Sprachnachrichten Nr. 77: Eltern und Elterinnen

Drucken
9. März 2018

Der Titel der Ausgabe 77 der Sprachnachrichten ist ein Zitat einer österreichischen Politikerin – ein sprachlicher Fehler als Ergebnis ihres Versuchs, den vielfältigen Formen der geschlechtergerechten Sprache gerecht zu werden. Weil solche Formen der „Gendersprache“ kurz davor stehen, für alle gesetzliche Pflicht zu werden, hat die aktuelle Ausgabe der Sprachnachrichten Beiträge zu diesem Thema versammelt – u.a. eine Stellungnahme von Josef Kraus über das kürzlich erlassene Verbot der „Gendersprache“ in amtlichen Texten in Frankreich.

Der größere Teil der Sprachnachrichten widmet sich aber wiederum anderen Themen rund um die deutsche Sprache: die Verskultur der deutschen Klassik (Dirk Schindelbeck), der Roman „Jahrestage“ von Uwe Johnson oder eine Betrachtung der Personalpronomen auf „Ultradeutsh“ (Zé do Rock). In der Rubrik „Von Dativ und Goliath“ diskutiert Bastian Sick die Frage, ob es „wohlgesonnen“ oder „wohlgesinnt“ heißen muss.

Die Sprachnachrichten gibt es auch an Kiosken und in Buchhandlungen zu kaufen. Eine Liste der Verkaufsorte finden Sie hier.