Breite Front gegen Genderstern

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Einen nie geahnten Erfolg melden die Organisatoren des Aufrufs gegen Gender-Unfug vom 6. März: Binnen drei Wochen haben sich mehr als 60.000 Unterstützer dieser Initiative angeschlossen, darunter zahlreiche Prominente aus Politik, Kultur und Wissenschaft wie die ehemalige Bundesministerin Kristina Schröder (CDU). Damit würde klar, so das Organisatorenquartett, bestehend aus der Schriftstellerin Monika Maron, dem Vorsitzenden des Vereins Deutsche Sprache Walter Krämer, dem Journalisten Wolf Schneider und dem langjährigen Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes Josef Kraus, dass auch junge, erfolgreiche Frauen keine Gendersternchen wollen.

Aber auch Sozialdemokraten wie Wolfgang Thierse und der ehemalige Wissenschaftsminister und Kultursenator Jürgen Zöllner unterstützen die Aktion, genauso wie Werner Münch, Christian Carius und Dieter Althaus von der CDU. Zu den 100 Erstunterzeichnern weiter hinzugetreten sind auch die bekannten Ökonomen Bernd Raffelhüschen und Hans-Werner Sinn, die Publizistin Gertrud Höhler, maßgebliche Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche, der wohl renommierteste deutsche Unternehmensberater Prof. Hermann Simon („hidden champions“), hunderte von weiteren Professoren, Künstlern und Kunstmanagern (etwa der Cats- und Phantom-der-Oper-Produzent Bernhard Kurz), zahlreiche Klinikdirektoren und weitere führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Verwaltung. Auffällig unter den Geisteswissenschaftlern ist dabei der hohe Anteil von Germanisten aus dem Ausland, die das sprachzerstörerische Treiben mancher deutscher Kollegen mit einer Mischung aus Unverständnis und Verzweiflung verfolgen. Eine ausführliche Liste findet sich hier.

„Die Sprache gehört nicht einer geschlechtsversessenen, spaltenden Minderheit, sondern uns allen,“ sagt Monika Maron. „Laßt uns die Sprache verteidigen!“