Infobrief vom 12. September 2026: Bildungs-Misere

1. Presseschau

Bildungs-Misere

Noch nie waren deutsche Schüler so schlecht – das ist das Ergebnis der aktuellen Pisa-Studie der OECD, die insgesamt die schulischen Leistungen von 15-Jährigen aus 91 Ländern untersucht hat. In allen drei untersuchten Bereichen – Naturwissenschaften, Mathematik und Lesekompetenz – waren die Resultate so schlecht wie noch nie seit Beginn der Erhebung vor gut 25 Jahren. Die erste Studie, die 2001 veröffentlicht wurde, löste den „Pisa-Schock“ aus, Debatten über die Bildungspolitik waren an der Tagesordnung, als Resultat reagierten die Kultusminister mit Reformen und Initiativen, die den Ganztagsunterricht, die frühkindliche Bildung und das eigenverantwortliche Lernen fördern sollten. Zunächst zeigten die Maßnahmen Wirkung, doch seit rund 10 Jahren lassen die Leistungen stetig nach. „Die aktuellen Resultate zeigen, dass es sich bei den Ergebnissen der letzten Studien nicht um einen kurzfristigen Effekt gehandelt hat, sondern dass wir einen eindeutigen Abwärtstrend sehen“, sagt Bildungsforscher Samuel Greiff vom ZIB.

In Mathematik fehlen rund einem Drittel der Kinder grundlegende Fähigkeiten, um den Anforderungen in Ausbildung, Beruf oder Alltag gerecht zu werden. Beim Lesen konnten nur knapp 70 Prozent die Hauptaussage eines mittellangen Textes erfassen. Besonders bedenklich sei, dass weiterhin die schulische Leistung eng an die soziale Herkunft gekoppelt ist. „Die Chancen auf Bildungserfolg sind in Deutschland ausgesprochen ungleich verteilt“, so Greiff. (zeit.de (Bezahlschranke), tagesspiegel.de, welt.de (Bezahlschranke))


Kritik an Bildungsplänen der Regierung

In der Welt kritisiert Alan Posener in seinem Kommentar den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Verbesserung von Sprachkenntnissen und Bildungschancen von Kindern. Künftig sollen alle Vierjährigen verpflichtend auf ihren Sprach- und Entwicklungsstand getestet werden, Defizite sollen so schneller erkannt und anschließend gefördert werden können. Poseners Hauptkritikpunkt ist vor allem, dass die Länder meist unabhängig voneinander handelten, es fehle die einheitliche Auswertung, Begleitung und Finanzierung. Bayern und NRW hätten zwar Sprachtests und Förderprogramme in Kitas eingeführt, aber diese allein hätten nicht die erhofften Verbesserungen gebracht. Zudem sei die Finanzierung mangelhaft. (welt.de (Bezahlschranke))


Drohnen per Sprache bedienen

Das tschechische Technologieunternehmen Fly4Future hat gemeinsam mit Forschern der Technischen Universität Prag eine Drohne entwickelt, die sich mithilfe natürlicher Sprache steuern lässt. Statt eine Flugroute oder einzelne Arbeitsschritte vorab zu programmieren, können Nutzer der Drohne ihre Aufgabe per Sprach- oder Textbefehl mitteilen. Das System wandle die Anweisung anschließend selbstständig in einen Missionsplan um, erkunde seine Umgebung und entscheide, wie es die gestellte Aufgabe erfüllen solle. Erprobt wurde die Technologie beim Wettbewerb „Fully Autonomous Flight 2.0“ der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) im bayerischen Erding. Dort sollte die Drohne unter anderem verletzte Personen finden, Sendungen an einen beschriebenen Ort bringen oder Personen anhand einer vorgegebenen Beschreibung aufspüren. Nach Angaben des Unternehmens soll die Steuerung durch allgemein verständliche Sprache ermöglichen, dass künftig auch Menschen ohne besondere Kenntnisse in Robotik oder Programmierung autonome Drohnen bedienen können. Einsatzmöglichkeiten sieht Fly4Future unter anderem bei Rettungsdiensten sowie in der Industrie, im Sicherheitsbereich und in der Logistik. (presseportal.de)


Vielfalt schwindet

Die KI ist der digitale Gleichmacher, davor warnen Forscher rund um Zhivar Sourati von der University of Southern California. Sie untersuchten, wie sich der zunehmende Einsatz künstlicher Intelligenz auf unsere Sprache auswirkt und kamen zu dem Ergebnis, dass die KI Sprache homogenisiert und individuelle Ausdrucksweisen verschwinden lässt. Dafür analysierten die Forscher mehr als 880.000 englischsprachige Texte aus den Bereichen kreatives Schreiben, Journalismus und Wissenschaft vor und nach der Einführung von ChatGPT im November 2022. Die Ergebnisse zeigen, dass die sprachliche Vielfalt und Komplexität seitdem deutlich abgenommen habe. Individuelle Unterschiede bei Wortwahl, Satzbau und Ausdrucksweise würden durch den Einsatz von Sprachmodellen zunehmend geglättet und die Schreibstile einander ähnlicher. Besonders ausgeprägt sei dieser Effekt bei kreativen Texten und wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

In einem weiteren Experiment ließen die Forscher 1.000 von Menschen verfasste Texte durch verschiedene KI-Modelle überarbeiten. Während der Inhalt zu 87 Prozent erhalten geblieben sei, habe die sprachliche Komplexität um 21 bis 50 Prozent abgenommen. Zudem würden KI-Modelle die Sprache nicht willkürlich vereinheitlichen, sondern die Texte anhand bestimmter linguistischer Muster verändern. Diese werden laut Sourati insbesondere mit älteren, männlichen und politisch liberalen Personen assoziiert. Die KI setze weniger auf sprachliche Indizien für Empathie, sondern mehr auf positive moralische Wertung. Die Forscher warnen, dass dadurch langfristig auch die Vielfalt des Denkens beeinträchtigt werden könnte. (wissenschaft.de)


Leichte Sprache in der Schweiz

Die Schweiz ist noch weit davon entfernt, Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen Texte per Leichter Sprache zugänglich zu machen. Erst drei Kantone stellten Abstimmungsvorlagen in Leichter Sprache zur Verfügung, so Andrea Sterchi. Die ehemalige Lokaljournalistin übersetzt komplexe Inhalte für Behörden, Bildungsinstitutionen und Kulturorganisationen in Leichte Sprache. Laut Sterchi seien die Gründe vielfältig: Übersetzungen dieser Art bedeuten einen hohen Aufwand, es fehlten die personellen und finanziellen Ressourcen.

Dabei sei die Zielgruppe groß: Rund 1,25 Millionen Menschen hätten Probleme, reguläre Texte zu verstehen. Für sie ist die Teilhabe an der Gesellschaft aber genauso wichtig wie für Menschen ohne Einschränkungen. Leichte Sprache bedeute für sie nicht bloß kürzere Texte, sondern auch ein Verständnis für Fachbegriffe oder Metaphern. Nicht allen Menschen sei zum Beispiel klar, dass es sich beim „Weißen Haus“ nicht um ein beliebiges weißes Haus, sondern um den Amtssitz des US-Präsidenten handelt. (srf.ch)


2. Gendersprache

Heino gegen Gendern

Dreharbeiten am Wörthersee haben für einen Eklat am Set gesorgt. Heino hatte zugestimmt, im Serien-Pilotfilm zu „Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee“ eine Gastrolle zu übernehmen. Nach der Zusage wurde der Titel verändert in „Die Rettungsschwimmer:innen“, und das verärgerte den Sänger. „Es ist bekannt, dass ich vom Gendern nichts halte, weil es meiner Meinung nach unsere schöne deutsche Sprache verhunzt“, so Heino in der Bild. „Deshalb würde ich nie bei einem Projekt mitmachen, bei dem gegendert wird. Geschweige denn, wo man sogar den Filmtitel in Gendersprache hält.“ Die österreichische Produzentin und Regisseurin Stefanie Mayer solle zunächst gesagt haben, dass es sich um einen Arbeitstitel handelte. Als jedoch schriftliche Pläne mit dem ebenfalls gegenderten Titel auftauchen, drohte er mit Drehabbruch und damit, den zugesagten Filmtitel nicht zu singen und auch andere Szenen nicht abzudrehen. Mayer sagte der Bild: „Ich verstehe Heinos Meinung, aber in meinem Film spielen auch Frauen und queere Menschen mit. Deshalb habe ich den Titel geändert. Für welchen Titel ich mich am Ende entscheide, möchte ich noch offenlassen.“ (bild.de (Bezahlschranke))


3. Sprachspiele: Phrasen der Neuzeit

Supersymmetrie

Kennen Sie Supersymmetrie? Die will man, wenn man Lücken in der Sprache detektiert hat. Dann fantasiert man sich zu einem etablierten Wort ein entsprechendes Pendant. Ich hatte das an dieser Stelle schon einmal angesprochen; der feministische Zwang, ein ihrerzeit zu seinerzeit zu wollen oder ein frau zu man. Die Supersymmetrie will aber noch mehr, sie will auch die formelle Symmetrie, also zum Hochsommer den Hochwinter, zur Kernfusion die Kernfission (statt etabliert: Kernspaltung), zum Burger King die Burger Queen, zum Schneemann die Schneefrau, zur jüdischen Frage die jüdische Antwort (nota bene: Auf gleicher Ebene, nicht als Versuch der Beantwortung der jüdischen Frage, wie es sie ja gibt).

Die Supersymmetrie ist davon getrieben, inhaltlich das Gegenstück, formell aber das gleiche Wort zu bieten, weil man denkt, dass es keine singulären Ausdrücke gibt oder geben sollte. Wenn es um Pendants geht, so kann man ein Kompositum in verschiedene Richtungen duplizieren: Vordermann wird feministisch zu Vorderfrau, aber auch zu Hintermann und Hinterfrau. Nebenmann wird zu Nebenfrau, das plötzlich eine starke, vielleicht unliebsame Hauptbedeutung hat… Das Neben muss bleiben, wie es ist.

Lichtenberg stellt in einem seiner Aphorismen dem Großtuer den Kleintuer gegenüber, formal also supersymmetrisch gebildet, wir haben eher so etwas wie: der Bescheidene. Am leichtesten haben es die Bildner von supersymmetrischen Ausdrücken, wenn es ein gemeinsames Etymon gibt, das die Gemeinsamkeit der Paare anzeigt: konvex vs. konkav. Aber es muss ja nicht so sein: Sog ist das Gegenwort zu Druck, nicht Gegendruck, und anti hat vielleicht pro als direktes Pendant, das Positivum wird aber nicht ausgezeichnet, so dass daher die Antifa nicht gegen die Profa agiert…

Myron Hurna

Der Autor (geboren 1978) promovierte in Philosophie über das Thema moralische Normen. Er schrieb mehrere Bücher über die politische Rhetorik, besonders über die Rhetorik des Holocaustvergleichs und über die politisch korrekte Sprache (Zensur und Gutsprech). Sein neues BuchAmoklauf am offenen Lernortist bei Königshausen & Neumann erschienen

4. Kultur

Wortgetüm des Jahres 2026 steht fest

„Zwei-Faktor-Authentifizierung“ ist zum Wortgetüm des Jahres 2026 gewählt worden. Eine Jury aus Erwachsenen mit geringer Lese- und Schreibkompetenz entschied sich anlässlich des Weltalphabetisierungstags am 8. September für den Begriff. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist ein Sicherheitsverfahren zur Anmeldung auf verschiedenen Internetseiten und Apps. Neben Benutzername und Passwort wird dabei beispielsweise eine zusätzliche Transaktionsnummer (TAN) benötigt. Der Negativpreis wird von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Stiftung Grundbildung Berlin und den Berliner Alpha-Bündnissen initiiert. Der diesjährige Begriff sei ausgewählt worden, da er aus 27 Buchstaben und neun Silben bestehe und mehrere Fremdwortbestandteile verbinde, erklärt die Jury. Hinzu kämen unterschiedliche Schreibweisen und der fachsprachliche Charakter. Im vergangenen Jahr wurde „Antidiskriminierungsbeauftragte“ zum Wortgetüm des Jahres gewählt. (deutschlandfunk.de)


Klingonisch

Vor 60 Jahren flimmerten die ersten Abenteuer von Captain Kirk und der Enterprise über die US-amerikanischen Fernsehbildschirme. Erst noch eher unscheinbar entwickelte sich die Serie durch die Wiederholungen zu einem echten Phänomen, das die Fans bis heute begeistert – und das nicht zuletzt wegen der verschiedenen Völker, die das Weltall bewohnen. Eins davon sind die martialischen und kampfgierigen Klingonen, die allein schon durch ihre Optik gewaltbereit wirken. Und auch ihre Sprache ist speziell, sie klingt abgehackt und hart. Ausgerechnet einer der Hauptdarsteller hat diese Sprache aus der Taufe gehoben: James Doohan, der den Schiffsingenieur Montgommery Scott (Scotty) gespielt hat. Doohan selbst war Kanadier, hatte aber ein Talent für ausländische Akzente, und so sprach er im ersten Kinofilm von 1979 die klingonischen Laute schottisch-rau aus. Rund 5 Jahre später engagierte Paramount den Linguisten Marc Okrand, der die Sprache samt Grammatik und Übersetzung offiziell entwickelte. Die Inhalte passen ausgesprochen gut zur Mentalität der Klingonen, die alles andere als freundlich sind: „Hab SoSlI‘ Quch!“ bedeutet zum Beispiel  „Deine Mutter hat eine flache Stirn!“ (besonders ausgeprägte Stirnfalten gelten als erstrebenswert), „Dejpu’bogh Hov rur qablIj!“ heißt „Dein Gesicht ähnelt einem kollabierten Stern!“

Seit 1985 gibt es ein klingonisches Wörterbuch, unter anderem auch in der deutschen Übersetzung. Insgesamt wurde es weltweit über 300.000 Mal verkauft. 2006 nahm das Guiness Buch der Rekorde Klingonisch als die am meisten genutzte Sprache ihrer Art (fiktionale Sprachen) auf. (gamestar.de)


5. Berichte

Tag der deutschen Sprache 2026

Seit 2001 gibt es den Aktionstag „Tag der deutschen Sprache“, den damals der VDS ins Leben gerufen hat. VDS-Vertreter sind an diesem Tag aufgerufen, die Ziele des größtem deutschen Sprach- und Kulturvereins in die Öffentlichkeit zu tragen, z. B. durch Infostände, Preisverleihungen und Kulturveranstaltungen. Die Themen sind mit den Jahren sehr vielfältig geworden: Es geht natürlich um Anglizismen und Gendersprache, aber auch um Dialekte, Jugendsprache, Sprachbewusstsein usw. Seit Gründung des Aktionstages soll auch an die „Gleichwertigkeit aller Sprachen“ erinnert werden. Es gibt auch Sprach-Wettbewerbe, Vorträge rund um die deutsche Sprache und auf dem Grundstück der Stiftung Deutsche Sprache in Kamen-Methler, auf dem sich auch die Geschäftsstelle des VDS befindet, wird ein öffentlicher Bücherschrank eingeweiht.
In den vergangenen Jahren ist der Aktionstag eher als Marke denn als Datum bekanntgeworden. So gibt es auch 2026 viele Veranstaltungen, die zwar nicht am 12.09. stattfinden, aber trotzdem als Teil des Tags der deutschen Sprache gelten dürfen. VDS-Landesleiter im Ausland feiern diesen Aktionstag mitunter sogar zu ganz anderen Jahreszeiten. (terminvorschau.de)


Süttember

Im September läutet der VDS wieder den „Herbst der Handschrift“ ein. In den sozialen Medien (Facebook und Instagram) präsentieren wir bis zum 2. Oktober Rätsel, die Schrift-Interessierte entziffern können. Über unsere Internetseite können die Lösungen eingegeben werden, unter den Einsendern mit den meisten richtigen Antworten verlosen wir insgesamt 10 Sets des Schreibgeräteherstellers Schneider, mit denen Geschenkanhänger kreiert werden können. (vds-ev.de, instagram.com/vds, facebook.com/vds)


Tag der kölschen Sprache

Das Übersetzerportal weist auf den „Tag der kölschen Sprache“ hin, der am unter dem Motto „Mir fiere uns Sproch!“ (Wir feiern unsere Sprache) am 27. September gefeiert wird. Ziel ist, das kulturelle Erbe in Köln lebendig zu halten, Menschen aller Generationen für die Mundart zu begeistern und die Sprache im Alltag wieder stärker zu verankern.
Teil des Programm des „Tags der kölschen Sprache“ ist auch in diesem Jahr wieder die Verleihung des Lehrer-Welsch-Preises durch die VDS-Regionalgruppe in Köln. Diese findet am 4. Oktober 2026 (ab 12 Uhr) im Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Köln statt. Preisträger ist in diesem Jahr der Schauspieler, Moderator und Komiker Marc Metzger (bekannt als „Dä Blötschkopp“). Die Laudatio wird Dr. Joachim Wüst halten, früherer Vizepräsident des Festkomitees Kölner Karneval und Präsident der Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. (uepo.de)


Saterfriesisch beim Mitgliedertreffen

Beim Mitgliedertreffen der Region 26 ging es am Dienstag ums Saterfriesische. Prof. Dr. Jörg Peters (Universität Oldenburg) berichtete über die feinen Unterschiede von Niederdeutsch und Saterfriesisch und zeigte deren aktuelle Entwicklung auf. (facebook.com/vds, instagram.com/vds)


Märchen-Vortrag

Nicht immer ist ein gestiefelter Kater putzig oder eine Prinzessin auf der Erbse empfindsam – manche Märchen sind nach heutigen Maßstäben ziemlich brutal und lehren die Leser das Fürchten. Sie sprechen unsere Urängste vor dem Unheimlichen an, zeigen aber auch, dass ein wacher Geist das Böse überwinden kann, wie z. B. bei Hänsel und Gretel, wenn zwei Kinder durch einen Trick die Hexe am Ende im eigenen Ofen verbrennen. Mit ihrem Vortrag „Was gruselt mir, was gruselt mir!“ zeigte Rebecca Loebbert am Dienstag auf dem Sprachhof in Kamen diese verschiedenen Aspekte auf. Loebbert promoviert im Bereich Märchenforschung an der Universität Aberdeen in Schottland. Ihr Schwerpunkt ist das Thema Angst in dem Märchen „Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen“. (instagram.com/vds, facebook.com/vds)


6. Soziale Medien

Tag der deutschen Sprache

Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat zum Tag der deutschen Sprache, der vom VDS initiiert worden ist, seine Mitarbeiter nach ihrem liebsten deutschen Wort gefragt. Darunter waren Wörter wie Verschlimmbesserung, Glücksseeligkeit und Quacksalber. Den Beitrag gibt es auf der Instagram-Seite des Ministeriums sowie als Kollaborationspartner auch auf unserer. (instagram.com/kultusministerium_bw x vds)


Eingedeutschte Namen

Die Nutzerin @desi.r.eee hat bei Threads eine Diskussion gestartet, wie man englische Promi-Namen wohl schriftlich eindeutschen könnte. Die Vorschläge in den Kommentaren sind ein großer Spaß. Wer mag, sollte mal die folgenden Namen laut aussprechen und schauen, ob er weiß, wer gemeint ist: Mässju Mäkonahi, Tschim Cäri, Tscher, Keilih Minoog oder auch Ju Tschäckmän. (threads.com/desi.r.eee)


Goethe und Schiller in Bad Lauchstädt

Der Schauspieler Udo Schenk war zu Gast im Goethe-Theater Bad Lauchstädt, in dem unsere Vereinsfreundin Edda Moser auch regelmäßig zum Festspiel der deutschen Sprache lädt. Schenk präsentierte die „Kleine Deutschstunde – aber ganz ohne Kreide und Klassenarbeit!“, in der er Texte von Goethe und Schiller rezitierte und die Zuschauer zurück in die eigene Schulzeit mitnahm. Das zeigte sich auch in den Kommentaren, viele berichteten von ihrer Schullektüre in Form von dem Zauberlehrling, der Glocke oder dem Erlkönig. (instagram.com/goethetheater x vds)


Der VDS-Infobrief enthält Neuigkeiten zu verschiedenen Sprachthemen. Männer sind mitgemeint, das Gleiche gilt für andere Geschlechter. Namentlich gekennzeichnete Beiträge spiegeln gelegentlich die Meinung der Redaktion wider.

Redaktion: Holger Klatte, Asma Loukili, Dorota Wilke, Stephanie Zabel

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