AfD für gutes Deutsch

Der Verein Deutsche Sprache e.V. sieht sich als eine Organisation, in der Menschen aus allen mit dem Grundgesetz kompatiblen weltanschaulichen Lagern an einem gemeinsamen Ziel arbeiten, nämlich die deutsche Sprache als Kulturgut, als Medium, in dem auch weiter Wissenschaft betrieben werden kann und als einigendes Band unserer Gesellschaft zu erhalten und für die Zukunft tauglich zu machen. Deswegen üben wir auch Einfluss auf politische Parteien aus, in unserem Sinne tätig zu werden. Eine Einflussnahme in umgekehrter Richtung gibt es nicht.


Das Band der Sprache ist im allgemeinen Bewusstsein zu halten und zu schützen. Als zentrales Element deutscher Identität muss das Deutsche dem Vorbild vieler anderer Länder folgend als Staatssprache im Grundgesetz festgeschrieben werden.

Wir treten  außerdem entschieden allen hierzulande zu beobachtenden Absichten entgegen, die deutsche Sprache auf Behörden, in universitären Studiengängen und in der Binnenkommunikation von Firmen im Sinne einer falsch verstandenen „Internationalisierung” durch das Englische zu ersetzen. Auch halten wir die übermäßige Verwendung von Anglizismen als unwürdig für eine große Sprachgemeinschaft von weltweit immerhin fast 100 Millionen Menschen und lehnen eine Instrumentalisierung unserer Sprache durch politisch korrekte Vorgaben oder geschlechterneutrale Ideologisierungen in aller Deutlichkeit ab.

Letzteres nicht nur, weil das sogenannte Gender Mainstreaming im Rahmen eines undemokratischen familienfeindlichen Gesellschaftsexperiments stattfindet. Die mit der teilweisen Leugnung der biologischen Geschlechter zugunsten sogenannter „sozialer Geschlechter” einhergehenden begrifflichen und grammatikalischen Kunstgriffe sind in unseren Augen nicht zuletzt sprachästhetische Vergewaltigungen.

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