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Von Holger Klatte

Die Suche nach dem deutschen Wort

Einleitung

Die Argumente für oder gegen das Ersetzen englischer Fremdwörter durch deutsche Entsprechungen sind in den vergangenen Jahren so häufig ausgetauscht worden, dass es manchmal müßig ist, sie immer wieder zu lesen. In vielen Veröffentlichungen, auf Papier oder in Foren im Internet, geht es mittlerweile gar nicht mehr um Sinn oder Unsinn einzelner Fremdwörter oder darum, ob es verständlichere deutsche Ausdrücke für einen Gegenstand oder einen Sachverhalt gibt. Anglizismengegner und -befürworter werfen sich gegenseitig vor, dass sie nicht das Recht hätten einander zu kritisieren. Es entsteht das Gefühl, dass niemand mehr noch ein Ohr für Begründungen hat, wenn kritisiert wird, dass andere die Kritik anderer kritisieren.

Was macht der Anglizismen-INDEX?

Es wird mit diesem Beitrag festgestellt, dass der Anglizismen-INDEX des Vereins Deutsche Sprache e.V. in dieser festgefahrenen Diskussion eine vermittelnde Stellung einnimmt. Der Anglizismen-INDEX macht Vorschläge dafür, wie englische Fremdwörter und "denglische" Bezeichnungen auf Deutsch ausgedrückt werden können. Damit wird gezeigt, dass die deutsche Sprache die Fähigkeit besitzt, für englische Bezeichnungen eigene Begriffe zu entwickeln. Angesichts der zunehmenden Bedeutung des Englischen ist es berechtigt, an dieser Fähigkeit zu zweifeln. Der Anglizismen-INDEX verdeutlicht dieses Ausmaß wie keine anderes Wörterbuch. Die neueste Ausgabe enthält 7.075 Einträge.

Keineswegs kann dem Anglizismen-INDEX entnommen werden, dass das Deutsche auf Fremdwörter verzichten kann. Etwa 20 Prozent der in dieser Liste enthaltenen Einträge werden als ergänzend oder differenzierend eingestuft: Charter, Dumping-Preis, leasen, Match-Ball, Rowdy.

Darüberhinaus werden viele Wörter englischen Ursprungs, die es im Deutschen gibt, gar nicht aufgeführt, weil sie nicht mehr als fremd erkannt werden: Chips, Film, Golf, Sport, Streik.

Andere als englische Fremdwörter kommen im Anglizismen-INDEX nicht vor. Der Anteil des Wortschatzes aus anderen Sprachen beträgt im Deutschen 30 Prozent, vor allem aus dem Griechischen, Lateinischen und Französischen. Ich muss aber diese Sprachen nicht beherrschen, um die Wörter, die meine Muttersprache daraus entlehnt hat, zu verstehen. So weiß ich, dass in der Bibliothek Bücher stehen, obwohl ich nie Altgriechisch gelernt habe. Ein bestimmter Fremdwortanteil gehört also zu den grundlegenden Eigenschaften einer Sprache und ist ihrer Weiterentwicklung förderlich. Ein Wort als Fremdwort aufzufassen, liegt zu einem guten Teil auch im Ermessen desjenigen, der es einteilt, und welches Wort richtig oder auch nur nützlich ist, bleibt häufig Ansichtssache. Was ist am Einfluss des Englischen also auszusetzen?

Seit einigen Jahrzehnten ist das Deutsche einem in der Sprachgeschichte in dieser Form und in diesem Ausmaß bisher einmaligen Einfluss durch das Englische ausgesetzt. Dies ist bis zu einem gewissen Grad nicht ungewöhnlich, weil Englisch derzeit eine wichtige Fremdsprache ist. Aber der Umfang und die Geschwindigkeit dieses sprachlichen Kontakts überschreitet die Grenzen dessen, was für die Weiterentwicklung einer Sprache und für das Verständnis der Mitglieder einer Sprachgemeinschaft normal und vernünftig ist. Aus diesem Grunde ist jede Bemühung, die auf diese gravierende sprachliche Veränderung hinweist und sie zu bremsen versucht, begrüßenswert.

Viele Einträge im Anglizismen-INDEX klingen zwar "deutsch", lösen jedoch bei den Lesern Verwunderung aus, weil sie sie möglicherweise zum ersten Mal hören: Klapprechner, Zeithänger, Krafttrunk, Gabelfrühstück, Prallkissen.

Das Deutsche hat, wie alle anderen Sprachen auch, die Möglichkeit, seinen Wortschatz mit den Mitteln der Wortbildung zu erweitern. Besonders ausgeprägt ist im Deutschen die Möglichkeit der Zusammensetzung von Wörtern. Dabei werden zwei oder mehr allein vorkommende Wortbestandteile zu einem Wort zusammengefügt. Besonders bei deutschen Substantiven wird die Zusammensetzung von Wörtern bevorzugt angewandt und ist uneingeschränkt produktiv. Diese Wortbildungen sind zumeist selbsterklärend und ohne Kontext verständlich.

Der Anglizismen-INDEX macht sich diese Möglichkeit der Wortbildung zu nutze. Es werden Begriffe z.T. neu gebildet, welche innerhalb der Bedeutung ihrer realen Entsprechungen liegen. Diese Begriffe werden von einer Arbeitsgruppe diskutiert, bevor sie vorgeschlagen werden. Nichts anderes haben Sprachkritiker in der Vergangenheit getan, die teilweise erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der deutschen Sprache hatten. Es erscheint uns heute unvorstellbar, dass es Wörter wie Zufall (im 14. Jahrhundert für lateinisch accidens), Jahrhundert (für lateinisch saeculum) oder Tatsache (für englisch matter of fact) nicht gegeben haben soll. 1

Dass einige Vorschläge des Anglizismen-INDEX durchaus akzeptiert werden, zeigen kleinere Erhebungen im Internet: Wurde der "Klapprechner" anfangs oft als Beispiel für eine misslungene Worterfindung abgetan, findet man heute über 8.000 Einträge bei Google. Es lässt sich beobachten, wie sich dieses Wort weiterentwickelt.

Warum werden Fremdwörter verwendet?

Kritik an Fremdwörtern ist im deutschen Sprachraum heutzutage fast ausschließlich Kritik an Wörtern aus dem Englischen oder dem amerikanischen Englisch. Besonders auffällig sind diese gemeinhin in der Werbung und oder bei Produktauszeichnungen, aber auch bestimmte Wortschatzbereiche (z.B. in den Medien, der Betriebswirtschaft, der EDV, im Modegeschäft) neigen dazu, Anglizismen in großer Zahl zu entwickeln und weiterzutragen. Wissenschaftliche Erhebungen dazu sind kaum vorhanden - auch weil methodische Probleme belastbare Aussagen darüber erschweren2. Der Einfluss des Englischen verläuft auf zwei Arten:

  1. Produkte werden englisch bezeichnet, Werbebotschaften erfolgen auf Englisch
  2. Begriffe werden aus dem englischen Fachwortschatz übernommen

Bei der ersten Form der Aufnahme ist ausschlaggebend, dass die Person, die einen Gegenstand oder Sachverhalt benennen will, Auswahlmöglichkeiten bei der Benennung oder beim Entwurf eines Werbespruchs hat. Auf welche dieser Möglichkeiten seine Wahl fällt, hängt von Bedingungen ab, die bei diesem Kommunikationsprozess eine Rolle spielen. Sie ist abhängig von der Wahl der Zielgruppe, die angesprochen werden soll, oder von der Gruppe, der sich der Sprechende oder Schreibende zugehörig fühlt. Implizit wählt er in dieser Situation also diejenige Variante aus, mit der er glaubt, seine Kommunikationsabsicht am erfolgreichsten vermitteln zu können. Für ihn hat eine bestimmte Variante also einen höheren Wert als andere. Ein Beispiel aus der Fußgängerzone:

Ein neues Schuhgeschäft bietet hochwertige Markenschuhe an und hat dabei eine gutverdienende Kundschaft ab einem Alter über 40 im Blick. Wie nennt es sich? Zur Auswahl stehen: Hit-Shoes - Schuhladen - Fachgeschäft für Fußmode - Shoes for fun - Schuhe mit Niveau.

Es liegt eine Kommunikationssituation zwischen dem Händler bzw. dem Werbenden und dem Kunden vor. Die Bezeichnungen für das Geschäft sagen im Prinzip das Gleiche aus: Hier werden Schuhe verkauft. Der Schuhverkäufer hat Auswahlmöglichkeiten je nachdem, welche Schwerpunkte er in dieser Kommunikationssituation setzen will. Wählt er eine Bezeichnung, die zum Teil oder vollständig aus Fremdwörtern besteht, dann schreibt er diesen Fremdwörtern bestimmte Merkmale zu, von denen er glaubt, dass sie seine Kunden verstehen und sich sogar besonders angesprochen fühlen.

Wir sehen also, dass es Vorüberlegungen bei der Benennung gibt. Hersteller und Werbende müssen sich voneinander abgrenzen, sie sprechen verschiedene Zielgruppen an, sie möchten allein durch ihre Benennungen Botschaften vermitteln. Und wenn ein Händler seine Schaufensterauslage damit anpreist, dass er "Sale!" daran schreibt, wendet er sich damit an diese bestimmten Gruppen, weil er vor allem eines im Sinn hat: verkaufen! Ihm ist es zunächst einmal gleichgültig, dass auch die deutsche Sprache Möglichkeiten bereithält, dieses Ziel zu erreichen. Überlegungen über den Wert einer Sprache oder darüber, dass die deutsche Sprache Schaden nehmen könnte, stellt er nicht an.

Nun ist es nicht zu vermeiden, dass die Wortwahl auch andere Teilnehmer der Sprachgemeinschaft erreicht, die der Zielgruppe nicht angehören. Hier ist festzustellen, dass jene Nachteile haben, die die gewählte Fremdsprache nicht beherrschen. Dies ist im Allgemeinen der Fall, wenn Fremdwörter nicht ausreichend in die aufnehmende Sprache integriert sind oder wenn der eigene Wortschatz in großem Umfang ersetzt wird.

Die zweite Form der Aufnahme englischer Wörter erfolgt durch die Benennung neuer Sachverhalte oder Vorgänge in einer Sprache, in der dafür kein Begriff vorhanden ist. Häufig werden für ein neues Produkt oder aus dem Fachwortschatz die englischen Bezeichnungen einfach übernommen: Netbook, Marketing, Mailbox, Chip.

In den vergangenen Jahrzehnten ist auffällig, dass gerade jene Kommunikationssituationen, in denen hochwertige Inhalte vermittelt werden sollen, in denen für etwas geworben wird, die jung, modern und überlegen klingen sollen, ins Englische wechseln. Es sind die angesehenen Lebensbereiche, die Wissenschaften, die (EDV-) Technik, der Tourismus, der Verkehr, große Teile der Wirtschaft, die Werbung, die Mode und die Popkultur. Dort ist z.T. "schon die Mehrzahl aller sinntragenden Wörter (im Unterschied zu den Funktionswörtern) englisch." (Zimmer 1997, S. 20). Das Deutsche liefert hier nur noch Füllmaterial.

Dürfen Angehörige einer Sprachgemeinschaft erwarten, dass die Alltags-Kommunikation in ihrer Muttersprache erfolgt? Vollständig wohl kaum, die wachsende weltweite Verflechtung aller Lebensbereiche hat natürlich sprachliche Auswirkungen. Aber wenn grundlegende Konventionen innerhalb einer Sprachgemeinschaft einseitig geändert werden, haben diese Benachteiligten mindestens einen Grund sich zu wundern, wenn nicht einen dafür, sich zu beschweren3. Denn wenn für sie eines der grundlegendsten Merkmale der Sprache ist, dass sie verbindet und nicht trennt bzw. ausgrenzt, dann ist die Frage nach dem Hintergrund für solche Veränderungen selbstverständlich. Der Anglizismen-INDEX drückt nichts anderes aus, als dass sich die deutsche Sprache in diesen Bereichen weiterentwickeln kann.

Darf man sich über Fremdwortgebrauch beschweren?

Sprache ist etwas, über das wir täglich verfügen. Unser Verständnis der Welt und unser Zugang zu den Dingen werden weitgehend über die Sprache geregelt. In der Muttersprache bringen wir es alle zu einer Gewandtheit, für die wir beim Erlernen einer Fremdsprache viel Aufwand betreiben müssten. Jedes Mitglied einer Sprachgemeinschaft verfügt deswegen über ein bestimmtes Wissen, oft auch nur über bestimmte Vorstellungen, die das Wesen und die Bedeutung seiner Muttersprache betreffen.

Unsere Sprache ist jedoch nicht nur unsere eigene, weil sie das Verkehrsprodukt von Generationen ist. Die Sprache, deren heutige Form Jahrhunderte alt ist, hält bestimmte Weltvorstellungen fest. Nicht zu lernen, wie man sie verbessern kann, wie man an ihr arbeiten kann, ist ein Verlust an Kultur. Ist es deswegen nicht berechtigt, sich über die Weiterentwicklung seiner Sprache Gedanken zu machen?

Denn es sollte klar sein, dass die Beschäftigung mit der Sprache die geistige Entwicklung und das Sprachgefühl fördert, dass sie zu der Einsicht führt, dass neben dem Rezipieren der unterschiedlichen Ausprägungen der Sprache im Alltag die Reflexion derselben gehört. Eine Gesellschaft, die sieht, dass die Sprache von ihren Mitgliedern geschätzt wird, dass sie in vielen Bereichen des Alltags wichtig ist, bildet ein gesundes Verhältnis zu sprachlichen und kulturellen Themen heraus.

Hinzu kommt, dass bestimmte Gruppen innerhalb einer Sprachgemeinschaft größeren Einfluss auf die Entwicklung der Sprache nehmen als andere. Medien (vor allem auch die durch das Internet entstandenen medialen Übertragungsformen), Politik, Werbung, Schule und Wissenschaft prägen eine Sprache. Deswegen ist es sogar geboten Auseinandersetzungen mit "Sprachmächtigen" führen, die mehr Einfluss auf eine Sprache ausüben als die Einzelnen, insbesondere dann, wenn sich öffentliche Stellen, Massenmedien oder Unternehmen an uns wenden.

Und sind nicht schon die Beschwerden über den unnötigen Gebrauch von Anglizismen Anlass genug, darüber zu sprechen? Oft wird eine Diskussion über den Sinn und Unsinn eines Wortes in Gang gesetzt. Bleibt die Sprache Thema solcher Diskussionen, wird sie lebendiger, erhält mehr Einfluss, mehr Ansehen. Nicht zu unterschätzen ist übrigens der Buchmarkt, der zu diesem Thema bedient wird. Schriften, die Themen rund um die Sprache behandeln, stehen auf den Verkaufslisten weit oben. Fast mitleidig sehen aber manche Germanisten und Linguisten auf das Lamentieren der Vereine, Stiftungen und Gesellschaften herab, die antreten, um die Sprache vor Veränderungen zu "retten". Manchmal werden sogar "schlimme Folgen" befürchtet, wenn Mitglieder einer Sprachgemeinschaft ohne Germanistikstudium glauben, sich zu ihrer Muttersprache fachlich äußern zu können, nur weil sie diese Sprache beherrschen 4. Die Wissenschaft versucht, die Sprache, wie sie verwendet wird, zu erklären. Wie diese Sprache sein sollte, will sie unter keinen Umständen mehr sagen. Natürlich ist es richtig, wenn Sprachwissenschaftler fehlerhafte Begründungen von linguistischen Laien korrigieren. Aber wenn sich große Teile der Sprachgemeinschaft um die Zukunft ihrer Sprache sorgen, ist es überheblich, als Antwort nur abzuwinken und auf die Natürlichkeit dieser Entwicklung hinzuweisen.

Deswegen gehört auch das Herausgeben eines "Denglisch"-Wörterbuchs zu den Tätigkeiten, welche sich günstig auf die Entwicklung der deutschen Sprache auswirken können. Die Belege, dass der Index auch genutzt wird, sind zahlreich. Er liegt in mancher Zeitungsredaktion aus, wird manchmal sogar vom Chefredakteur ‚verordnet', um nach einem verständlichen deutschen Wort zu suchen, wenn ein englisches überflüssig zu sein scheint. Auch Menschen mit Deutsch als Muttersprache, die kein Englisch können, besitzen den Anglizismen-INDEX. Er reicht aus, um Anglizismen im Deutschen zu erklären und zu übersetzen. Wer sich also kein deutsch-englisches Wörterbuch kaufen möchte, kommt mit dem INDEX gut durch die Fußgängerzonen in deutschen Städten.

Vor allem aber ist er ein nicht zu unterschätzendes Argument gegenüber Werbenden und Marketingabteilungen, die sehen müssen, dass der Einfluss des Englischen die Gemüter jener bewegt, die möglicherweise zu ihren Kunden gehören.

Fazit

Die Sprachwissenschaft hält es für eine sinnvolle Form der Sprachkritik, auf Leerformeln, Euphemismen und Verschleierungsstrategien zu achten und Sprachformen zu beurteilen. Von dieser Art der Sprachkritik sind die Herausgeber des Anglizismen-INDEX nicht weit entfernt. Ihre Liste englischer Fremdwörter legt ein differenziertes Verhältnis zum Spracheinfluss dar, das jeden Verdacht der Deutschtümelei ausräumen sollte.

Denn Zuneigung zur eigenen Sprache darf man nicht unterbinden, indem man Freunde der deutschen Sprache, die in den Fußgängerzonen nur noch "Sale!" lesen und sich darüber ärgern, den Mund verbietet. Es reicht nicht, die Laien nur auf die Sprachwissenschaft zu verweisen und ihnen die Kompetenz, mitdiskutieren zu können, abzusprechen.

Praktische Ansprüche bekommt der Einsatz des Anglizismen-INDEX, wenn er sich dafür einsetzt, dass Nichtverstehen, Missverständnisse und kommunikative Konflikte, ja Rechtsfälle vermindert oder verhindert werden sollen.

 


Anmerkungen

  1. Weitere Beispiele bei Zimmer (1997, S. 9ff.).
  2. Vgl. Brinkmann, (1992), Carstensen (1995), Yang (1990). Solche Untersuchungen dürfen sich nicht auf Wörterbücher beziehen, auch Zeitungstexte liefern kein reales Bild. Ihre Grundlage muss der allgemeine Sprachgebrauch sein, denn der lebhafte Gebrauch englischer Wörter vollzieht sich vor allem in der flüchtigen Sprache der elektronischen Medien, des Gesprochenen usw.
  3. Weitergehende Folgen, z.B. gesetzliche Regelungen im Verbraucherschutz bei unverständlichen Warenauszeichnungen oder verschleiernden Werbebotschaften, werden hier nur erwähnt, aber nicht weiter ausgeführt.
  4. Hoberg (2002, S. 33).

Literatur

  • Anglizismen-Wörterbuch. Der Einfluß des Englischen auf den deutschen Wortschatz nach 1945. Begr. v. Broder Carstensen. Fortgef. v. Ulrich Busse unter Mitarb. v. Regina Schmude. Berlin - New York 2001.
  • Brinkmann , B. (Hrsg.), Ein Staat - eine Sprache? Empirische Untersuchungen zum englischen Einfluss auf die Allgemein-, Werbe- und Wirtschaftssprache im Osten und Westen Deutschlands vor und nach der Wende. Frankfurt a.M. 1992.
  • Hoberg, Rudolf, Braut die Öffentlichkeit die Sprachwissenschaft? In: Spitzmüller, Jürgen / Roth, Kersten Sven / Leweling, Beate / Frohning, Dagmar (Hg.), Streitfall Sprache. Sprache als angewandte Linguistik? Mit einer Auswahlbibliographie zur Sprachkritik (1990 bis Frühjahr 2002).
  • Yang, Wenliang, Anglizismen im Deutschen, am Beispiel des Nachrichtenmagazins Der Spiegel. Tübingen 1990.
  • Zimmer, Dieter E., Deutsch und anders. Die Sprache im Modernisierungsfieber. Reinbeck 1997.