Infobrief vom 6. März 2026: Mehr Deutsch beim ESC, please!

1. Presseschau

Mehr Deutsch beim ESC, please!

Der deutsche Vorentscheid für den Eurovision Song Contest ist durch: Sarah Engels tritt für Deutschland an – und sie singt auf Englisch. So wie die meisten Teilnehmer des Vorentscheids, das ist auch dem SWR aufgefallen, nur zwei sangen auf Deutsch. Dabei habe Deutschland mit seiner Landessprache in der Vergangenheit beim ESC durchaus Erfolge feiern können, auch wenn Lena Meyer-Landrut mit ihrem 1. Platz „Satellite“ ebenfalls auf Englisch gesungen habe. Allein in den sieben der vergangenen zehn Wettbewerbe habe es für uns mit englischsprachigen Liedern nur den letzten oder vorletzten Platz gegeben. In den 1980ern war Deutsch als Gesangssprache nicht selten Treppchen-Garant: Neben Nicoles „Ein bisschen Frieden“ hatte Ralph Siegel ein Händchen für weitere erfolgreiche Lieder: „Theater“, „Lass die Sonne in dein Herz“ oder „Für alle“ hätten alle das Siegertreppchen erreicht, schreibt Dominic Konrad für SWR Kultur.

Bis 1998 war es verpflichtend, in der Landessprache zu singen, danach habe sich Englisch als Lingua franca etabliert, „in der Hoffnung, dass die Beiträge nach dem Eurovision-Boost auch international die Charts stürmen“. Seither habe es aber nur sechs auf Deutsch gesungene Lieder gegeben. Andere Länder sind da offensiver mit der Landessprache: „Cha Cha Cha“ von Finnlands Käärijä hat nur knapp verloren, ebenso Frankreichs Barbara Pravi mit „Voilà“. Die italienische Rock-Band Måneskin schließlich gewann den ESC 2021 mit „Zitti e buoni“ auf Italienisch.  

Deutsch gilt in den Sozialen Medien oft als hässliche Sprache. Viele Reibelaute oder Konsonanten-Häufungen klängen gegenüber den vokallastigeren romanischen Sprachen weniger melodisch. Eine internationale Studie von 2023 gibt allerdings Entwarnung: Nicht die phonetischen Eigenschaften seien der universelle Grund, warum eine Sprache als unattraktiv empfunden werde, sondern eher die Stimmfarbe und die Frage, was wir mit dem entsprechenden Land verbinden.

Das deutsche Publikum selbst scheint durchaus bereit zu sein für deutschsprachige Musik außerhalb des ESC: Bei Spotify hat vor allem deutscher Rap eine starke Fangemeinde. Die Künstler, die zum ESC wollen, sollten sich daher mehr trauen, denn der Wettbewerb gilt als einer der größten der Welt: Mehr als 160 Millionen Menschen verfolgen ihn. (tagesschau.de)


Krieg und Buchhaltung

Ein weiterer Krieg bewegt die Welt. Die USA und Israel haben den Iran angegriffen. Deswegen wird aber nicht gleich von „Angriffskrieg“ gesprochen wie anderswo, sondern von „Präventivkrieg“. Im wöchentlichen Medienkommentar auf Radioeins geht es um die „Sprache des Krieges“. Kommentator Lorenz Meyer vergleicht die überall verfügbare multimediale Berichterstattung mit einem Computerspiel, aus dem die Missionsbezeichnungen „roaring lion“ (brüllender Löwe) und „epic fury“ (gewaltiger Zorn) stammen könnten. Die zahlenbasierte Berichterstattung sei „bestenfalls Buchhaltung“. Da es kaum Informationen über Opferzahlen gebe, werde in den Medien vor allem über Kriegstechnik berichtet, so dass sich das alles am Ende wie ein „Bundesligabericht“ lesen ließe. (radioeins.de)


Deutschkurse in den Ferien

In einem Kommentar in der Schwäbischen Zeitung blickt Uwe Jauß sprachlich nach Österreich. Dort gibt es Sommerschulen, in denen Kindern mit schlechten Deutschkenntnissen in den Ferien unter die Arme gegriffen wird, damit sie Defizite aufholen können. Die Kurse gehen über zwei Wochen und stören den regulären Lehrplan nicht. Vor allem Kinder aus Migrationsfamilien nehmen daran teil, oft fehlt hier die Förderung seitens der Eltern. In Deutschland gebe es die Probleme auch, so Jauß, er sehe also keinen Grund, dass das Projekt nicht auch hier Schule machen könnte. Zwar gebe es bereits verschiedene Fördermöglichkeiten, diese könnten aber auf breiter Linie nur selten Erfolge vorweisen. Integration funktioniere jedoch über Sprache, und deswegen sei es dringend nötig, bereits in der Schule anzusetzen. (schwaebische.de)


Sprachkompetenz von Kindern in der Schweiz

In der deutschsprachigen Schweiz nimmt die Sprachkompetenz der Kinder immer mehr ab. 25 Prozent aller 15-Jährigen gelten als leistungsschwach, das habe die letzte Pisa-Studie ergeben, schreibt die NZZ. Auch an Universitäten könne man das schlechte Sprachniveau mittlerweile bemerken. 55 Prozent der Kinder in der Schweiz sprächen eine oder mehrere Fremdsprachen, jedes fünfte Kind rede zu Hause nie oder nur selten Deutsch. Das führe dazu, dass schon im Kindergarten teilweise bis zu 40 Prozent der Kinder die Sprache nicht oder nur unzureichend sprächen. Laut „Bildungsbericht Schweiz“ hätten Kinder, „die fremdsprachig in den Kindergarten eintreten, (…) im Schnitt tiefere Bildungsabschlüsse als diejenigen, die die Landessprache beherrschen.“ Gerade in Basel-Stadt sei die Situation problematisch, da der Ausländeranteil hier besonders hoch sei. Seit 2013 verschickt der Kanton deswegen jedes Jahr an alle Haushalte mit kleinen Kindern, die anderthalb Jahre später in den Kindergarten kommen, Fragebögen. Mit ihnen soll evaluiert werden, wer einen Förderbedarf hat und in die Frühförderung soll. Wenn Deutsch in der Familie nicht die Muttersprache ist, bräuchten 70 Prozent der Kinder eine Sprachförderung. Problematisch sei allerdings, dass diese Frühförderung nicht überall verpflichtend ist. Zudem habe die Studie auch gezeigt, dass nicht allein die Frühförderung ein Erlernen vereinfache, sondern auch der Besuch einer Betreuungseinrichtung wie einer Spielgruppe oder einer Kita die Sprachentwicklung massiv beschleunige. (nzz.ch (Bezahlschranke))


Welttag des Hörens

Am Welttag des Hörens am 3. März hat der Landesverband Bayern der Gehörlosen darauf hingewiesen, dass für gehörlose Menschen nicht allein medizinische Hörversorgung entscheidend sei, sondern vor allem die Anerkennung als sprachliche Minderheit. Gehörlose verstünden sich als „Augenmenschen“, für die visuelle Kommunikation, etwa über Gebärdensprache, eine gleichwertige Form der Informationsaufnahme sei. Der Verband betont, dass Entwicklungsprobleme bei gehörlosen Kindern meist nicht durch fehlendes Hören entstünden, sondern durch Sprachdeprivation, also den fehlenden frühen Zugang zu einer vollständigen Sprache. Deshalb sei es wichtig, Kindern früh die Deutsche Gebärdensprache (DGS) zu vermitteln und technische Hilfen wie Hörgeräte oder Cochlea-Implantate (CI) mit Gebärdensprache zu kombinieren. Als Beispiel für diesen Ansatz nennt der Verband das bayerische Modellprojekt **„**2Bi“, bei dem Gebärdensprache sowie deutsche Laut- und Schriftsprache gleichberechtigt im Unterricht verwendet werden. Ziel sei eine bimodal-bilinguale Förderung, die gehörlosen Kindern mehrere Kommunikationswege eröffne. (kobinet-nachrichten.org)


Aramäisch in Baden-Württemberg

Anlässlich des Internationalen Tags der Muttersprache, der bereits am 21. Februar stattgefunden hat, lud der Verein der Aramäer und Suryoye im baden-württembergischen Bietigheim-Bissingen ein, um über die Bedeutung und den Erhalt der aramäischen Sprache zu sprechen. Baubürgermeister Michael Wolf betonte, dass Muttersprache ein wichtiger Teil von Identität und kulturellem Erbe sei. Aramäisch gehört zu den ältesten Sprachen der Welt und wurde bereits vor mehr als 3000 Jahren im Vorderen Orient gesprochen. Heute wird sie nur noch von rund 1500 Menschen in den ursprünglichen Herkunftsgebieten im Vorderen Orient sowie von etwa 250.000 Menschen in der Diaspora in Europa verwendet. Dabei gibt es allerdings einen Unterschied zwischen der Alltagsform und der klassischen Variante, die vor allem im kirchlichen Kontext verwendet wird. Besonders unter Jugendlichen bestehe die Gefahr, dass die Sprache im Alltag zunehmend durch die jeweilige Landessprache ersetzt werde, sagt die Lehrerin Linda Güven. Um Aramäisch zu erhalten, stellte Barbara Üzel von der Freien Universität Berlin zwei internationale Projekte vor. Über die App „Surayt-Aramaic Online“ stehen unter anderem Online-Sprachkurse und Bücher mit traditionellen Geschichten zur Verfügung. Außerdem wurde eine kleine Buchmesse mit rund 20 Autoren eröffnet. (bietigheimerzeitung.de)


Muttersprache prägt das Denken

Unsere Muttersprache prägt unser Denken. Balthasar Bickel ist Professor für Allgemeine Sprachwissenschaft an der Universität Zürich und forschte unter anderem am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in den Niederlanden und an der University of California in Berkeley. Seine Forschung zeigt zum Beispiel, dass unsere Fähigkeit, Farbtöne wahrzunehmen, mit unserem Vokabular verknüpft ist. Im Italienischen gebe es einen Unterschied zwischen Hellblau („azzurro“) und Dunkelblau („blu“), genauso wie im Griechischen oder Russischen. In Sprachen wie Deutsch oder Französisch gebe es diese Unterscheidung nicht. Andere Sprachen hätten auch nur ein Wort für Blau und Grün zusammen. Auch wie wir uns an Gesichter, Handlungen oder Details erinnern, hänge davon ab, wie wir unsere Wahrnehmung ordnen und in Worte fassen. Auch das grammatische Geschlecht könne einen Einfluss darauf haben, wie wir etwas beurteilen: Das Wort „Brücke“ zum Beispiel ist im Deutschen feminin, im Spanischen aber maskulin („el puente“). Deutsche Probanden haben bei einer Untersuchung Brücken daher eher mit feminin verbundenen Adjektiven wie „schön“ oder „elegant“ beschrieben. Spanische Probanden nutzten Adjektive „stark“ oder „robust“.

Auch auf räumliche Aspekte wirke sich dieser Zusammenhang aus. Englischsprecher ordnen Bildkarten in der Regel von links nach rechts (Beispiel: links kleiner Junge, rechts alter Opa). Die Pormpuraaw, eine Gemeinschaft von Aborigines in Australien, ordnen Dinge von Osten nach Westen, in Nepal würden „bergauf“ und „bergab“ genutzt: „Stehen zwei Gläser vor einem auf dem Tisch und man wird gefragt, welches man haben möchte, müsste man sagen: das Glas bergauf“, so Bickel. „Und zwar je nachdem, wie der Tisch steht: Würde man in der Richtung des Glases weiterlaufen, würde man den Berg hinaufgehen.“

Die Muttersprache präge sogar im wahrsten Sinne des Wortes unsere Gehirnstruktur. Aufnahmen des Gehirns mit Magnetresonanztomographen (MRT) hätten gezeigt, dass sich die Nervenzellen abhängig von der jeweiligen Sprache unterschiedlich vernetzen. (tagesspiegel.de (Bezahlschranke))


2. Kultur

Deutscher Sprachpreis für Harald Martenstein

Der Autor und Kolumnist Harald Martenstein erhält den Deutschen Sprachpreis 2026. Die Henning-Kaufmann-Stiftung würdigt damit seine Verdienste um die deutsche Sprache sowie seine Fähigkeit, politische, kulturelle und alltägliche Themen sprachlich pointiert zu kommentieren. Martenstein beherrsche das „publizistische Handwerk meisterhaft“ und schreibe „zeitgemäß, witzig und reflektiert“, teilte die Stiftung mit. Zugleich sei er wegen seines gelegentlichen „Mangels an politischer Korrektheit“, etwa in der Debatte um die Gendersprache, auch kritisiert worden. Seine Sprachkunst habe er auch in seinen Romanen „Heimweg“ und „Wut“ bewiesen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird seit 1984 vergeben. In den vergangenen Jahren erhielten unter anderem Matthias Brandt, der Reclam-Verlag und Bodo Wartke die Auszeichnung. Die Verleihung ist für den 12. Juni in Kassel geplant. (deutschlandfunkkultur.de)


Texasdeutsch verschwindet

Überall auf der Welt gibt es spezielle Deutsch-Varianten, die sich über die Jahrhunderte hinweg gehalten haben, zum Beispiel in Brasilien, Namibia und Papua-Neuguinea. In den USA ist neben dem Pennsylvania Dutch hier und da auch noch Texasdeutsch zu hören. Die Bild-Zeitung hat ein kurzes Video über ein paar der letzten Texasdeutsch-Sprecher gemacht. (bild.de)


3. Berichte

Buchpreis für das beste Deutsch-Abitur

Auch in diesem Jahr zeichnet der Verein Deutsche Sprache e. V. wieder die besten Deutsch-Abiturienten des aktuellen Abiturjahrgangs einer Schule mit einem Buchpreis und einer Urkunde aus. Diese Aktion ist seit 2018 an vielen Schulen in Deutschland (und auch an manchen deutschen Schulen im Ausland) bereits fester Bestandteil bei der Zeugnisvergabe. Der VDS möchte damit die bekannten Aktionen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) auf das Fach Deutsch erweitern.

Lehrkräfte, die dieses Angebot nutzen möchten, melden sich über vds-ev.de/bestes-deutsch-abitur bis spätestens 30. April 2026 an. Der Name des besten Absolventen muss dabei nicht angegeben werden, die Anmeldung für das Projekt kann also auch vor Abschluss der Prüfungen vorgenommen werden.

Unterstützt wird das Projekt von Prof. Dr. Walter Krämer, Vorsitzender des Vereins Deutsche Sprache e. V., und Josef Kraus, Oberstudiendirektor a. D., Präsident des Deutschen Lehrerverbands 1987-2017.


„Ausgedient – Ein Stasi-Major erzählt“ – Buch und Film

Die Novelle „Ausgedient – Ein Stasi-Major erzählt“ von VDS-Mitglied Reinhardt O. Cornelius-Hahn erschien 1990 kurz nach dem Ende der DDR. Im Mittelpunkt steht ein ehemaliger Stasi-Major, der nach dem Zusammenbruch der DDR plötzlich ohne Macht, Aufgabe und gesellschaftliche Anerkennung dasteht. Er blickt rückblickend auf seine Tätigkeit im Ministerium für Staatssicherheit zurück und schildert seine Sicht der Dinge. Die Verfilmung des Buches erschien 2004 als Dokumentarfilm unter dem Titel „Aus Liebe zum Volk“. Regie führte der israelische Dokumentarfilmer Eyal Sivan.

Das Buch und Ausschnitte des Films stellt Reinhardt O. Cornelius-Hahn am Donnerstag, 19. März, 15 Uhr in der Wohnanlage „An der Marienkirche“ der Volkssolidarität in Halle/Saale vor.


4. Soziale Medien

Bedienungsanleitungen aus der Hölle

Wenn Übersetzungen aus einer Fremdsprache nicht ganz so gelungen sind, kann das ziemlich lustig klingen – vor allem, wenn es sich um Bedienungsanleitungen handelt. Hier gibt es die Bedienungsanleitung aus der Hölle für einen Skiträger. (instagram.com/vds, facebook.com/vds, x.com/vds, tiktok.com/vds)


5. Buchwelt

Liebe in Zeiten des Hasses

Alle kennen in der Literatur die Genres Roman, Novelle, Erzählung, Chronik. Florian Illies (zeitweilig Feuilletonchef FAZ und Zeit) hat eine neue Mischform aufgelegt. Seine Chronik „Liebe in Zeiten des Hasses“, erstmals erschienen 2021, platziert seinen Stoff des Jahrzehnts von 1929 – 1939 um ein historisches Zentrum herum, das Jahr 1933, als in der Welt alles anders wurde. Sein Stoff besteht nicht aus den bekannten politischen Ereignissen der Zeit, sondern aus Erinnerungsfetzen persönlicher, durchweg intimer Beziehungen von Literaten, Theater- und Filmleuten, Malern, ausnahmsweise auch von Politikern und deren Partnern. Der Leser staunt, wer uns da alles begegnet und woher Illies die vielen Details weiß.

Von Picasso über Remarque bis zu Thomas, Heinrich und Klaus Mann, von Gustav Gründgens über Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir und, und, und. Die Gedächtnissplitter sind kurz, selten mehr als eine Seite, werden aber unaufhörlich wieder aufgegriffen. Ein Rezensent meinte, wie Bälle, die ein Jongleur unermüdlich in der Luft hält. Der Autor arbeitet nicht mit literarischen Fiktionen, auch wenn das Ausbreiten höchstpersönlicher Details, nicht selten peinlicher Natur, einen dieses manchmal vermuten lässt. Nein, er stützt sich anscheinend auf biographische Fakten. Er muss dazu eine äußerst aufwändige Recherchearbeit geleistet haben. Dies zeigt ein Blick in seinen Anhang des herangezogenen Materials.

Nach den ersten paar Dutzend Seiten erlebt der Leser eine gewisse Ermüdung. Er droht abzustumpfen durch die ständige Wiederkehr recht ähnlicher hochkomplexer, meist gescheiterter Beziehungsschicksale mit ihren ewigen Seitensprüngen und Missbrauchserfahrungen von Alkohol und Drogen. Dies alles bei Persönlichkeiten, die uns bisher in verehrungsvollen Tönen geschildert wurden. Während sonst um die Kunst und die Welt ihrer Schöpfer ein Mythos gesponnen wird, schleicht sich hier der Verdacht ein, Kunst sei am Ende schließlich nur ein Extrakt aus Triebleben, Rauschmittelkonsum, speziellem Talent und einer großen Portion Phantasie.

Hält der Leser durch, erlebt er um das Jahr 1933 herum dann allerdings die Ängste und Nöte der von der nationalsozialistischen Regierung auf die „Listen“ gesetzten Persönlichkeiten und ihr Elend in der Emigration. Der Anflug von Einseitigkeit verfliegt, und man liest weiter … bis zum bitteren Ende 1939.

Florian Illies, Liebe in Zeiten des Hasses, Chronik eines Gefühls, 1929 – 1939, 431 Seiten, Fischer Taschenbuch, 3. Auflage 2024.

Schauen Sie gerne auch mal rein bei: ifb-verlag.de

(Dr. Kurt Gawlitta, Berlin)


Der VDS-Infobrief enthält Neuigkeiten zu verschiedenen Sprachthemen. Männer sind mitgemeint, das Gleiche gilt für andere Geschlechter. Namentlich gekennzeichnete Beiträge spiegeln gelegentlich die Meinung der Redaktion wider.

Redaktion: Holger Klatte, Asma Loukili, Dorota Wilke, Stephanie Zabel

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