Infobrief vom 8. August 2021: ​Sprechen nach dem Schlaganfall

​1. Presseschau

​Sprechen nach dem Schlaganfall

Nach einem Schlaganfall wachen Patienten auf, wollen etwas zu den Krankenpflegern sagen, schaffen das aber nicht, oder werden nicht verstanden. Die Betroffenen wissen, was sie sagen möchten, finden aber nicht die Worte. Die Ausprägung einer solchen Aphasie kann sehr unterschiedlich sein, manche Patienten können nur noch einzelne Wörter sagen, andere verwechseln Laute oder Wörter. Mit viel Übung können Patienten wieder zu einer flüssigeren Sprache kommen. Wissenschaftler der University of California sind nun einen großen Schritt weiter gekommen, auch Menschen mit nichtreparablen Schädigungen des Sprachzentrums zu helfen. Sie haben ein System entwickelt, mit dem Sprachsignale direkt aus dem Sprachzentrum des Gehirns ausgelesen werden. Sie setzten einem gelähmten Schlaganfall-Patienten eine kleine Platte mit Elektroden direkt über dem Sprachzentrum ein. Ein Lern-Algorithmus interpretierte dann über einen längeren Zeitraum die elektronischen Signale für eine festgelegte Menge von Wörtern und machte sie sicht- oder hörbar. Ergebnis: Der Patient kann sich mittlerweile viermal so schnell äußern wie vorher. Der Eingriff ist noch sehr aufwändig und noch lange nicht als Standard einsatzfähig. Wertvoll ist auch das durch die Forschung erweiterte Wissen über die Umwandlung elektronischer Signale in Sprache. (sueddeutsche.de)


​Haisensible Sprache

Haie sind gefährlich – das weiß man, oder glaubt es zu wissen. Aber nicht jede Begegnung mit einem Hai endet tödlich, einige verlaufen friedlich oder hinterlassen nur leichte Verletzungen. Das entspreche nicht dem Bild der Gesellschaft, beschweren sich australische Forscher. In der Öffentlichkeit würden solche Vorfälle stets als „Hai-Attacken“ bezeichnet. Das verstärke die Annahme, dass Haie „gefräßige, geistlose menschenfressende Monster“ seien. In Wirklichkeit könne man von geplanten Angriffen nur in den seltensten Fällen sprechen. „Haie haben keine Hände“, erläutert Nathan Hart von der Macquarie University in Sydney. „Wenn sie also etwas erforschen wollen, nehmen sie es in den Mund.“ Die Forscher plädieren für eine angepasste Sprache. Der Begriff „Hai-Attacke“ müsse aus dem Sprachgebrauch getilgt werden, stattdessen solle von „negativen Begegnungen“ oder „Interaktionen“ mit Haien die Rede sein, oder einfach von „Bissen“. Bei Opferverbänden führt dies zu Empörung, eine solche Sprachregelung würde die Gefahr herunterspielen. Dave Pearson, der vor einigen Jahren selbst von einem Hai gebissen wurde, ist überzeugt davon, dass Haie nicht nur zufällig in Dinge beißen, die an der Oberfläche schweben. „Es ist nicht so, dass ein Hai auf die Schulter klopft und sagt: Macht es dir etwas aus, wenn ich dich esse?“ (spiegel.de)


​Sprüche der Kollegen kontern

Sabine Altena gibt als Trainerin für Rhetorik Tipps für die Schlagfertigkeit im Beruf. Die ehemalige Journalistin schlägt Kommunikationsmuster vor, mit denen man unerwünschte Sprüche oder Aussagen der Kollegen kontert. Auf solche Weise gewinne man seine Souveränität in unangenehmen Situationen zurück, so auch Matthias Nölke, Sprachcoach und Autor des Buches Schlagfertigkeit. Mehrere Strategien bieten sich an, zum Beispiel durch einen Nullsatz wie „Keine Ahnung, worauf Sie hinauswollen“ kann ein Angriff abgefangen werden. Während der Andere noch irritiert ist, gewinnt man selber Sicherheit. Humorvolles Zustimmen bei Kritik, die sogenannte überraschende Zustimmung, neutralisiert unangenehme Situationen. Die klassische Rückfrage wie „Welchen Vorschläge hätten Sie …“ funktioniert immer. Altena und Nölke betonen, dass bei exzessiven persönlichen Angriffen eine klare Grenze zu ziehen sei. Humorvolle Konter können Streit im Beruf verhindern, manche Situationen benötigen ein klares Stoppsignal. (tagesspiegel.de)


​Facebook auf Schweizerdeutsch

„Gefällt mir“ war gestern, stattdessen hieß es – eine Woche lang – „Findi guet“. Jedenfalls wenn man die temporäre Sprachfunktion auf Facebook anwenden wollte. Passend zum Schweizer Nationalfeiertag fügte das soziale Netzwerk „Schwiizerdütsch“ als Sprache hinzu und ersetzte gängige Formulierungen durch Helvetismen, schweizerische Dialektausdrücke. „Kommentieren“ wurde zu „Gib din Sänf dezue“, „Weiterleiten“ zu „Witerschickä“ und statt „Was machst du gerade?“ wurden die Nutzer mit „Was machsch grad?“ begrüßt. (com-magazin.de)


​2. Gendern

​Behutsamer Gendern im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Der Bayerische Rundfunk will auf den Genderstern verzichten – schriftlich und mündlich. Nur in Formaten, deren Zielgruppe genderaffin sei, solle er weiter angewendet werden. Die taz berichtet über eine entsprechende interne Mail an die Mitarbeiter. Laut BR-Geschäftsleitung habe die „Sprechpause häufig für Irritationen bei Hörerinnen und Hörern gesorgt“. Daher sei es nötig, die Einfachheit und Verständlichkeit der Sprache im Interesse des Publikums zu gewährleisten.

Eine Peinlichkeit leistete sich die Zuschauerredaktion der ARD. Hier hatte sich ein Zuschauer über die Gendersprache beschwert. Darauf bescheinigte ihm ein Mitarbeiter, von der „Thematik“ habe er „offensichtlich keine Ahnung“, er verstehe das dritte Geschlecht nicht. Als Beispiel führte er auf, dass „Ärzte im Sprachgebrauch nicht mehr ausschließlich männlich“ seien, so spiegele „unsere Sprache die gesellschaftliche Wirklichkeit: Sie waren sicherlich schon einmal bei einer Ärztin, oder?“. Der Zuschauer wandte sich an die Programmdirektion, der war die Antwort des Mitarbeiters sichtlich unangenehm. Es tue der ARD sehr leid, „dass Ihr Anliegen bezüglich genderneutraler Sprache in den Angeboten der ARD nicht angemessen behandelt wurde. Es steht uns nicht zu, Ihre diesbezüglichen Anliegen derartig abzuqualifizieren.“ Von dem Mitarbeiter in der Zuschauerredaktion habe man sich getrennt. Unabhängig davon gebe es bei der ARD keinen Standard zum Gendern, es sei ihr aber wichtig, jeden anzusprechen.

Laut Bundesärztekammer sind mittlerweile 46,5 Prozent der berufstätigen Ärzte Frauen, das hat sich auch ohne Gendern so entwickelt. (taz.de, faz.net, bundesaerztekammer.de)


​Teamleiter statt Panzerkommandant

Bei „Teamleiter“ denken die meisten vermutlich an einen Abteilungsleiter in Büro oder Werkstatt. Bei der Bundeswehr, die das Gendern für sich entdeckt hat, gilt jetzt „Teamleitung (m/w/d) Panzertruppe“ für „Panzerkommandant“, zu sehen in einer Stellenausschreibung des Heeres. Da heißt es unter anderem: „Sie sind Kommandantin bzw. Kommandant des Kampfpanzers „Leopard 2. (…) Sie können als Ausbilderin bzw. Ausbilder in Feldwebel- und Offizierlehrgängen an der Panzertruppenschule eingesetzt werden und schulen Feldwebel- und Offizieranwärterinnen bzw. Feldwebel- und Offizieranwärter.“ So wirbt die Bundeswehr mit Harmlosigkeit, die weder bei der Truppe noch im allgemeinen Sprachgebrauch gut ankommt. Die spöttischen Kommentare, vor allem bei Twitter, ließen nicht lang auf sich warten. Generalleutnant Alfons Mais, Inspekteur des Heeres, der die „Übersetzung“ in einer entsprechenden Twitter-Mitteilung lieferte, musste sich Fragen gefallen lassen, welchen Nutzen ein militärischer Rang habe, der erst via Social Media erläutert werden müsse. Ein Nutzer schrieb laut dem Portal Mann.tv: „Sollen wir Sie weiter mit ‚Herr General‘ ansprechen, oder doch lieber ‚Teamleiter der bodengebundenen Mitarbeitenden des Ressorts Verteidigung‘.“ (mann.tv, bundeswehrkarriere.de)


​Geschichte der Sprachdebatten

Sprachdebatten seien nichts Neues und sie würden immer emotional geführt. Folgt man Mirko Smiljanic in seinem Beitrag für den Deutschlandfunk, hat sich der Streit um Anglizismen im Wesentlichen erledigt, nun steht das Gendern im Mittelpunkt. Zu Wort kommen Luise Pusch, Heidrun Deborah Kämper, Carolin Müller-Spitzer und Henning Lobin, von denen keiner dafür bekannt ist, Argumente der Gegenseite zu würdigen. So läuft Smiljanics Beitrag darauf hinaus, dass sich Gendersprache durchsetzen werde, ähnlich der Beliebigkeit, die mittlerweile bei den Anglizismen regiert. Alles halb so schlimm, auch wenn Einzelheiten (wichtige Feinheiten: Sternchen, Doppelpunkt, Gendergap) noch ungeklärt sind. Das Leitmotiv des Beitrages ist geradezu hörbar: Zwar entscheide die Sprachgemeinschaft über den Wortschatz, aber in welche Richtung sich diese zu entwickeln habe, stehe bereits fest (Stichwort Belehrung). Sprachdebatten seien im Übrigen auch politische Debatten: „Es geht immer auch um kulturelle Dominanz und Macht, um Abgrenzung und individuelle wie nationale Identität.“ Deutlicher kann man es kaum sagen: Es geht nicht um Frauen (oder Diverse), nicht um die Sprache oder die Gemeinschaft, die sich der Sprache bedient; es geht um Macht, um Geltungsdrang, um Durchsetzungsvermögen. (deutschlandfunk.de)

​Gendern als Menschenrecht

Nachdem die neue heute-Moderatorin Jana Pareigis angekündigt hatte, in ihren Sendungen gendern zu wollen, schlägt ihre Aussage Wellen. Im Tagesspiegel fragt Joachim Huber, ob die Wahrheit nicht zwischen den Polen gendern oder nicht gendern liege und deswegen so wenig eindeutig zu bestimmen sei. Die Sehnsucht nach Klarheit sei eine Sucht. „Und wenn die Klarheit nur in einer Wahrheit – Sagt Nein zum Gendern! – festzumachen ist, dann wird die Klarheit in dem Maße größer wie die Wahrheit kleiner wird.“ Er deklariert das Gendern zum Menschenrecht (auch das der davon Betroffenen, die es ablehnen?). Derweil zitiert die Bildzeitung Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Diese wiederholt die oft genannte, auch durch häufige Wiederholung nicht überzeugend gewordene Behauptung, bei dem Wort Arzt tauche im Kopf nur das Bild eines Mannes auf. Sie fordert gegenderte Gesetzestexte: „Ich will Politik für alle Menschen machen und das bedeutet, auch alle mit anzusprechen – und nicht nur mitzumeinen.“ (tagesspiegel.de, bild.de)


​Hamburger Lehrerzimmer abgeschafft

Die Schulbehörde in Hamburg scheint sich für die aktuelle Rechtschreibung nicht besonders zu interessieren. Mehrere Schulen nutzen auf ihren Internetseiten oder in offiziellen Schreiben das Gendersternchen. Die Schulbehörde empfiehlt teilweise hanebüchene Umschreibungen: Statt „Lehrerzimmer“ soll es „das Zimmer / der Raum für das schulische Personal“ heißen. Auch im Unterricht, in dem die Regeln des Rats für deutsche Rechtschreibung gelten, sei Gendersprache zugelassen. Hamburgs Schulsenator Ties Rage reagiert auf Anfrage der Bildzeitung hilflos. Man habe einen Arbeitsprozess eingeleitet, um Empfehlungen zu entwickeln. Einstweilen bleiben Hamburger Kinder dem Richtungsstreit ausgesetzt. Dass auch Senioren nicht verschont bleiben, belegte dieser Tage die Überschrift eines Beitrages in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung: „Seniorenstudierende pflanzen chinesische Linde im Rombergpark.“ (bild.de)


​3. Unser Deutsch

​Hals- und Beinbruch

Das wünschen wir, wenn jemand Gefährliches vor sich hat. Unter Seglern ist auch eine Abwandlung gebräuchlich: Mast- und Schotbruch, und bei Militärs das makabre Kopf- und Bauchschuss. Warum diese Verwünschungen, die Gutes meinen? Und woher kommen sie? Der Aberglaube sagt, man könne damit Missgeschicke abwenden. Nehmen wir es lieber als ironische Verkehrung eines freundlichen Wunsches. Hals- und Beinbruch war einst bei Künstlern verbreitet, heute heißt es eher toitoitoi nebst dreimaligem Ausspucken oder auf Holz klopfen.

Aber woher? Eine verbreitete Deutung weist auf eine jiddische Quelle hin: hazlόche un brόche ‚Glück und Segen‘, eine hebräische Wendung, die unter deutschen Juden geläufig war. Haben vielleicht Künstlerkollegen, die den Sinn, aber nicht das Wort verstanden, diese Verballhornung geprägt? Oder war es bloß ein verbaler Künstlerjux für das ‚christliche‘ Umfeld? Die Wissenschaft tappt im Dunkeln. Nur eines ist offensichtlich: Alle Indizien deuten auf eine typische Volksetymologie. Dabei wird ein undurchsichtiges Wort durch lautliche Umformung verständlich gemacht. Hebräische Wörter im Jiddischen, die ins Deutsche gelangten, sind von solcher Umdeutung besonders leicht betroffen. Auch der Neujahrsgruß Guten Rutsch wird von einigen Interpreten so gedeutet: aus dem jiddischen Wort rosch, das im Namen des jüdischen Neujahrsfestes Rosch ha-Schama ‚Anfang des Jahres‘ enthalten ist.

Entlehnungen aus dem Jiddischen in die deutsche Umgangssprache und vor allem in deutsche Dialekte sind das Zeugnis jahrhundertelangen Zusammenlebens von Christen und Juden in Stadt und Land. Neuere Wörterbücher zählen über 2000 Wörter und Wendungen. Sie stammen fast immer aus den hebräischen Elementen des Jiddischen. Die bekanntesten sind Substantive wie Chuzpe, Kaff, Macke, Reibach, Stuss, Schlamassel, Tacheles, Zoff und Zocker, Adjektive wie betucht, kess, koscher, meschugge, pleite und auch etliche Verben wie mauscheln, malochen, mosern, schmusen, schachern und zocken. Sie sind aus dem Kontakt gesprochener Sprache hervorgegangen, darum lautlich und orthographisch integriert. Die jüdische Bevölkerung Deutschlands wurde Opfer der Nazi-Verbrechen, ihr Hab und Gut wurde geraubt. Doch ihr sprachliches Erbe lebt im Deutschen fort.

Horst Haider Munske

Der Autor ist Professor für Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Vereins Deutsche Sprache e.V. Ergänzungen, Kritik oder Lob können Sie schicken an: horst.munske@fau.de


​4. Kultur

​Sonderausstellung zur Coronasprache

Im hessischen Bad Hersfeld gibt es seit knapp zehn Jahren ein Sprachmuseum zum Mitmachen: das Wortreich. Sprache und Kommunikation sind hier Programm, die Ausstellung ist eine Art Wissens- und Erlebniswelt. Nun wurde das Ganze durch eine Sonderausstellung zur Coronasprache erweitert. „Freundlicherweise hat das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim uns Zugriff auf ihre Datenbank zur Verfügung gestellt“, erzählt Sabrina Teufel-Hesse, Sprecherin des Wortreichs. Ob Maskenpflicht, Impfneid, Kuschelkontakt oder Alubommel – die Pandemie habe unser Lexikon um rund 1500 Begriffe bereichert, berichtet Teufel-Hesse weiter, die nun im Wortreich spielerisch entdeckt werden können. (hessenschau.de)


​Unterscheidung von Sprache und Musik

Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern des Frankfurter Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik, sowie des Max Planck NYU Center for Language, Music and Emotion (CLaME) und der Arizona State University haben sich mit der Frage beschäftigt, wie Menschen Sprache und Musik wahrnehmen und sie identifizieren. Kein leichtes Thema für die Forschung, denn es kommt zu Überschneidungen, beispielsweise bei Reimen oder Rap-Musik. Eine Online-Studie der Testgruppe mit 15 verschiedenen muttersprachlichen Hintergründen diente als Basis der wissenschaftlichen Auswertung. Inhalt der Studie war die südwest-nigerianische Dùndún-Trommel. Es handelt sich um ein Musikinstrument, das auch zur Kommunikation verwendet wird, da es die Sprache der Yorùbá imitiert, ein sogenanntes Sprachsurrogat. Die akustischen Eigenschaften sprachlicher und musikalischer Aufnahmen des Instruments wurden untersucht. Ein Großteil der Teilnehmer identifizierte die Aufnahmen richtig und konnte zuordnen, welche Aufnahmen sprachlich und welche musikalisch waren. Wer bereits mit dem Instrument vertraut war, unterschied meist korrekt. Die Forscher ermittelten Lautstärke, Tonhöhe und Timing als die maßgeblichen Parameter, wie Menschen Sprache und Musik voneinander unterscheiden. Beispielsweise sei ein regelmäßiger Rhythmus mit häufigen Änderungen in der Klangfarbe ein Indikator für Musik und weniger Änderungen in der Tonhöhe seien grundsätzlich auf sprachliche Sequenzen zurückzuführen (was einen an Morse denken lässt). Die Erkenntnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift Frontiers in Psychology veröffentlicht. (nachrichten.idw-online.de)


​5. Denglisch

Manager gesucht

Englische Berufsbezeichnungen sind gang und gäbe. Sie führen oft in die Irre, viele verstehen nicht, was gemeint ist. Facility Manager klingt vielleicht professioneller als sein deutsches Äquivalent Hausmeister, einen wirklichen Sinn hat die Umbenennung aber nicht. Überhaupt gebe es heute viel zu viele Manager, beklagt Wolfgang Schneider in einem Artikel auf LokalPlus. Man könne nahezu von einer Inflation der Manager sprechen. Früher seien Manager etwas ganz Besonderes gewesen – nur die Leitungskräfte eines Unternehmens wurden so genannt. Heute seien aus Kundenbetreuern Account Manager geworden und aus Verkäufern Sales Manager. Nicht so jedoch im Handwerk: „Da gibt es nach wie vor den Maurer, den Schreiner und den Zimmermann, den Dachdecker und den Installateur“, lobt Schneider. Er sei froh, „dass der Müllwerker verlässlich unsere Tonnen leert und kein Waste Removal Engineer.“ (lokalplus.nrw)


​6. Termine

Dienstag, 10. August, Region 65 (Wiesbaden)
Mitgliedertreffen
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Restaurant Royal India, Bahnstraße 33, 65779 Kelkheim

!ABGESAGT! Samstag, 14. August, Region 49 (Osnabrück)
Mitgliedertreffen
Zeit: 17:00 Uhr
Ort: Moorbachhof, Kolpingstraße 23, 49377 Osnabrück

Donnerstag, 19. August, Region 41/ 47 (Mönchengladbach, Neuss, Viersen/ Duisburg, Moers, Krefeld)
Mitgliedertreffen
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Café Extrablatt, Markt 11-15, 41460 Neuss

Der VDS-Infobrief enthält Neuigkeiten der vergangenen Woche zur deutschen Sprache. Männer sind mitgemeint, das Gleiche gilt für andere Geschlechter. Namentlich gekennzeichnete Beiträge spiegeln gelegentlich die Meinung der Redaktion.

Redaktion: Oliver Baer, Holger Klatte, Alina Letzel, Asma Loukili, Dorota Wilke