Ein Denkzettel zum Abschied. Hannovers Ex-OB Schostok ist Sprachpanscher des Jahres

Hannovers Ex-Oberbürgermeister Stefan Schostok ist der Sprachpanscher des Jahres 2019. Damit äußern die weltweit 36.000 Mitglieder des Dortmunder Vereins Deutsche Sprache e. V. ihren Unmut über Schostoks Vorschriften zur Hannoverschen Behördensprache. Mit Mitarbeiter*innen, „Wählenden“ und „Radfahrenden“, einem Redepult statt einem Rednerpult und mit „Lehrenden“ statt Lehrern hatte Schostok zu Beginn des Jahres für bundesweites Aufsehen
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Sprachpanscherkandidaten 2019 vorgestellt: Heidi Klum und Verkehrsminister Scheuer an der Spitze

Zum 22. Mal wählen die weltweit 36.000 Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache den Sprachpanscher des Jahres. Der fünf Kandidaten umfassende Stimmzettel wurde am Dienstag in Dortmund vorgestellt. Angeführt wird er von Verkehrsminister Scheuer und Modeikone Heidi Klum. Diese präsentiere in Ihrer Fernsehsendung „Germanys Next Topmodel“ unter planmäßiger Umgehung der deutschen Sprache jede Menge Challenges,suche junge Damen
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Kulturpreis Deutsche Sprache für Peter Eisenberg

Der Kulturpreis Deutsche Sprache 2019 geht an den Sprachwissenschaftler Peter Eisenberg, an die Hamburger Musikgruppe „Tonbandgerät“ und an die „Kaukasische Post“. Die Preisverleihung findet am 19. Oktober 2019 in Kassel statt. Foto: © Jürgen Christ Prof. Dr. Peter Eisenberg wird für seine Verdienste um die deutsche Sprache mit dem Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache ausgezeichnet. Er ist
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Sprachfreunde fordern Ende der Sprachendiskriminierung in der EU

In einer Bittschrift fordern 26 nationale und europäische Organisationen den EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker auf, endlich wieder für ein sprachneutrales Außenbild der Kommission zu sorgen. Insbesondere müsse die Beschriftung des Pressesaals, die seit geraumer Zeit nur noch auf Englisch und Französisch erfolgt, wieder – wie in früheren Jahren – alle Amtssprachen der EU gleichermaßen zur Geltung
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Breite Front gegen Genderstern

Einen nie geahnten Erfolg melden die Organisatoren des Aufrufs gegen Gender-Unfug vom 6. März: Binnen drei Wochen haben sich mehr als 60.000 Unterstützer dieser Initiative angeschlossen, darunter zahlreiche Prominente aus Politik, Kultur und Wissenschaft wie die ehemalige Bundesministerin Kristina Schröder (CDU). Damit würde klar, so das Organisatorenquartett, bestehend aus der Schriftstellerin Monika Maron, dem Vorsitzenden
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