Kulturpreis
Deutsche Sprache
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"Mit dieser Auszeichnung setzen wir ein Zeichen gegen Sprachverfall
und kulturelle Selbstaufgabe." VDS-Vorsitzender Professor Dr. Walter
Krämer
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Der Verein Deutsche Sprache hat zusammen mit der Eberhard-Schöck-Stiftung
den Kulturpreis Deutsche
Sprache geschaffen. Er soll dem Erhalt und der schöpferischen Entwicklung
der deutschen Sprache dienen. Der Kulturpreis stellt sich in die Tradition der
deutschen Aufklärung und der Brüder Grimm, deren Sprachkritik und
Sprachforschung das Deutsche allen Bevölkerungsschichten zugänglich
machen wollte. Er besteht aus drei unterschiedlichen Auszeichnungen:
- Der Jacob-Grimm-Preis wird für literarische Werke, wissenschaftliche
Essays oder Leistungen auf dem Gebiet der politischen Rede oder Publizistik
verliehen. Er ist mit 35.000 Euro dotiert und damit der höchstdotierte
Sprachpreis in Deutschland.
- Der Initiativpreis Deutsche Sprache belohnt vorbildliche Leistungen
in gutem, klarem und elegantem Deutsch. Er ist mit 5.000 Euro dotiert.
- Der Institutionenpreis Deutsche
Sprache geht an Firmen oder Einrichtungen, die sich in Wirtschaft, Verwaltung
und Politik um ein klares und verständliches Deutsch bemühen.
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"Ich wünsche mir, daß der Kulturpreis Deutsche Sprache
dazu beiträgt, unser nationales Selbstbewußtsein zu stärken
und so auch hilft, den Rechtsradikalen ein wenig die Basis zu entziehen."
Eberhard Schöck, Stifter des Kulturpreises Deutsche Sprache
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Erstmals verliehen wurde der Sprachpreis im Herbst 2001 in der Stadt Kassel,
wo die Brüder Grimm mit den Arbeiten zur deutschen Grammatik und zum deutschen
Wörterbuch begannen. Die Entscheidung für Kassel wurde von Politikern
und Sprachwissenschaftlern einhellig begrüßt: "Wir sind sehr
stolz darauf, dass der Preis hier verliehen wird", sagte Kassels Oberbürgermeister
Georg Lewandowski.
Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury.
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