Sprachnachrichten Nr. 88: Dialekt und Gendersprache

Die letzte Ausgabe der Sprachnachrichten im Jahr 2020 ist umfangreicher als gewohnt, was auch daran liegt, dass sie gleich zwei Schwerpunktthemen umfasst. Es geht um den Dialekt im Ruhrpott, in der Schweiz und um das Eifeler Platt – zu einen. Zum anderen um die geschlechtsneutrale Bezeichnung „Gott*“, sprachwissenschaftlichen Widerspruch zu den Holzwegen der feministischen Linguistin
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Schlagzeile des Jahres 2020

Der Covid-19-Erreger sorgt seit dem Frühjahr 2020 für neue Herausforderungen – auch im Bildungsbereich. Während Schüler von zu Hause lernen und ihre Lehrer nur per Videoschalte sehen, stehen die Hörsäle leer – und die wissenschaftliche Arbeit kommt in Bedrängnis. Dieser Hintergrund veranlasste die siebenköpfige Jury des Vereins Deutsche Sprache (VDS), die Schlagzeile „Forschung und Leere“
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Vorlesen ist Balsam für die Seele

Bundesweiter Vorlesetag am 20. November Dortmund, 17. November 2020 Vorlesen tut gut – und zwar Kindern und Eltern gleichermaßen. Der Verein Deutsche Sprache (VDS) ermutigt daher Eltern, ihren Kindern Bücher vorzulesen. „Die Bindung zwischen Kindern und Eltern wird durch dieses meist abendliche Ritual gestärkt“, sagt Prof. Walter Krämer, Vorsitzender des VDS, „Kinder sind den ganzen
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Beschwerde gegen 3sat

Instagram-Beitrag verfälscht Aussage der Interviewpartnerin Der Verein Deutsche Sprache (VDS) hat Beschwerde bei dem für den öffentlich-rechtlichen Sender 3sat zuständigen Fernsehrat eingereicht. Anlass ist ein Instagram-Beitrag, bei dem die Aussage der Interviewpartnerin mit Gendersternchen transkribiert wurde, obwohl diese im Interview selbst das generische Maskulinum nutzt. Sie spricht von „Leser“, „Follower“ und „Designer“. In den Untertiteln
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Justizministerium formuliert bar jeder Vernunft

Referentenentwurf in weiblicher Form Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hat einen Entwurf für ein neues Sanierungs- und Insolvenzrecht vorgelegt. In dem Text kommen Personenbezeichnungen ausschließlich in der weiblichen Form vor. Beispiele: „Geschäftsleiterinnen‟, „Arbeitnehmerinnen‟, „Gläubigerinnen‟. „Dass ausgerechnet das Justizministerium beim Formulieren eines rechtsverbindlichen Textes versagt, ist schon ein starkes Stück“, kommentiert der Vorsitzende des Vereins Deutsche Sprache (VDS)
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