Unternehmensumfrage zu Deutschkenntnissen von Bewerbern und Auszubildenden

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Mit dieser Umfrage will der Verein Deutsche Sprache (VDS) feststellen, wie ausbildende Unternehmen heute die Deutschkenntnisse ihrer Bewerberinnen und Bewerber bzw. die sprachlichen Fähigkeiten ihrer Auszubildenden – sowie die Entwicklung dieser Fähigkeiten über die letzten 5-10 Jahre einschätzen.

Mit Hilfe weniger Fragen und Ihrer Antworten wollen wir erheben, ob Schulabgänger(innen) heute noch die für eine erfolgreiche Ausbildung erforderlichen sprachlichen Fähigkeiten mitbringen, oder ob Verbesserungen im Sprach-, bzw. im Deutschunterricht an den Schulen erforderlich scheinen – und in welcher Hinsicht. Aufgrund der Ergebnisse will der VDS einen Katalog von konkreten Forderungen zur besseren Ausrichtung des Deutschunterrichts an Schulen auf die Bedürfnisse der Ausbildung erstellen.

Die Befragung zielt auf Schulabgängerinnen und Schulabgänger mit Abschlüssen nach der 10. bis 13. Klasse aller Schulformen – unter besonderer Berücksichtigung von Bewerbern, die ihre Ausbildung im Sommer bzw. Herbst 2019 beginnen. (Dabei geht es gleichermaßen um Auszubildende mit und ohne Migrationshintergrund. Der wichtige Aspekt, inwieweit sprachliche Defizite überwiegend durch die Nichtmuttersprachlichkeit von Bewerbern erklärbar scheinen, wird im letzten Teil der Erhebung gesondert erfragt.)

Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie sich an der Befragung beteiligten. (Die Bearbeitung dauert etwa 20 Minuten.)

Der nachfolgende Fragenkatalog wurde von Dr. Hans-Dieter Bottke, Projektleiter „Unternehmen für die deutsche Sprache“ und von Claus Günther Maas, Projektleiter „Deutsch in der Schule“ des VDS entwickelt.

Dr. Bottke ist seit Jahrzehnten als selbständiger Unternehmer im Bildungsbereich tätig und Regional-vorsitzender im VDS für die Region mit der Postleitzahl 55. (Mainz /Rheinhessen / Nahe-Hunsrückregion).

Claus Maas, Studiendirektor i. R., hat vier Jahrzehnte Deutschunterricht an verschiedenen Schulformen in NRW erteilt und vielfältige Reformen und Veränderungen der Lerninhalte und der Unterrichts-schwerpunkte miterlebt. Er ist heute Regionalleiter des VDS in der Region 52 (Aachen).


Ein Hinweis zum Datenschutz:

Die Rückmeldungen werden durch die VDS-Arbeitsgruppe anonym ausgewertet. Kein Betrieb wird namentlich genannt – Inhalte oder Ergebnisse werden allenfalls bestimmten Branchen oder Bereichen zugeordnet.

Um einen Überblick über die Versendung und die Rückläufe zu unserem Anschreiben zu erhalten, teilen wir Ihnen jedoch eine Teilnehmerkennung zu. Sie finden diese im separaten Anschreiben zur Umfrage. Es würde uns sehr helfen, wenn Sie sie im dafür vorgesehenen Feld eintragen. Die Kennung dient ausschließlich dem genannten Zweck und wird bei der Auswertung der Ergebnisse nicht mehr berücksichtigt. Sollten Sie als Betrieb grundsätzlich nicht erkennbar sein wollen, tragen Sie bitte nur die ersten beiden Ziffern der Kennung ein – diese bezeichnen lediglich den Regionalbereich, in dem Ihr Betrieb angesiedelt ist.

Bitte richten Sie etwaige Rückfragen an: claus.maas@vds-ev.de


Zugewiesene Kennung:
Sollten Sie von uns keine Teilnehmerkennung erhalten haben - oder wünschen Sie durch diese nicht erkennbar zu werden, tragen Sie hier bitte nur die ersten beiden Ziffern Ihres Postleitzahlenbereichs sowie eine beliebige Folge von drei Kleinbuchstaben ein - also z.B. 43-fxd

Vorab folgende Fragen zu Ihrem Unternehmen:

Kammerzugehörigkeit/Branche
Anzahl der Beschäftigten
Anzahl der Auszubildenden pro Jahrgang
Ausbildungserfahrung seit

Rechtschreibung:

Wie schätzen Sie die Fähigkeiten bei Ihren Bewerbern ein?
Wie schätzen Sie die Fähigkeiten bei Ihren Auszubildenden ein?
Wie hat sich die Situation in den letzten 10 Jahren entwickelt oder verändert?

Verständnis schriftlicher Texte in der Praxis:

Wie schätzen Sie die Fähigkeiten bei Ihren Bewerbern ein?
Wie schätzen Sie die Fähigkeiten bei Ihren Auszubildenden ein?
Wie hat sich die Situation in den letzten 10 Jahren entwickelt oder verändert?

Schriftlicher Ausdruck in Berichtstexten oder geschäftlichen Schriftsätzen (Grammatik, Wortschatz und gedankliche Ordnung):

Wie schätzen Sie die Fähigkeiten bei Ihren Bewerbern ein?
Wie schätzen Sie die Fähigkeiten bei Ihren Auszubildenden ein?
Wie hat sich die Situation in den letzten 10 Jahren entwickelt oder verändert?

Gesprächsfähigkeit / Verständliches Sprechen im geschäftlichen Umgang:

Wie schätzen Sie die Fähigkeiten bei Ihren Bewerbern ein?
Wie schätzen Sie die Fähigkeiten bei Ihren Auszubildenden ein?
Wie hat sich die Situation in den letzten 10 Jahren entwickelt oder verändert?

Sonstige Beobachtungen

Die Zahl abgelehnter Bewerber und abgebrochener Ausbildungen wegen mangelnder sprachlicher Fähigkeiten bzw. mangelnder Auffassungsfähigkeit hat in den letzten 10 Jahren
Die Berufsschulnoten im Fach ‚Deutsch‘ haben sich in diesem Zeitraum erkennbar
Entsprechen diese Noten Ihrer Wahrnehmung nach den tatsächlichen Fähigkeiten?
Führen Sie selber betriebsinterne Nachschulungen für Auszubildende im Bereich Sprache durch?
und zwar seit



Wie stark hängen Ihrer Wahrnehmung nach bestehende Defizite von nachfolgend genannten Faktoren ab:

von (mangelnder) Lernwilligkeit der Jugendlichen
von (fehlender) Elternunterstützung
von (falschen / fehlenden) Forderungen in der Schule
Finden sich sprachliche Defizite bei Bewerbern/Auszubildenden nach Ihrer Beobachtung:
Welche Anregungen würden Sie für den Deutschunterricht an den allgemeinbildenden Schulen geben:


Offene Frage:

Welche weiteren Forderungen haben Sie an die politisch Verantwortlichen - welche Aspekte sollten für die Anforderungen einer Berufsausbildung im Deutschunterricht stärker beachtet werden?




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