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VDS-Infobrief Nr. 339
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Wählen gehen für sprachliche Gleichberechtigung in der EU

Freitag, den 21. Februar 2014 um 15:37 Uhr

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„Sprachenvielfalt – Europas Reichtum! Wählen Sie ein Parlament, das ihn stärkt und schützt.“ – mit diesem Zitat seines Vorsitzenden Walter Krämer beteiligt sich der Verein Deutsche Sprache e.V. an der EU-Wahlkampagne seiner Partnerorganisation Europäische Bewegung Deutschland (EBD).

„Wir unterstützen die Kampagne, weil die Sprachenvielfalt generell und die deutsche Sprache im Besonderen ein wichtiges Thema der Europawahl sein sollte“, sagte VDS-Vorstandsmitglied Dr. Dietrich Voslamber. „In den nächsten Wochen werden wir die Parteien und Kandidaten der EU-Wahl nach ihrer Einstellung zur Stellung der deutschen Sprache befragen“, so Voslamber. Zudem wolle der VDS darauf hinwirken, dass über das Thema auch im Wahlkampf verstärkt diskutiert wird.

Am 25. Mai entscheiden über 375 Millionen Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union – davon mehr als 60 Millionen in Deutschland – über die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments und den Präsidenten der Europäischen Kommission. Die EBD ist mit 235 Mitgliederorganisationen das größte zivilgesellschaftliche Netzwerk für Europa in Deutschland. Ihr Ziel ist es, die europäische Integration in Deutschland und die grenzüberschreitende Kooperation der europäischen Zivilgesellschaft zu fördern.

Der VDS setzt sich bei den Parteien und bei der Bundesregierung dafür ein, dass der deutschen Sprache in den Einrichtungen der EU ein ihr angemessener Rang eingeräumt wird. In den vergangenen Jahren hat der VDS u.a. dazu beigetragen, dass die Internetauftritte der EU-Ratspräsidentschaften auch auf Deutsch zu lesen waren und dass auch das Außenbild der EU im Fernsehen die sprachliche Vielfalt Europas besser widerspiegelt.

www.netzwerk-ebd.de

 

 

Medienecho

Wiederum als voller Erfolg erwies sich laut einer Mitteilung eine Vortrags­veranstaltung mit grenz­über­schreitendem Charakter, zu welcher die Regional­gruppe Ortenau des Vereins Deutsche Sprache nach Offenburg eingeladen hatte.
(Badische Zeitung 24.4.2015)

 

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Sprüche

„Ich glaube, die Deutschen sind nicht stolz genug auf ihre Sprache. An Heideggers Aus­spruch, nur Deutsch und Griechisch seien fürs Philosophieren geeignet, ist vielleicht doch ir­gendwas dran. Ich glaube jedenfalls nicht, dass es ein Zufall ist, dass es in der Vergangenheit so viele deutsche Denker und Komponisten gab. Oder in der Gegenwart, dass die Deutschen so einzigartig gute Maschinen und Motoren bauen. Die Komplexität ihrer Sprache bereitet sie genau darauf vor."

Yngve Slyngstad, Chef des Norwegischen Staatsfonds in: Frankfurter Allgemeine Sonntags­zeitung, 7. Februar 2016, S. 40.