Autos sind tödlich!

Satirische Ausstellung zu alarmistischen Warnungen

Foto: Rahel Welsen

Alarm-Aufdrucke auf Tabakwaren sind seit Jahrzehnten zu sehen und seit 2016 in Deutschland Pflicht. Doch wie sähe es aus, tauchten Warnhinweise auch – zum Beispiel – auf unseren Autos auf? Und mit welchen sprachlichen Mitteln? Mit einem belustigt-satirischen Blick widmet sich PH Gruner dem Fetisch der motorisierten Moderne.

Dabei fungiert das Auto nur als Metapher. Das eigentliche Thema ist der missionarische Eifer der Warnhinweise, fokussiert auch auf die Frage, warum diese andernorts so oft ausbleiben: auf überzuckerten Süßigkeiten und auf der Fertigpizza, auf der Bier- und Wodkaflasche, beim Einloggen in den (a)sozialen Netzwerken, beim Streamen von Filmen oder beim „Followen“ von dubiosen „Influencern“.

Mit digitalen Fotomontagen nimmt Gruner den Betrachter mit in einen Ausschnitt der Welt der Warnhinweise, die Welt der beschwörend-fürsorglichen Bekümmerung des Verbrauchers. Und er fragt: Wollen wir die?

Eckdaten:
Ausstellung „Autos sind tödlich. Satirische Variationen einer politisch korrekten Teufelsaustreibung“
Eröffnung / Vernissage: Freitag, 8. Mai 2026, 18 Uhr
Ort: Sprachhof, Hohes Feld 6, 59174 Kamen
Begrüßung: Prof. Walter Krämer, Vorsitzender des VDS
Einführung: PH Gruner
Ausstellungsdauer: bis 5. Juni 2026
Ausstellungskataloge/Fotobücher können erworben werden

Eintritt frei

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