Dr. Max Adenauer (†) (Sohn des ersten Bundeskanzlers; lange Jahre Oberstadtdirektor von Köln)
„Wir brauchten auch bei uns so etwas wie die Académie Française.“


Franz Baumann, Beigeordneter Generalsekretär für die Generalversammlung und Konferenz-Organisation im Sekretariat der Vereinten Nationen in New York
„Was Europa anlangt, und wenn man Demokratie ernst nimmt, so muss man zugestehen, dass ein Volksvertreter, der nach Brüssel geschickt wird, dort in seiner Landessprache reden, zuhören und arbeiten können muss.“


Hans R. Beierlein (Journalist und Musikverleger)
„Für mich ist die deutsche Sprache nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern auch ein Geschenk.“


Marén Berg (Sängerin)
„Meine Muttersprache ist wirklich schön –
vollmundig wie der Wein von der Mosel“


Herbert Bonewitz (Held der Mainzer Fassenacht)
„Kolonialstaaten pflegen im Lauf der Zeit die Sprache ihres Mutterlandes anzunehmen.“


Wolfgang Böhmer (von 2002 bis 2011 Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt)
„Erst die Sprache schafft die Vorausetzung, sich mit einem Land und seiner Kultur zu identifizieren.“


Matthias Brodowy (Kabarettist)
„Hinter einem denglisch-babylonischen Sprachgewirr kann man sich wunderbar verstecken, Wissenslücken vertuschen und Kompetenz vorgaukeln.“

Prof. Dr. Roland Duhamel (Vorsitzender des belgischen Germanistenverbandes)
„Wenn die Deutschen international auf ihre Sprache verzichten wollen, dann ist das vielleicht ihre Sache. Aber sie machen damit auch meine Muttersprache (Niederländisch) mundtot.“


Angela Elis (Fernsehmoderatorin)
„Meine Tochter Lilly ist eine aufmerksame Zuhörerin und fragt mich immer wieder nach Worten, die sie noch nicht versteht, wie zum Beispiel: Was ist verschonen? Dann bin ich gefordert, über die Bedeutung von Sprache neu nachzudenken, das ist ein schönes Erlebnis.“


Prof. Dr. Marron Fort (Dialektforscher; hat die Bibel ins Saterfriesische übersetzt)
„Die Deutschen werden langsam sprachlos.“


Detlev Frye (Radiomoderator)
„Und ganz wichtig für uns: Hier wird Deutsch gesprochen! Was Meinungsforscher schon lange anmahnen, haben wir bereits umgesetzt: Um den Hörer tatsächlich zu erreichen und nicht von der Botschaft abzulenken, verzichten wir vollständig auf Anglizismen: Kickoff, Event und Performance heißen bei uns tatsächlich noch Beginn, Veranstaltung und Leistung.“

Dr. Volkhardt Germer (Oberbürgermeister Weimar a.D.)
„Sprache ist die Visitenkarte von Menschen und Ländern. Unsere deutsche Sprache zu pflegen und in ihrer Vielfalt zu erhalten sollten wir alle als dankenswerte Aufgabe sehen.“


Eberhard Görner (Drehbuch- und Buchautor, Dramaturg und Regisseur)
„Jede Sprache ist für den Menschen eine Brücke zu Gott! Denn wenn Gott den Menschen als Menschen erschaffen hatte, so war ihm ja so gut die Sprache als der aufrechte Gang anerschaffen, schreibt Goethe dazu und fährt fort: War der Mensch göttlichen Ursprungs, so war es ja auch die Sprache selbst, und war der Mensch, in dem Umkreis der Natur betrachtet, ein natürliches Wesen, so war die Sprache gleichfalls natürlich. Darum muss die Sprache, auch unsere deutsche, behütet und geschützt werden, denn sie ist Ausdruck einer hohen Kultur, ohne die unsere Welt ärmer wäre.“


Matthias Grünert (Frauenkirchenkantor, Dresden)
„Jede Sprache ist ein Kunstwerk: ein Kosmos vielfältiger Ausdrucksformen, der kulturelle Identität stiftet. Weshalb also sollte sie nicht entsprechend gepflegt werden?“


Elmar Gunsch (†) (Fernsehmoderator und Wetterfrosch)
„Nähmen wir die Missentwicklung unserer Sprache widerspruchslos hin, könnten wir uns in absehbarer Zukunft nur noch in Formeln unterhalten.“


Prof. Dr. Roland Günter (Architekt und Stadtplaner)
„Mitten im Strukturwandel brauchen wir eine Intelligenz, die sich nicht in globale Abstraktion verflüchtigt, sondern konkret und verantwortungsvoll tätig wird – hier.“


Dr. Otto von Habsburg (†) (Oberhaupt der Familie Habsburg-Lothringen und Sohn des letzten Kaisers von Österreich)
„Die Restauration von Äußerlichkeiten ist noch niemals geglückt. Nicht auf diese kommt es an, sondern auf die dauernd gültigen Werte.“


Peter Hahne (ZDF-Nachrichtensprecher, Fernseh- und Buchautor)

„Man soll die eigene Sprache nicht krampfhaft gegen Einflüsse von außen abschotten, aber auch nicht alles kritiklos übernehmen.“


HAINDLING (Hans-Jürgen Buchner) (Musiker)
„Vor dreißig Jahren habe ich mit der Musik begonnen, und da war für mich die Vorgabe, als eine der ersten übrigens, dass ich auf Bayrisch singe.“ Mehr bei: www.haindling.de


Dieter Hallervorden (Kabarettist)
„Die deutsche Sprache ist nicht nur mein Arbeitsmedium, sondern auch öffentliches Gut und wichtigster Ausdruck unserer Kultur. Sie bedarf deshalb ebenso der Pflege und des Schutzes, wie Wasser, Boden und Luft.“


Dieter Thomas Heck (Moderator, Echo-Sonderpreisträger für herausragende Verdienste um die deutschsprachige Musik)
„Wir leben in Deutschland und man fragt sich doch, warum Rundfunk und auch TV so viel Englischsprachiges senden. Für den weitaus größeren Teil der Zuhörer und Zuschauer nur Geräuschkulisse.“

Regine Heinecke (Malerin, Grafikerin und Illustratorin)


Peter Herbolzheimer (†) (Deutschlands bekanntester und bester Bigband-Leiter)
„In Deutschland hat man das Gefühl einer starken Suche nach einer musikalischen Identität, die fehlt.“


Torkild Hinrichsen (Direktor des Altonaer Museums in Hamburg)
„Der Weisheit letzter Schluss ist nicht der letzte, sondern das Letzte und der Anfang von vielen weiteren Schlüssen.“

Walter Hirche (ehemaliger stellv. Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen)
„Ich halte es mit der alten chinesischen Weisheit, dass die Verwahrlosung des Denkens mit dem falschen Gebrauch der Sprache anfängt.“


Ottmar Hitzfeld (Fußball-Trainer)
„Aber wenn man derart in der Öffentlichkeit steht und die Sprache nicht beherrscht, wird man schnell nicht mehr ernst genommen.“


Thomas Hoof (Gründer und langjähriger Leiter der Manufactum Hoof und Partner KG)
„Definitiv hinter dieser (Schwachsinns-) Grenze bewegen sich inzwischen größere Teile der Werbungstreibenden: Sie sind offenbar dumpf entschlossen, die deutsche Sprache in ein seltsames Gebräu aus falschem Amerikanisch und noch falscherem Deutsch und damit in eine der vielen Pidgin-Varianten des Englischen zu verwandeln.“


Dieter Huthmacher (Liedermacher, Kabarettist)


Peter Michael Huber (Richter am Bundesverfassungsgericht)
„In den Entscheidungsprozessen innerhalb der EU-Organe bedarf es des gleichberechtigten Gebrauchs des Deutschen.“


Friedrich-Wilhelm Junge (Schauspieler)
„Mangelhaftes Sprachvermögen führt zu mangelhaftem Denkvermögen (und umgekehrt).“

Gerhard Junker (†) (Ingenieur, Herausgeber des Anglizismen-INDEX)
„In einem langen Berufsleben als zweisprachig arbeitender Ingenieur mit Engagement in der internationalen Normung habe ich die Erfahrung gemacht, dass zur Beschreibung komplexer Zusammenhänge unsere Sprache an Präzision nicht zu übertreffen ist.“


Maestro Julius Karr-Bertoli (†) (Dirigent und Münchens Botschafter der Musik)
„Musiker sind Botschafter der Kultur.“


Hape Kerkeling (Schauspieler und Komödiant)
„Seitdem ertappe ich mich dabei, wie ich mir wirklich über jedes Wort Gedanken machen muss.“
(Zum Sensationserfolg seines Buches „Ich bin dann mal weg“)


Werner Kieser (Gründer und Geschäftsführer der Kieser Training AG)
„Meine Meinung zur deutschen Sprache: Ihr richtiger Gebrauch fördert das Denken, ihr Missbrauch hemmt es.“


Josef Kraus (mehrere Jahrzehnte lang Präsident des Deutschen Lehrerverbandes)
„Ein zukunftsfähiges Bildungswesen leistet deshalb gerade in Zeiten der Globalisierung Identitätsstiftung und Orientierung, denn Zukunft ist Herkunft.“


Peter Kraus (Sänger und Schauspieler)
„Ich mag die englische Sprache sehr, ärgere mich aber oft über unnötige Anglizismen und sage das dann auch deutlich.“


Hans-Jürgen Krupp (Von 1993 bis 2001 Präsident der Landeszentralbank im Norden und Mitglied des Zentralbankrats der Deutschen Bundesbank)
„Ich mag kein sprachliches Imponiergehabe.“


Günter Kunert (Schriftsteller)
„Die wahre Heimat, meine ich, ist für uns alle gleich: unsere Sprache, in der wir zuhause sind, und aus der wir nicht vertrieben werden können. Es ist der einzige Besitz, der nicht enteignet werden kann. Und den zu hüten und zu bewahren, uns aufgegeben ist. Das gilt vor allen Dingen für einen Schriftsteller, der ohne seine und doch allen gehörende Sprache nichts ist. Verstehen und verstanden werden – dafür gibt es nur eine Möglichkeit. Die wollen wir uns erhalten.“

Vera Lengsfeld
Vera Lengsfeld (Bürgerrechtlerin und Mitglied der ersten freigewählten Volkskammer der DDR)
„Die unmittelbare Wirklichkeit der Gedanken ist die Sprache, deshalb müssen wir die Sprache pflegen.
(Foto: Franz Richter (User:FRZ) and (User:PDD), CC3.0-Lizenz)


Georg Lewandowski (ehem. Oberbürgermeister der Stadt Kassel)
„Die PISA-Studie hat leider bewiesen, dass es um unsere Sprache nicht gut bestellt ist. Deshalb gibt es allen Grund, die deutsche Sprache in den Schulen wieder intensiver zu lehren.“


Jürgen von der Lippe (Fernsehmoderator und Komödiant)
„Für mich als Komiker und Autor ist jeder Soziolekt, sei es der Medien-Angeber-Jargon, die Jägersprache, das Verwaltungsdeutsch, die Testosteron-Jugendsprache und nicht zuletzt das altsprachliche Akademikeridiom zunächst einmal Quell der Erheiterung, Spielmaterial und somit Bereicherung unserer schönen deutschen Sprache. Wie sagte Goethe: ‚Und was des Volkes Gunst einmal gewinnt, schert sich um keinen Richter.‘ Hat er zwar nicht gesagt, müsste aber.“ (Foto: MDR)


Matthias Matussek (Buchautor und Journalist)
„Es gibt unwiderlegbare Zusammenhänge zwischen der Bindungskraft einer Nation und ihrem wirtschaftlichen Erfolg.“


Prof. Dr. Hans Joachim Meyer (ehem. Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und Wissenschaftsminister von Sachsen)
„Man wird schwerlich in der Welt noch eine andere Gesellschaft finden, die ihre eigene Sprache so schamlos missachtet und so hemmungslos aufgibt, wie die deutsche Gesellschaft.“


Horst Milde (Präsident des Niedersächsischen Landtages a.D.)
„Meine Muttersprache ist mir zu wertvoll, als dass ich sie Marktkräften ohne Widerstand überlassen möchte. Für mich gehört sie jedenfalls als Erbe zu den wesentlichen Bestandteilen meines Lebens.“


Edda Moser (gefeierte Sängerin an der Metropolitan Opera in New York; die von ihr gesungene Arie der Königin der Nacht aus Mozarts Zauberflöte ist als Botschaft der Menschen in der Raumsonde Voyager unterwegs)
„Unsere Sprache ist im Begriff, wie ein krankes Tier zu verenden auch auf Deutschlands Bühnen.“


Alfred Freiherr von Oppenheim (†) (Privatbankier, Vizepräsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages DIHK)
„Trotz Englisch bleibt das Deutsche auch im Geschäftsleben unverzichtbar.“


Prof. Dr. Max Otte (Ökonom)
„Eine Botschaft vermittelt am besten in der Sprache des Publikums.


Prof. Dr. Dietmar Petzina (ehem. Rektor der Ruhruniversität Bochum)
„Wer seine deutsche Muttersprache aufgibt oder mit überflüssigen Anglizismen verhunzt, opfert seine kulturelle Identität.“


Christian Quadflieg, Schauspieler und Rezitator
„Das Absinken des Niveaus der Sprache ähnelt schon fast einem Sturzflug.“


Achim Reichel (Rock-Idol und Volkslied-Sänger, seit 2014 Träger des Elbschwanenordens)
„An Stelle von identitätsstiftenden Musikprogrammen wird der Hörer im eigenen Land wachsender Sprachentfremdung ausgesetzt, indem er mit angloamerikanischem Allerwelts-Pop überfüttert wird. […] Egal, wo man in unserem Land das Radio anschaltet, es entsteht der Eindruck nicht dort zu sein, wo unsere Sprache zuhause ist.“


Jörg Reichl (Bürgermeister der Stadt Rudolstadt)
„Geheimrat Goethe tadelte den Sprach-Purismus und setzte sich dafür ein, Fremdwörter nicht zu verpönen, sondern – da wo es passt – sinnvoll in die deutsche Muttersprache aufzunehmen. Dieses Anliegen stellt eine der Grundlagen für die verantwortungsvolle Arbeit Ihres Vereins dar.“


Dirk Roßmann (Unternehmer)
„Mit der Verleugnung unserer Sprache verleugnen wir unsere Kultur.“


Nina Ruge (Fernsehmoderatorin und Autorin)
„Soll Sprache Geist transportieren, muss sie geistvoll sein.“


Gunter Sachs (†) (Photograph und Autor)
„Wir sollten die Vorteile der deutschen Sprache stärker nutzen.“


Helmut Schäfer (Staatsminister im Auswärtigen Amt a.D.)
„Sie müssen sich doch nur ansehen, wer dieses Geschwafel in unserem Land eigentlich verzapft: Leute, die glauben, sie könnten ihre Halbbildung dadurch steigern, dass sie sich plötzlich nicht mehr auf Deutsch ausdrücken.“


Günter Samtlebe (†), von 1973 bis 1999 Oberbürgermeister der Stadt Dortmund
„Deutsch ist seit meiner Kindheit die Sprache in meinem Elternhaus. Natürlich mit westfälischem Klang. So bleibts!“


Wolf Schneider (Sprachkritiker und Stilmeister)
„Wenn ein Dutzend deutscher Korrespondenten in Washington die deutsche Sprache zum Schlechteren verändert hat, warum sollten die 30.000 Journalisten der Bundesrepublik nicht imstande sein, sie zum Besseren zu verändern?“


Eberhard Schöck (erfolgreicher Unternehmer, Stifter des Kulturpreises deutsche Sprache)
„Die uns fehlende Nationalidentität hat auch zu einer Gleichgültigkeit gegenüber unserer Sprache geführt.“

 Bild: Foto Schröder, Bautzen
Christian Schramm (ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Bautzen)
„Redliches Denken und verständliches Sprechen sind die Grundinstrumente guter Kommunalpolitik.“


Ludwig Sebus (
Krätzchen-Sänger)
„Der reichhaltige Schatz unserer Mundarten und erst recht der kulturelle Wert unserer schönen Hochsprache halten unser Land zusammen. Im Gegensatz zum verwirrenden Denglisch, das uns keine Silbe wert sein sollte.“

Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Selten (†) (Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 1994)
„Gerade in der sehr starken Position des Englischen sehe ich den wichtigsten Aspekt des europäischen Sprachproblems.“


Bastian Sick (Zwiebelfisch)
„Wer seine Sprache mit Englisch garniert, gibt sich weltgewandt und modern. Und kann sich abgrenzen gegen all jene, die ihn nicht verstehen sollen, weil er in Wahrheit gar nichts mitzuteilen hat.“


Dr. Cornelius Sommer (†) (Diplomat, deutscher Botschafter in Finnland und erster deutscher Generalkonsul in Königsberg/Kaliningrad)
„In Kaliningrad hat sich Deutsch den ersten Rang unter den anwendbaren Fremdsprachen gesichert.“


Carl-Dieter Spranger (Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung a.D.)
„Ich wünsche dem Verein viel Erfolg bei dem Bemühen, die Verhunzung der deutschen Sprache zu begrenzen.“


Uwe Steimle (Schauspieler und Kabarettist)
„Wer einem Volk die Sprache nimmt, bricht ihm das Rückgrat.“


Erika Steinbach (Politikerin)
„Produkte, die in Deutschland verkauft werden, müssen auch deutsch beschriftet sein.“


Rolf Stolz (Schrifsteller und Mitbegründer der GRÜNEN)
„Wichtig ist, dass sich im Alltag, in der Populärmusik wie im Wirtschaftsleben, die deutsche Sprache durchsetzt.“


Dr. Ernst-Jörg von Studnitz (Diplomat, ehemaliger Botschafter in Russland)
„Niemand im Ausland versteht es, wenn Deutsche immer meinen, sie müssten wegen unserer Geschichte im 20. Jahrhundert ständig in Sack und Asche gehen. Zu solcher als peinlich empfundener Selbstverleugnung gehört auch die Missachtung des bewussten Gebrauchs der eigenen Sprache. “


Arno Surminski (Schriftsteller)
„Es war mein Anliegen, den ‚vergessenen‘ Frauen ein Denkmal zu setzen. Im Übrigen glaube ich, dass Bücher eine größere Wirkung haben als Granitsteine am Strand.“ (Über den Roman „Winter fünfundvierzig oder Die Frauen von Palmnicken“)


Ilija Trojanow (Schriftsteller)
„Wir sind einander verpflichtet in Treu und Glauben, ich traue ihr, sie betreut mich. Wir teilen das Himmelsbett der Vertrautheit.“ (über die deutsche Sprache)


Prof. Dr. h.c. Dimitris Tsatsos (†) (bis 2004 Mitglied der Sozialdemokratischen Fraktion des EU-Parlaments, Rechtswissenschaftler an der Fernuniversität Hagen)
„Ich befürworte eine stärkere Stellung des Deutschen in der EU.“


Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck (Mediziner und Aphoristiker)
„Das Englische und das Deutsche sind zwei getrennt voneinander sich entwickelnde Sprachkulturen, die sich gegenseitig befruchten, ohne eine Mischehe einzugehen.“


Prof. Dr. Peter Graf von Kielmansegg (Politikwissenschaftler, Prof. em. Universität Mannheim)

„Am meisten ärgere ich mich … jeden Tag über das unsägliche deutsch-englische Sprachgemisch […].“


Lothar von Versen (†) (Kabarettist, satirischer Chansonnier)
„Es gilt, die Deutsche Sprache, die heute nur noch in der schwachsinnigen Schwundform des ‚Denglisch‘ besteht, zu retten.“


Klaus-Eckhard Walker (1991-2007 Oberbürgermeister der Stadt Rastatt)
„Die Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn wir eine gemeinsame Sprache sprechen, sonst entsteht eine Parallelgesellschaft.“


Dr. Dieter Wedel (Regisseur und Drehbuchautor)
„Vermutlich macht man Filme, weil man sich nach etwas Unerfülltem sehnt.“


Prof. Dr. Edgar Weiler (Jurist, Vorsitzender im Kuratorium der deutschen Pop-Stiftung e. V.)
„Die Sprache ist ein Teil der Seele eines Volkes. Gezielter Sprachverfall ist geplanter Seelenmord.“


Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Weinrich (Sprach- und Literaturwissenschaftler)
„Sprache ohne Sprachkultur ist für mich etwas Monströses.“


Dr. Bernd Wiegand (Oberbürgermeister der Stadt Halle/Saale)


Dietmar Wischmeyer (Kabarettist, „Der kleine Tierfreund“)
„Ich habe ja viel mit einer Branche zu tun, die geradezu trieft vor pseudoenglischem Gefasel.“


Prof. Dr. Michael Wolffsohn (Historiker und Publizist)
„Wer im im Deutschen denglischt, kann weder Deutsch noch Englisch.“


Ze Do Rock (Schriftsteller und Kabarettist)
„Da gibt es eine Münchener Kneipe, die ein sandwich mit cheese und bacon anbietet. Der Wahnsinn, oder?“