migazin.de)

 

 

Der Sprachwandel durch Dialekt und Internet

„Die Presse“ berichtete am Freitag vom Sprachwandel des Deutschen. Der Dialekt und die digitale Kommunikation standen besonders im Fokus. Die Tiroler Band „TOI“ singt ihre Lieder im Wenner Dialekt. „Damit ein Dialekt lebendig bleibt, muss er jedenfalls gesprochen oder eben gesungen werden“, sagte Sprachwissenschaftlerin Irina Windhaber. Sie arbeitet am Institut für Sprachen und Linguistik an der Universität Innsbruck und beobachtet den Wandel der Aussprache in Innsbruck. Die jungen Tiroler benutzen beispielsweise häufig Formen des Standarddeutsch. Doch über einen Verfall könne man nicht sprechen, so Soziolinguist Manfred Glauninger vom Institut der Germanistik der Universität Wien. „Der Dialekt ist durch die digitale Kommunikation punktuell sehr präsent und dadurch wieder stärker im Bewusstsein.“ Besonders in der Netzsprache sieht er eine „innere Mehrsprachigkeit“, die durch den Wechsel zwischen Standard- Fach- und Dialektsprache gekennzeichnet ist. Die Online- Kommunikation mittels SMS, WhatsApp oder sozialen Netzwerken ist zum Regelfall geworden, ein Telefonat zum Sonderfall. Hierbei sollte jedoch von klein auf der Unterschied zwischen gesprochener Sprache und Online-Kommunikation deutlich gemacht werden. (diepresse.com)

 

 

44 Namensanfragen wurden 2014 abgelehnt

Neben den beliebten Vornamen wie Sophie und Alexander, Paul und Marie, welche nach den ersten Stichproben von Standesämtern auch im Frühjahr 2015 wieder in der Rangliste vorne mit dabei sein werden, wurden 2014 auch viele Namenswünsche abgelehnt. Die „Ruhr Nachrichten“ berichteten, dass 455 Gutachten für eine Eintragungsfähigkeit des Namens erstellt werden mussten. Faktoren sind hierbei zum Beispiel der Ursprung, ob es sich um eine Kurzform eines Namens handelt oder ob es eine Zusammensetzung von Namen ist. Auch Eigenkreationen von Eltern können anerkannt werden, wenn die Struktur eines Vornamens zu erkennen ist. „de Sunny“ oder „Illumi“ erfüllten diese Kriterien nicht. Des Weiteren heißt es, dass keine Wörter aus dem Alltag, wie Blitz oder Holunder, sowie Vatersnamen, reine Familiennamen, Städtenamen oder Militärtitel als Vornamen anerkannt werden können. Außerdem hieß es in der „Thüringer Allgemeine“ dass Kinder davor bewahrt wurden, Vornamen des anderen Geschlechtes anzunehmen (www.thueringer-allgemeine.de, ruhrnachrichten.de).

 

 

New Offenburg und seine letzten Badener

Die „Welt“ berichtet in einem Artikel über die deutschen Wurzeln in der amerikanischen Kleinstadt New Offenburg. 1832 kamen viele deutsche Familien hierher, um sich als Bauern oder Ladenbesitzer niederzulassen. Zusammen mit den Iren zählten die Deutschen zu den größten Einwanderergruppen Amerikas, die sich im sogenannten Deutschen Dreieck ansiedelten, welches von Milwaukee über Cincinnati bis St. Louis reichte. 49,2 Millionen Amerikaner geben heute an, von Deutschen abzustammen. 180 Jahre später findet sich lediglich in den Firmen- und Straßennamen in New Offenburg die deutsche Sprache wieder. Johannes Suhm, deutscher Schauspieler und Regisseur, verfolgte in seiner Dokumentation „New Offenburg – die letzten Badener der USA“ die Spuren des badischen Akzents und der Mentalität. Er führte Interviews mit den wenig verbliebenen Badisch-Sprechern durch. „Offenbar lässt sich mit der Sprache eine Identität anschmeißen wie ein alter Motor“, sagte Suhm. Mit dem Ersten Weltkrieg kam auch der Rückgang der deutschen Sprache. Jedoch sind einige Bräuche, wie das Singen des Badnerlieds bei Festen, erhalten geblieben. Auch in der Schule können die Kinder wieder Deutsch lernen. (welt.de)

 

 

Internationales Sommerstudienprogramm in Kaliningrad

Das Kaliningrader Europainstitut Klaus Mehnert bietet für interessierte Studierende und Absolventen ein dreimonatiges internationales Sommerprogramm zum Thema Ostseeraum und das Kaliningrader Gebiet an. Die Fachmodule beschäftigen sich u.a mit dem Mare Balticum, der EU-Nachbarschaftspolitik und der wirtschaftlichen Entwicklung im Ostseeraum. Das Medien-Modul wird von VDS-Mitglied Björn Akstinat übernommen. Neben dem Sprachunterricht in Russisch und ergänzenden thematischen Sonderveranstaltungen sind auch landeskundliche Rahmenprogramme mit Exkursionen möglich. Hier finden Sie weitere Informationen!

 

 

Neuerscheinung: Die große Dokumentation der deutschen Sprache

Am 3. Dezember erschien das Buch „Edelsteine. 107 Sternstunden deutscher Sprache – vom Nibelungenlied bis Einstein, von Mozart bis Loriot“. (Herausgegeben von Max Behland, Walter Krämer und Reiner Pogarell. Paderborn: IFB Verlag Deutsche Sprache 2014. 672 Seiten, Leinen gebunden mit Schutzumschlag, 25,00 Euro, ISBN 978-3-942-409-31-5). Eine ungeheure Fülle großer Texte in deutscher Sprache. Anregend kommentiert und verständlich erklärt. Mehr dazu hier. (vds-ev.de)

 

 

Hinweis


Der Verein Deutsche Sprache im Internet: vds-ev.de, facebook.com
Das Haus der deutschen Sprache im Internet: www.hausderdeutschensprache.eu, facebook.com

Dies ist der VDS-Infobrief. Er enthält die Neuigkeiten und Nachrichten über die deutsche Sprache der vergangenen Woche. Wir sichten die Presse, Aussagen von Politikern, Wissenschaftlern und Persönlichkeiten, die in den Schlagzeilen stehen. Für eine bessere Übersicht fassen wir die Neuigkeiten zusammen. Handelt es sich um Meldungen aus dem Internet, sind die dazugehörigen Verweise angegeben.

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Medienecho

Für Nuhr ist der Kulturpreis Deutsche Sprache eine seiner wichtigsten Auszeichnungen. „Andere Preise habe ich bekommen, weil ich lustig bin, diesen, weil ich ernst genommen werde“, sagte der Preisträger.  Dabei sei die Sprache für ihn von besonderer Bedeutung. „Schließlich gibt es bei meinem Bühnenprogramm keinen Tanz und keine Pyrotechnik - es geht nur um die Worte.“ (Tagesspiegel, 25.10.2014)

 

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