VDS spendet Uni Münster chinesische Bücher

Hochwertige Ausgaben ergänzen die Bibliothek des sinologischen Instituts

Das Institut für Sinologie und Ostasienkunde an der Universität Münster wird ab sofort um mehrere seltene Druckwerke erweitert. Am Montag (26. Januar) übergab der Verein Deutsche Sprache (VDS) dem chinesischen Wissenschaftler Dr. Yu Hong mehrere Werke aus einem Nachlass. 

Der Nachlass stammt von einem Mitglied des VDS, das fast sein ganzes Unternehmer-Leben im Ausland verbracht hatte, darunter viele Jahre in China. Die Bücher umfassen Sun Yat Sens Programm zur Gründung der Nation, ein Exemplar der Erya, Chinas ältestem Lexikon, außerdem eine Studie über den Wu-Dialekt sowie schließlich Seidenmanuskripte aus den Han-Gräbern von Mawangdui (antike Karten). Die Werke sind bis auf eine Ausnahme keine Originale, sondern stammen aus den 1970er Jahren, allerdings handelt es sich um besonders hochwertige Ausgaben seltener Druckwerke. Ein Buch aus Japan über Xiaojing (Klassiker über die kindliche Pietät) ist über 200 Jahre alt: Es handelt sich dabei um einen 1819 publizierten Faksimiledruck der Erstausgabe von 1731, der als gleichwertig betrachtet werden kann. „Die Uni Münster freut sich, diese ungewöhnlichen Bücher als Geschenk zu erhalten, sie sind in einem außerordentlich guten Zustand und werden jetzt unsere Bibliothek in Münster bereichern“, sagt Yu. Prof. Walter Krämer, Vorsitzender des VDS, freut sich darüber, dass die Bücher in gute Hände kommen: „Sprache verbindet über alle Nationen hinweg, es ist mir eine Freude, dass gerade so wichtige Werke weiterleben und von Forschern und Studenten weiter in Ehren gehalten werden.“

Dr. Yu Hong (Universität Münster) verschafft sich gemeinsam mit dem Kamener Autor Horst Hensel einen Überblick über die gespendeten Bücher

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