Dr. Max Adenauer (†) (Sohn des ersten Bundeskanzlers; lange Jahre Oberstadtdirektor von Köln)
„Wir brauchten auch bei uns so etwas wie die Académie Française.“


S.K.H. Dr. Prinz Asfa-Wossen Asserate (Bestsellerautor, Träger des Jacob-Grimm-Preises und Großneffe des letzten Kaisers von Äthiopien)
„Was mich immer an den Deutschen begeistert hat, ist ihre große Hingabe zu ihrer Kultur, ihren Literaten und Philosophen, und ihrem Erfindergeist.“


Hans R. Beierlein (Journalist und Musikverleger, Manager von Udo Jürgens und großer Förderer des französischen Chansons auf dem deutschen Markt (Françoise Hardy, Gilbert Bécaud, Charles Aznavour)).
„Für mich ist die deutsche Sprache nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern auch ein Geschenk.“


Marén Berg (deutsch-französiche Sängerin; “Europäerin aus Überzeugung”, Trägerin der Ehrenmedaille der Fédération des Associations Franco-Allemandes für ihre „Verdienste an der deutsch-französischen Sache”)
„Meine Muttersprache ist wirklich schön – vollmundig wie der Wein von der Mosel“


Maxi Biewer (Wetterfee bei RTL)
„Darf man noch Wetterfee sagen? Na klar, man darf.


Herbert Bonewitz (†) (Held der Mainzer Fassenacht; die ersten Fernsehübertragungen der Mainzer Fassnachtssitzungen mit Bonewitz als Hauptakteur zählen immer noch zu den meistgesehenen Fernsehübertragungen aller Zeiten in der Bundesrepublik)
„Kolonialstaaten pflegen im Lauf der Zeit die Sprache ihres Mutterlandes anzunehmen.“


Wolfgang Böhmer (von 2002 bis 2011 Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt)
„Erst die Sprache schafft die Vorausetzung, sich mit einem Land und seiner Kultur zu identifizieren.“


Henryk M. Broder (Buchautor, Journalist und Publizist; Gründer und Mitbetreiber der Achse des Guten)
„Natürlich wäre es gut, wenn mehr Deutsche ein besseres Deutsch sprächen, wenn sie zwischen ‘scheinbar’ und ‘anscheinend’ unterscheiden und begreifen würden, dass der Satz ‘das macht Sinn’ keinen Sinn ergibt.
Foto: Bernd Schwabe in Hannover [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons


Matthias Brodowy (Sänger und Kabarettist; Träger des Deutschen Kleinkunstpreises in der Sparte Chanson/Lied/Musik)
„Hinter einem denglisch-babylonischen Sprachgewirr kann man sich wunderbar verstecken, Wissenslücken vertuschen und Kompetenz vorgaukeln.“


Dr. Karl Corino (Schriftsteller, Literaturkritiker und Journalist; ehem. Leiter der Literaturabteilung beim Hessischen Rundfunk)
„In der gesprochenen Gendersprache mit ihrer Sternchen-Astrologie klingt es jetzt so, als gebe es auf Erden nur noch Lehrerinnen, Professorinnen, Ministerpräsidentinnen usw. Die männnlichen Gegenstücke scheinen ausgerottet. Der vermeintliche sprachliche Fortschritt ersetzt alte Missverhältnisse lediglich durch neue.


Prof. Dr. Manfred Deistler (Fellow der Economctric Society und des Institute of Electrical and Electronics Engineers, ehem. Leiter des Instituts für Ökonometrie der TU Wien, Ehrendoktor der TU Dortmund)

„Von Friedrich dem Großen gibt es ein Wort, das die Lage in Deutschland gut beschreibt: Es fehlt bei uns an ‘esprit de corps’.“


Prof. Dr. Roland Duhamel (ehemaliger Vorsitzender des belgischen Germanistenverbandes)
„Wenn die Deutschen international auf ihre Sprache verzichten wollen, dann ist das vielleicht ihre Sache. Aber sie machen damit auch meine Muttersprache (Niederländisch) mundtot.“


Angela Elis (Fernsehmoderatorin)
„Meine Tochter Lilly ist eine aufmerksame Zuhörerin und fragt mich immer wieder nach Worten, die sie noch nicht versteht, wie zum Beispiel: Was ist verschonen? Dann bin ich gefordert, über die Bedeutung von Sprache neu nachzudenken, das ist ein schönes Erlebnis.”


Prof. Dr. Marron Fort (†) (Dialektforscher; hat die Bibel ins Saterfriesische übersetzt)
„Die Deutschen werden langsam sprachlos.“


Dr. Volkhardt Germer (Oberbürgermeister von Weimar a. D.)
„Sprache ist die Visitenkarte von Menschen und Ländern. Unsere deutsche Sprache zu pflegen und in ihrer Vielfalt zu erhalten sollten wir alle als dankenswerte Aufgabe sehen.“


Eberhard Görner (Drehbuch- und Buchautor, Dramaturg und Regisseur)
„Jede Sprache ist für den Menschen eine Brücke zu Gott! Denn wenn Gott den Menschen als Menschen erschaffen hatte, so war ihm ja so gut die Sprache als der aufrechte Gang anerschaffen, schreibt Goethe dazu und fährt fort: War der Mensch göttlichen Ursprungs, so war es ja auch die Sprache selbst, und war der Mensch, in dem Umkreis der Natur betrachtet, ein natürliches Wesen, so war die Sprache gleichfalls natürlich. Darum muss die Sprache, auch unsere deutsche, behütet und geschützt werden, denn sie ist Ausdruck einer hohen Kultur, ohne die unsere Welt ärmer wäre.“


Matthias Grünert (Erster Kantor der Frauenkirche in Dresden, mehrfach preisgekrönter Organist)
„Jede Sprache ist ein Kunstwerk: ein Kosmos vielfältiger Ausdrucksformen, der kulturelle Identität stiftet. Weshalb also sollte sie nicht entsprechend gepflegt werden?“


Paul-Hermann Gruner (Vielfach ausgezeichnete Künstler, Journalist und Autor)
„Das Deutsche wird von vielen Muttersprachlern fast peinlichst gemieden. Es wird strategisch beiseite geschoben. Es wird auffällig engagiert an seinen Sprach- und Formulierungsangeboten vorbeigetextet und vorbeigesprochen.


Prof. Dr. Roland Günter (Kunsthistoriker, Architekt und Stadtplaner, langjähriger Vorsitzender des Deutschen Werkbundes NRW)
„Mitten im Strukturwandel brauchen wir eine Intelligenz, die sich nicht in globale Abstraktion verflüchtigt, sondern konkret und verantwortungsvoll tätig wird – hier.“


Dr. Otto von Habsburg (†) (Oberhaupt der Familie Habsburg-Lothringen und Sohn des letzten Kaisers von Österreich)
„Die Restauration von Äußerlichkeiten ist noch niemals geglückt. Nicht auf diese kommt es an, sondern auf die dauernd gültigen Werte.“


Peter Hahne (ZDF-Nachrichtensprecher, Fernseh- und Buchautor)

„Man soll die eigene Sprache nicht krampfhaft gegen Einflüsse von außen abschotten, aber auch nicht alles kritiklos übernehmen.“


HAINDLING (Hans-Jürgen Buchner) (Musiker; Träger der Auszeichnung Pro meritis scientiae et litterarum)
„Vor dreißig Jahren habe ich mit der Musik begonnen, und da war für mich die Vorgabe, als eine der ersten übrigens, dass ich auf Bayrisch singe.“ Mehr bei: www.haindling.de


Dieter Hallervorden (Kabarettist)
„Die deutsche Sprache ist nicht nur mein Arbeitsmedium, sondern auch öffentliches Gut und wichtigster Ausdruck unserer Kultur. Sie bedarf deshalb ebenso der Pflege und des Schutzes, wie Wasser, Boden und Luft.“


Dr. Christian Hardinghaus (Sachbuchautor, Kolumnist und Romancier)
„Als promovierter Historiker, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller ist für mich mit dem Einzug des ‘Genderunsinns’ in Sendungen des ÖRR der Punkt erreicht, an dem man sich auf breiter Basis im Kollektiv mit den Vernünftigen dieser ganz neuen Art von Sprachverfall wehren muss.“


Waldemar Hartmann (Fernsehmoderator und Deutschlands wohl populärster Sportreporter, lange Jahre Chef der Sportredaktion des Bayrischen Rundfunks)
„Man kann mit mir über ALLES reden, wenn man mit mir REDET. Dafür hat uns der liebe Gott die Sprache gegeben.“


Dieter Thomas Heck (†) (Moderator, Echo-Sonderpreisträger für herausragende Verdienste um die deutschsprachige Musik)
„Wir leben in Deutschland und man fragt sich doch, warum Rundfunk und auch TV so viel Englischsprachiges senden. Für den größeren Teil der Zuhörer und Zuschauer nur Geräuschkulisse.“


Regine Heinecke (†) (Malerin, Grafikerin und Illustratorin)
„Worte und Bilder sind seit meiner Kindheit mein Lebenselixier. Vom VDS fühlte ich mich verstanden und trat ein.


Dr. Horst Hensel (Autor und Pädagoge, Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, Gastprofessor an der Autorenhochschule in Leipzig, der Tongji-Universität in Shanghai und der Fremdsprachenuniversität in Guangzhou)

„Zahlreiche deutsche Intellektuelle halten es für unmöglich, eine fremde Kultur und Lebensweise wertzuschätzen, ohne zugleich die eigene abzuwerten.“


Peter Herbolzheimer (†) (Deutschlands bekanntester und bester Bigband-Leiter)
„In Deutschland hat man das Gefühl einer starken Suche nach einer musikalischen Identität, die fehlt.“


Prof. Dr. Dr. Clemens Friedrich Hess (ehem. Direktor der
Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, Uni Göttingen)
„Es fehlt oft an einer verständlichen Sprache in der Medizin, besonders in der Onkologie“


Bertram Hilgen (Jurist und Politiker, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Kassel)
„Wenn es den Verein Deutsche Sprache nicht gäbe, müsste man ihn schleunigst gründen. Denn er wirbt für einen sorgsamen Umgang mit unserer Muttersprache und wehrt sich gegen ihre Verdrängung aus vielen Bereichen unseres Lebens. Und er zeichnet Menschen und Organisationen aus, die sich um die deutsche Sprache verdient gemacht haben. Deshalb verdient er unser aller Unterstützung.“


Torkild Hinrichsen (Kunsthistoriker und ehem. Direktor des Altonaer Museums in Hamburg; Träger des Ritterkreuzes des Dannebrogordens)
„Der Weisheit letzter Schluss ist nicht der letzte, sondern das Letzte und der Anfang von vielen weiteren Schlüssen.“


Walter Hirche (ehemaliger stellv. Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen)
„Ich halte es mit der alten chinesischen Weisheit, dass die Verwahrlosung des Denkens mit dem falschen Gebrauch der Sprache anfängt.“


Ottmar Hitzfeld (Fußball-Trainer)
„Aber wenn man derart in der Öffentlichkeit steht und die Sprache nicht beherrscht, wird man schnell nicht mehr ernst genommen.“


Thomas Hoof (Gründer und langjähriger Leiter der Manufactum Hoof und Partner KG)
„Definitiv hinter dieser (Schwachsinns-) Grenze bewegen sich inzwischen größere Teile der Werbungstreibenden: Sie sind offenbar dumpf entschlossen, die deutsche Sprache in ein seltsames Gebräu aus falschem Amerikanisch und noch falscherem Deutsch und damit in eine der vielen Pidgin-Varianten des Englischen zu verwandeln.“


Dieter Huthmacher (Liedermacher, Kabarettist und Karikaturist; Sieger beim Mundart-Liedermacher-Wettbewerb des Arbeitskreis Heimatpflege Karlsruhe)
„Selbst wenn es besser wäre, zu schweigen, würde unsere Sprache immer noch genügend Laut besitzen, sich gegen manche Dummheit zu wehren.“


Peter Michael Huber (Richter am Bundesverfassungsgericht)
„In den Entscheidungsprozessen innerhalb der EU-Organe bedarf es des gleichberechtigten Gebrauchs des Deutschen.“


Karl Johaentges (Star-Fotograf (National Geographic, Spiegel, Stern), Buchautor)
„Gerade Übersetzungen ins Englische machen einem klar, wie genau und kurz Deutsch ist.‟


Friedrich-Wilhelm Junge (Schauspieler und Kabarettist; Gründer und erster Künstlericher Letier des Dresdner Brettl; ordentliches Mitglied der Klasse Darstellende Kunst & Film der Sächsischen Akademie der Künste)
„Mangelhaftes Sprachvermögen führt zu mangelhaftem Denkvermögen (und umgekehrt).“


Gerhard Junker (†) (Ingenieur, Begründer des Anglizismen-INDEX)
„In einem langen Berufsleben als zweisprachig arbeitender Ingenieur mit Engagement in der internationalen Normung habe ich die Erfahrung gemacht, dass zur Beschreibung komplexer Zusammenhänge unsere Sprache an Präzision nicht zu übertreffen ist.“


Prof. Dr. Markus C. Kerber (Europa-Fan und Euro-Kritiker)

„Nur in der Muttersprache ist der Gedanke klar.“


Hape Kerkeling (Schauspieler und Komödiant)
„Seitdem ertappe ich mich dabei, wie ich mir wirklich über jedes Wort Gedanken machen muss.“
(Zum Sensationserfolg seines Buches “Ich bin dann mal weg”)


Werner Kieser (Gründer und Geschäftsführer der Kieser Training AG)
„Meine Meinung zur deutschen Sprache: Ihr richtiger Gebrauch fördert das Denken, ihr Missbrauch hemmt es.“


Prof. Dr. Paul Kirchhof (Steuerexperte und ehemaliges Mitglied des Bundesverfassungsgerichts; Schatten-Finanzminster der CDU)

„Deshalb gehört zu den elementaren Freiheitsgewährleistungen das Recht, frei, unbeschwert, ohne Begriffszwang und Sprachvorschriften zu sprechen. Dieses Freisein ist aber gefährdet, wenn im Sprechen über Mann und Frau Sprachvorschriften die Sprechfreiheit beschränken sollen.“
Bild: Franziska Kafka, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons


Wulf Kirsten (Lyriker und Träger zahlreicher Preise; in und um seinen Geburtsort Klipphausen gibt es seit 2019 den Wulf-Kirsten-Wanderweg)
„In einer Schocksituation entstand in drei Tagen das Programm-Gedicht “die erde bei Meißen”. Zunächst meine Landschaft – völig statuarisch, additiv. Erst als es gelang, mich darin zu bewegen, mittels Verben der Bewegung Abläufe zu erreichen, blieb ich als Wort-Arbeiter darauf bedacht, den Reichtum der deutschen Sprache anzuzapfen.


Josef Kraus (Bestsellerautor und Kolumnist; mehrere Jahrzehnte Präsident des Deutschen Lehrerverbandes)
„Ein zukunftsfähiges Bildungswesen leistet deshalb gerade in Zeiten der Globalisierung Identitätsstiftung und Orientierung, denn Zukunft ist Herkunft.“


Peter Kraus (Sänger und Schauspieler; Teenager-Idol der früher 60er)
„Ich mag die englische Sprache sehr, ärgere mich aber oft über unnötige Anglizismen und sage das dann auch deutlich.“


Prof. Dr. Hans-Jürgen Krupp (Von 1993 bis 2001 Präsident der Landeszentralbank Hamburg und Schleswig-Holstein und Mitglied des Zentralbankrats der Deutschen Bundesbank)
„Ich mag kein sprachliches Imponiergehabe.“


Günter Kunert (†) (Schriftsteller; Träger fast aller Literaturpreise, die es in Deutschland gibt; gilt als der größte Lyriker, den unser Land seit dem 2. Weltkrieg hervorgebracht hat)
„Die wahre Heimat, meine ich, ist für uns alle gleich: unsere Sprache, in der wir zuhause sind, und aus der wir nicht vertrieben werden können. Es ist der einzige Besitz, der nicht enteignet werden kann. Und den zu hüten und zu bewahren, uns aufgegeben ist. Das gilt vor allen Dingen für einen Schriftsteller, der ohne seine und doch allen gehörende Sprache nichts ist. Verstehen und verstanden werden – dafür gibt es nur eine Möglichkeit. Die wollen wir uns erhalten.“

Vera Lengsfeld
Vera Lengsfeld (Bürgerrechtlerin und Mitglied der ersten freigewählten Volkskammer der DDR)
„Die unmittelbare Wirklichkeit der Gedanken ist die Sprache, deshalb müssen wir die Sprache pflegen.
(Foto: Franz Richter (User:FRZ) and (User:PDD), CC3.0-Lizenz)


Peter Leyendecker (Kosmopolit, Unternehmer und CDU-Politiker)

„Damit wir Deutsche nicht auch im nächsten Jahrhundert unter die Regionalsprachen und Dialekte zurückfallen.“


Georg Lewandowski (ehem. Oberbürgermeister der Stadt Kassel und Präsident des Hessischen Städtetages)
„Die PISA-Studie hat leider bewiesen, dass es um unsere Sprache nicht gut bestellt ist. Deshalb gibt es allen Grund, die deutsche Sprache in den Schulen wieder intensiver zu lehren.“


Jürgen von der Lippe (Fernsehmoderator und Komödiant)
„Für mich als Komiker und Autor ist jeder Soziolekt, sei es der Medien-Angeber-Jargon, die Jägersprache, das Verwaltungsdeutsch, die Testosteron-Jugendsprache und nicht zuletzt das altsprachliche Akademikeridiom zunächst einmal Quell der Erheiterung, Spielmaterial und somit Bereicherung unserer schönen deutschen Sprache. Wie sagte Goethe: ‘Und was des Volkes Gunst einmal gewinnt, schert sich um keinen Richter.’ Hat er zwar nicht gesagt, müsste aber.“ (Foto: MDR)


Claudio Magris (Italienischer Schriftsteller, Germanist und Übersetzer)
„Der ‘Sinn des Lebens’, das klingt auf Italienisch fast lächerlich. Aber auf Deutsch weist einen die Sprache mitten in die organische Einheit des Lebens. Dieses Bohrende, Systematische hat mich ungemein fasziniert.“ (Welt Online, 03.01.2018) [Bild: Dontworry [CC BY-SA 3.0], von Wikimedia Commons]


Matthias Matussek (Buchautor und Journalist)
„Es gibt unwiderlegbare Zusammenhänge zwischen der Bindungskraft einer Nation und ihrem wirtschaftlichen Erfolg.“


Prof. Dr. Hans Joachim Meyer (ehem. Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und Wissenschaftsminister von Sachsen)
„Man wird schwerlich in der Welt noch eine andere Gesellschaft finden, die ihre eigene Sprache so schamlos missachtet und so hemmungslos aufgibt, wie die deutsche Gesellschaft.“


Horst Milde (Präsident des Niedersächsischen Landtages a.D.)
„Meine Muttersprache ist mir zu wertvoll, als dass ich sie Marktkräften ohne Widerstand überlassen möchte. Für mich gehört sie jedenfalls als Erbe zu den wesentlichen Bestandteilen meines Lebens.“


Edda Moser (gefeierte Sängerin an der Metropolitan Opera in New York; die von ihr gesungene Arie der Königin der Nacht aus Mozarts Zauberflöte ist als Botschaft der Menschheit in der Raumsonde Voyager unterwegs)
„Unsere Sprache ist im Begriff, wie ein krankes Tier zu verenden auch auf Deutschlands Bühnen.“


Dr. Alexander Mühlen (Dichter und Diplomat; ehem. deutscher Botschafter in Uganda und den Vereinigten Arabischen Emiraten)
„Der Dichter sieht es und beschreibt: Die Welt vergeht – sein Wort, das bleibt.“


Prof. Dr. Ingo v. Münch (FDP-Politiker, Publizist und Jurist, „Staatsrechtler gegen Sprachpolizei“; bekannt durch seinen Kommentar des Grundgesetzes)
„Was deutsche Politiker in einer Woche an polemischen Verkürzungen und Übertreibungen zum Besten geben, schafft die Schweizer Vereinigte Bundesversammlung in vier Jahren nicht.“


Alfred Freiherr von Oppenheim (†) (Privatbankier, Vizepräsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages DIHK)
„Trotz Englisch bleibt das Deutsche auch im Geschäftsleben unverzichtbar.“


Prof. Dr. Max Otte (Eurokritiker, Ökonom und Fondsmanager)
„Eine Botschaft vermittelt am besten in der Sprache des Publikums.


Prof. Dr. Dietmar Petzina (ehem. Rektor der Ruhruniversität Bochum)
„Wer seine deutsche Muttersprache aufgibt oder mit überflüssigen Anglizismen verhunzt, opfert seine kulturelle Identität.“


Christian Quadflieg (Schauspieler und Rezitator)
„Die Verwahrlosung des Denkens beginnt mit dem falschen Gebrauch der Sprache. Ganz allgemein ist zu beobachten, dass das Niveau des Sprachgebrauchs in einem Tempo (einem Sturzflug vergleichbar), in die Tiefe saust.
PS: Nach wie vor verweigert die Regierung, die deutsche Sprache, als schützenswertes Gut in das Grundgesetzt aufzunehmen. Das ‘Volk der Dichter und Denker’ glaubt, im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Staaten, auf die verfassungsmäßige Verankerung im GG verzichten zu können. Fahrlässig, wenn man den Erwerb der deutschen Sprache für Asylsuchende zur Bedingung macht.“


Dr. Franz Rader (Diplomat, ehem. österreichischer Botschafter in Südafrika)
„Das Fremde achten, vor allem aber das Eigene nicht verachten.“
Bild: Wiener Sprachblätter


Achim Reichel (Rock-Idol und Volkslied-Sänger, Träger des Elbschwanenordens 2014)
„An Stelle von identitätsstiftenden Musikprogrammen wird der Hörer im eigenen Land wachsender Sprachentfremdung ausgesetzt, indem er mit angloamerikanischem Allerwelts-Pop überfüttert wird. […] Egal, wo man in unserem Land das Radio anschaltet, es entsteht der Eindruck nicht dort zu sein, wo unsere Sprache zuhause ist.“


Jörg Reichl (Bürgermeister der Stadt Rudolstadt)
„Geheimrat Goethe tadelte den Sprach-Purismus und setzte sich dafür ein, Fremdwörter nicht zu verpönen, sondern – da wo es passt – sinnvoll in die deutsche Muttersprache aufzunehmen. Dieses Anliegen stellt eine der Grundlagen für die verantwortungsvolle Arbeit Ihres Vereins dar.“


Dirk Reimers (Staatsrat a.D., Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Nationalstiftung)
„Die eigene Sprache ist das Herz kultureller Identität jeder Nation. Ihren Wert bewusst zu machen, darf man nicht nur Wissenschaftlern und Experten überlassen. Ihren Wert mit Augenmaß zu pflegen, ist die Aufgabe aller Menschen und Organisationen der Gesellschaft.“


Nina Ruge (Fernsehmoderatorin und Autorin)
„Soll Sprache Geist transportieren, muss sie geistvoll sein.“


Gunter Sachs (†) (Photograph und Autor)
„Wir sollten die Vorteile der deutschen Sprache stärker nutzen.“


SAID (Vielfach ausgezeichneter Schriftsteller, geboren in Teheran, von 2000 bis 2002 Präsident des PEN-Zentrums Deutschland)
„Meine eigentliche Heimstätte ist die deutsche Sprache. In den Jahren der totalen Einsamkeit war das meine einzige Rettung. Ich merkte, dass ich meine Empfindungen niederschreiben kann, in einer Sprache, die mich nicht ablehnt.“
Bild: Kritzolina / CC BY-SA


Professor Jochen Schaaf (bekannter Dirigent und Chorleiter, Präsident des Richard-Wagner-Verbandes Trier-Luxemburg e. V.).

„Die deutsche Sprache in der Musik von Bach bis heute muss gepflegt werden, sonst werden ihre Werke nicht mehr verstanden.“


Helmut Schäfer (Staatsminister im Auswärtigen Amt a.D.)
„Sie müssen sich doch nur ansehen, wer dieses Geschwafel in unserem Land eigentlich verzapft: Leute, die glauben, sie könnten ihre Halbbildung dadurch steigern, dass sie sich plötzlich nicht mehr auf Deutsch ausdrücken.“


Wolf Schneider (Sprachkritiker und Stilmeister)
„Wenn ein Dutzend deutscher Korrespondenten in Washington die deutsche Sprache zum Schlechteren verändert hat, warum sollten die 30.000 Journalisten der Bundesrepublik nicht imstande sein, sie zum Besseren zu verändern?“


Eberhard Schöck (erfolgreicher Unternehmer, Stifter des Kulturpreises deutsche Sprache)
„Die uns fehlende Nationalidentität hat auch zu einer Gleichgültigkeit gegenüber unserer Sprache geführt.“


Christian Schramm (ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Bautzen)
„Redliches Denken und verständliches Sprechen sind die Grundinstrumente guter Kommunalpolitik.“
Bild: Foto Schröder, Bautzen


Katharina Schüller (Publizistin und Unternehmensberaterin, Vorstandsmitglied der deutschen Statistischen Gesellschaft)
„Präzise Statistik erfordert präzise Sprache: Nur wenn wir in der Lage sind, klar zu beschreiben, was Daten abbilden sollen, kann uns die Statistik zu guten Entscheidungen führen. Der Satz “glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast” ist häufig nicht deswegen wahr, weil die Statistik falsch ist, sondern weil wir falsche Begriffe benutzen, um die Statistik zu interpretieren.


Ludwig Sebus (
Krätzchen-Sänger, Idol des Kölner Karnevals)
„Der reichhaltige Schatz unserer Mundarten und erst recht der kulturelle Wert unserer schönen Hochsprache halten unser Land zusammen. Im Gegensatz zum verwirrenden Denglisch, das uns keine Silbe wert sein sollte.“


Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Selten (†) (Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 1994)

„Gerade in der sehr starken Position des Englischen sehe ich den wichtigsten Aspekt des europäischen Sprachproblems.“


Bastian Sick (Deutschlands populärster Sprachkritiker, Zwiebelfisch“,  Bestsellerautor)
„Wer seine Sprache mit Englisch garniert, gibt sich weltgewandt und modern. Und kann sich abgrenzen gegen all jene, die ihn nicht verstehen sollen, weil er in Wahrheit gar nichts mitzuteilen hat.“


Prof. Dr. Dr. h.c. mult Hermann Simon (International gefragter Unternehmensberater, häufiger Gastprofessor an fast allen Eliteuniveristäten der Welt, Träger zahlreicher Preise und Auszeichnungen, als einziger Deutscher Mitglied der Management Hall of Fame)
„Wenn ich von längeren Auslandsaufenthalten zurückkehrte, gab mir die deutsche Sprache stets das Gefühl, wieder zu Hause zu sein.“


Simone Solga, vielfach ausgezeichnete Kabarettistin Schauspielerin und Sängerin (u. a. Hessischer Kleinkunstpreis, Deutscher Kabarettpreis, Deutscher Kleinkunstpreis in der Sparte Kabaret)

„Die Idee, man könne die Gesellschaft verändern, indem man die Sprache ändert, ist weitverbreitet. Die ganze Sprache muss jetzt umoperiert werden. Man nimmt ein völlig gesundes, funktionierendes Wort, näht einen Stern dran, wie eine dritte Silikonbrust und tackert an den noch eine Endung für uns Frauen. Und Zack sind wir alle -Innen. Damit wollen Frauen „sichtbar“ gemacht werden. Meine Oma hat immer gesagt: Männer sterben nur deshalb eher als Frauen, weil sie einfach ihre Ruhe haben wollen.“


Dr. Cornelius Sommer (†) (Diplomat, deutscher Botschafter in Finnland und erster deutscher Generalkonsul in Königsberg/Kaliningrad)
„In Kaliningrad hat sich Deutsch den ersten Rang unter den anwendbaren Fremdsprachen gesichert.“


Carl-Dieter Spranger (Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung a.D.)
„Ich wünsche dem Verein viel Erfolg bei dem Bemühen, die Verhunzung der deutschen Sprache zu begrenzen.“


Dr. Franz Stark (Fernsehmoderator und ehem. Chefreporter des Bayrischen Rundfunks)
„Durch äußere Umstände die eigene Sprache ihrer vormaligen Weltgeltung beraubt zu sehen, ist eine Sache. Etwa ganz anderes ist die leichtfertige, fast schon masochistische Hilfestellung, die viele Deutsche, vor allem in Politik und Wirtschaft, in unglaublicher Weise dabei leisten.


Uwe Steimle (Autor, Schauspieler und Kabarettist)
„Wer einem Volk die Sprache nimmt, bricht ihm das Rückgrat.“


Dr. Cora Stephan (Journalistin (Spiegel) und preisgekrönte Roman- und Krimiautorin (z.T. unter den Pseudonymen Anne Chaplet und Sophie Winter)).
„Man muss sich immer wieder wehren, sogar gegen den eigenen Verlag, der einem Gendersternchen in der Programmvorschau zumuten will.


Prof. Dr. Thomas Sternberg (Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken)
„Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass die Verhunzugen der deutschen Sprache nur ein vorübergehendes Phänomen sind.


Rolf Stolz (Schriftsteller und Mitbegründer der GRÜNEN)
„Wichtig ist, dass sich im Alltag, in der Populärmusik wie im Wirtschaftsleben, die deutsche Sprache durchsetzt.“


Dr. Ernst-Jörg von Studnitz (Diplomat, ehemaliger deutscher Botschafter in Russland)
„Niemand im Ausland versteht es, wenn Deutsche immer meinen, sie müssten wegen ihrer Geschichte im 20. Jahrhundert ständig in Sack und Asche gehen. Zu solcher als peinlich empfundener Selbstverleugnung gehört auch die Missachtung des bewussten Gebrauchs der eigenen Sprache. “


Arno Surminski (Schriftsteller und Journalist; vor allem bekannt durch zahlreiche Erzählungen und z. T. erfolgreich verfilmte Romane aus seiner ostpreußischen Heimat und zum Schicksal der Vertriebenen)
„Es war mein Anliegen, den ‘vergessenen’ Frauen ein Denkmal zu setzen. Im Übrigen glaube ich, dass Bücher eine größere Wirkung haben als Granitsteine am Strand.“ (Über den Roman „Winter fünfundvierzig oder Die Frauen von Palmnicken“)


Ilija Trojanow (Schriftsteller und Beisitzer im Präsidium des PEN-Zentrums Deutschland)
„Wir sind einander verpflichtet in Treu und Glauben, ich traue ihr, sie betreut mich. Wir teilen das Himmelsbett der Vertrautheit.“ (über die deutsche Sprache)


Prof. Dr. h.c. Dimitris Tsatsos (†) (bis 2004 Mitglied der Sozialdemokratischen Fraktion des EU-Parlaments, Rechtswissenschaftler an der Fernuniversität Hagen)
„Ich befürworte eine stärkere Stellung des Deutschen in der EU.“


Gert Ueding (Autor, Germanist und Hochschullehrer. Von 1988 bis 2009 als Nachfolger von Walter Jens an der Eberhard Karls Universität Tübingen Inhaber des bislang einzigen Lehrstuhls für Rhetorik in der Bundesrepublik)
„Wie soll man andere von der Differenziertheit, Schönheit und welterschließenden Kraft der eigenen Sprache überzeugen, wenn deren Qualität einem gleichgültig ist und wenn man sie, wo möglich, durch ein anglizistisch durchsetztes Kauderwelsch vertauscht.


Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck (Mediziner und Aphoristiker)
„Das Englische und das Deutsche sind zwei getrennt voneinander sich entwickelnde Sprachkulturen, die sich gegenseitig befruchten, ohne eine Mischehe einzugehen.“


Prof. Dr. Peter Graf von Kielmansegg (Politikwissenschaftler, Prof. em. Universität Mannheim)

„Am meisten ärgere ich mich … jeden Tag über das unsägliche deutsch-englische Sprachgemisch.“


Klaus-Eckhard Walker (1991-2007 Oberbürgermeister von Rastatt, unter Ägide als OB hätte es Gender-Ekzesse wie in Hannover oder Lübeck nicht gegeben)
„Die Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn wir eine gemeinsame Sprache sprechen, sonst entsteht eine Parallelgesellschaft.“


Dr. Dieter Wedel (Regisseur und Drehbuchautor)
„Vermutlich macht man Filme, weil man sich nach etwas Unerfülltem sehnt.“


Prof. Dr. Edgar Weiler (Jurist, Vorsitzender des Kuratoriums der deutschen Pop-Stiftung e. V.)
„Die Sprache ist ein Teil der Seele eines Volkes. Gezielter Sprachverfall ist geplanter Seelenmord.“


Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Weinrich (Der renommierteste deutsche Sprach- und Literaturwissenschaftler)
„Sprache ohne Sprachkultur ist für mich etwas Monströses.“


Dr. Bernd Wiegand (Oberbürgermeister der Stadt Halle/Saale)
„Wer das Spannungsfeld zwischen bürgernaher Ausdrucksweise und juristischer Exaktheit überwinden will, muss Verantwortung dafür übernehmen.


Dietmar Wischmeyer (Kabarettist, „Günter der Treckerfahrer“, „Der kleine Tierfreund“)
„Ich habe ja viel mit einer Branche zu tun, die geradezu trieft vor pseudoenglischem Gefasel.


Prof. Dr. Michael Wolffsohn (Historiker und Publizist)
„Wer im Deutschen denglischt, kann weder Deutsch noch Englisch.“


Ze Do Rock (Autor, Filmemacher und Kabarettist)
„Da gibt es eine Münchener Kneipe, die ein sandwich mit cheese und bacon anbietet. Der Wahnsinn, oder?“