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VDS-Infobrief Nr. 324
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Für mehr deutsche Musik im deutschen Radio

Freitag, den 14. November 2014 um 12:07 Uhr

In einem offenen Brief an alle neun Rundfunkräte fordert der Dortmunder Verein Deutsche Sprache e.V. mehr deutsche Musik im deutschen Radio. Denn die Spielzeiten deutschsprachiger Titel in den Rundfunkanstalten stünden in keinem Verhältnis zur Beliebtheit dieses Genres in den Hitparaden und an den Verkaufskassen für Tonträger aller Art. „Fast die Hälfte unter den 100 bisher meistverkauften Alben des Jahres 2014 bringen deutschsprachige Musik“, erläutert der VDS-Vorsitzende Walter Krämer. „Aber die Amitümler in den Musikredaktionen deutscher Rundfunksender dudeln 90% Stücke mit englischen Texten ab.“

Mit großem Nachdruck fordert der Verein Deutsche Sprache insbesondere den Kulturauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender ein. „Die hier ausgeübte Diskriminierung der deutschen Sprache und Kultur ist ein Schlag ins Gesicht aller Steuerzahler, die diese Sender finanzieren“, so Krämer. Inzwischen gebe es neben traditionellen Schlagern ein reiches Spektrum an anspruchsvoller deutscher Popmusik, dieses würde aber von den staatlich finanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern systematisch ignoriert.

 

Weitere Informationen hier:

Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS), Heiner Schäferhoff, Postfach 10 41 28, 44041 Dortmund

Telefon: 0231 - 794 85 20, info@vds-ev.de, www.vds-ev.de

 

Medienecho

Für Nuhr ist der Kulturpreis Deutsche Sprache eine seiner wichtigsten Auszeichnungen. „Andere Preise habe ich bekommen, weil ich lustig bin, diesen, weil ich ernst genommen werde“, sagte der Preisträger.  Dabei sei die Sprache für ihn von besonderer Bedeutung. „Schließlich gibt es bei meinem Bühnenprogramm keinen Tanz und keine Pyrotechnik - es geht nur um die Worte.“ (Tagesspiegel, 25.10.2014)

 

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Rapper Smudo & Co. singen deutsche Texte
(derwesten.de 12.12.2014)